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Produktpage – Pro Ferra Ferment

Eisen-Produkt von TISSO

Mit Vitamin C und B-Vitaminen

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Pro Ferra Ferment liefert Eisensulfat aus dem Koji-Pilz Aspergillus oryzae und vereint so die gute Verträglichkeit eines pflanzlichen Eisens mit der hohen Bioverfügbarkeit eines zweiwertigen Eisens. Eine verlangsamte Freisetzung des Eisens macht Pro Ferra Ferment besonders magenschonend. Außerdem unterstützt es den Eisenstoffwechsel mit Vitamin C und verschiedenen B-Vitaminen.

Vitamin C reduziert dreiwertiges zu direkt verfügbarem zweiwertigen Eisen und steigert dadurch die Eisenausbeute aus pflanzlichen Lebensmitteln. Pro Ferra Ferment enthält magenfreundlich gepuffertes Vitamin C in Form von Natriumascorbat.

Die ausgewählten B-Vitamine B2, B6, B12 und Folsäure sorgen gemeinsam mit Eisen für Energie und helfen bei der Blutbildung. Vitamin B6, B12 und Folsäure liegen bereits in ihrer aktiven Coenzym-Form vor, die der Körper ohne Umwandlung direkt verwerten kann.

ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Frei von Schadstoffen Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegan

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Fermentiertes Eisen aus dem Koji-Pilz

Das Eisen in Pro Ferra Ferment stammt aus einer patentierten Fermentation mit dem Koji-Pilz Aspergillus oryzae. Dabei wird eine Starterkultur aus Reis und Koji-Pilz mit zweiwertigem Eisensulfat angereichert, welches der Pilz dann während der weiteren Fermentation in seine Zellen einlagert.

Das so eingebettete Eisen wird im Körper nachweislich sehr viel langsamer und dadurch schonender freigesetzt als das Eisen von Produkten mit isoliertem Eisensulfat. Dennoch gelangt es in ebenso hoher Konzentration ins Blut und bietet damit zugleich eine natürlich gewonnene Alternative zu ebenfalls gut verträglichen, aber kaum bioverfügbaren pflanzlichen Eisenquellen.

Das Koji-fermentierte Eisen in Pro Ferra Ferment hat sich in Anwendungsstudien auch bei längerfristiger Einnahme und in hohen Dosierungen als absolut sicher und nebenwirkungsfrei erwiesen.

Gut zu wissen: Die Koji-Fermentation
Die Fermentation von Reis oder Soja mit Aspergillus-Pilzen hat in Asien eine jahrhundertealte Tradition und dient als Basis für die Zubereitung u. a. von Sojasoßen, Miso oder Sake.
Der japanische Begriff Koji bezeichnet das Getreideferment oder den Pilz selbst.

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Das Spurenelement Eisen

Autorin: Theres Eisenreich ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 6. Juli 2022‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 6. Juli 2022

 

Das Spuren­element Eisen

Eisen ist nicht nur das häufigste Metall, das auf der Erdoberfläche zu finden ist, sondern es ist auch ein lebenswichtiges Spurenelement, ohne das wir nicht existieren können. Es ist an unterschiedlichen Prozessen im Körper beteiligt, zu den Hauptaufgaben gehört jedoch das Mitwirken am Sauerstofftransport durch den Organismus.

Wofür genau braucht unser Körper Eisen?

Unser Körper kann Eisen nicht selbst herstellen, daher müssen wir es über die Nahrung zu uns nehmen. Der Darm ist hier die zentrale Aufnahmestelle des Spurenelements. Es kommt in verschiedenen Verbindungen vor, für unseren Körper sind jedoch nur das zweiwertige (Fe2+) und dreiwertige (Fe3+) Eisen von Bedeutung.

Eisen ist ein essenzieller Baustein des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) und ist daher wesentlich am Transport von Sauerstoff aus der Lunge in die entsprechenden Gewebe beteiligt. Überschüssiges Eisen wird u. a. in den Muskeln, der Leber und der Milz gespeichert. Liegt ausreichend Eisen vor, trägt es zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei und verringert Müdigkeit und Ermüdung. Außerdem sorgt es für eine gesunde Funktion des Immunsystems und ist an der Zellteilung beteiligt.

Zudem spielt Eisen eine herausragende Rolle bei der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Neurotransmitter sind hier die Botenstoffe, über die die Nervenzellen miteinander kommunizieren. An der Herstellung dieser Neurotransmitter ist Eisen beteiligt.

Schaubild zu den Wirkungsweisen von Eisen im Körper

Risikogruppen für einen Eisenmangel

Ein Eisenmangel kann vor allem in besonderen Lebenssituationen bzw. Umständen auftreten. Zur Risikogruppe zählen in erster Linie Frauen im gebärfähigen Alter, die regelmäßig und vielleicht auch stark ihre Menstruation haben. Zudem fordert auch eine Schwangerschaft und die Stillzeit einen erhöhten Bedarf an dem Spurenelement. Daher wird hier gynäkologisch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt.

Aber auch Leistungssportler, vor allem im Ausdauerbereich, haben eine besondere Neigung zu einem Eisenmangel. Daran können Mikroblutungen im Gewebe schuld sein, aber auch die erhöhte muskuläre Beanspruchung, das vermehrte Schwitzen und eine verminderte Eisenresorption im Darm durch andauernden körperlichen Stress, können einen Eisenmangel begünstigen.

Ernährungsbedingt zählen zudem Vegetarier und Veganer zu der Risikogruppe für einen Eisenmangel, da ihnen die tierischen Lebensmittel als gut bioverfügbare Eisenlieferanten fehlen. Aber auch Personen, die Blutspenden gehen, chronisch krank sind oder eine Operation hinter sich haben, gehören genauso zur Risikogruppe für einen Eisenmangel wie Kinder im Wachstum oder Babys, die nicht gestillt werden.

Unterschied: Eisen­mangel und Eisen­mangel­anämie

Von einem Eisenmangel spricht man, wenn der Körper für den täglichen Bedarf zu wenig des Spurenelements zur Verfügung hat. Manchmal kommt es nämlich vor, dass der gewohnte Speiseplan die Eisenmenge nicht bedarfsgerecht abdeckt. Auch in den oben genannten besonderen (Lebens)situationen ist der tägliche Eisenbedarf erhöht. All diese Faktoren können zu einem Eisenmangel und in der Folge zu einer Störung des Eisenstoffwechsels führen. Ein Eisenmangel kann entstehen, wenn:

• man viel Eisen verliert, beispielsweise während der Menstruation oder anderen Blutungen
• man einen erhöhten Eisenbedarf hat wie etwa in der Schwangerschaft oder Stillzeit
• die Eisenaufnahme vermindert ist, wie es bei veganer oder vegetarischer Kost möglich sein kann

Eine Eisenmangelanämie, auch Blutarmut genannt, beschreibt eine Störung des gesamten blutbildenden Systems, welche sich aufgrund eines Eisenmangels entwickeln kann. Hierbei sind die roten Blutkörperchen und das Hämoglobin vermindert, da der vorangegangene Eisenmangel eine Störung der Produktion des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin hervorruft.

Eisenmangel und die Symptome

Diese Symptome können unter anderem auf einen Eisenmangel hinweisen:

• häufige Müdigkeit
• Kraftlosigkeit
• Konzentrationsschwäche
• häufige Kopfschmerzen
• Schlafstörungen
• schneller Herzschlag
• Atemnot bei Belastungen/Sport
• Brüchige Nägel und Haare sowie Haarausfall
• eingerissene Mundwinkel (Rhagaden)
• Blässe

Wer diese Symptome bei sich beobachtet, sollte einen Blut-Check beim Arzt oder einem Therapeuten machen lassen, um einen Eisenmangel zu erkennen oder auch auszuschließen.

Übersicht der Symptome eines Eisenmangels

Eisenmangel am besten nicht selbst diagnostizieren

Wie die Bedarfstabelle weiter unten zeigt, brauchen Jungen und Männer bereits ab dem 10. Lebensjahr im Vergleich weniger Eisen als Mädchen und Frauen. Aus diesem Grund sollte das männliche Geschlecht Eisen bestenfalls nicht ohne ärztliche Anweisung zusätzlich einnehmen. Aber auch Mädchen und Frauen sollten sich keinen Eisenmangel einfach selbst diagnostizieren, nur weil ein paar typische Symptome auf sie zutreffen. Es sollte vorab ein Blutbild und eine therapeutische Empfehlung für eine zusätzliche Eisengabe erfolgen.

Diese Parameter können beim Verdacht auf einen Eisenmangel gecheckt werden

Um sicherzugehen, dass ein Eisenmangel wirklich vorliegt, wird ein Blick auf das Blutserum, das Blutplasma oder auch das Vollblut geworfen, je nach untersuchtem Parameter.

Hämoglobin

Eisenhaltiges Eiweiß; roter Blutfarbstoff und Hauptbestandteil der roten Blutkörperchen

Normwerte:
Frauen: 115160 g/l
Männer: 135178 g/l

Hämatokrit

Prozentualer Anteil aller Blutzellen im Gesamtblut

Normwerte:
Frauen: 3648 Vol%
Männer: 4053 Vol%

Transferrin 

Transporteiweiß von Eisen im Blut, um es zu den Geweben zu transportieren.

Normwerte:
Transferrin: 2,03,6 g/l
Transferrinsättigung* : 1645 %
Löslicher Transferrin-Rezeptor**: 0,82,3 mg/l

* Gibt an, wie viel vom Transporteiweiß hat Eisen gebunden, wie “gesättigt” es ist.
** Ist für den Transport von Transferrin in die Zelle zuständig.

Ferritin 

Eiweißmolekül innerhalb von Zellen, das Eisen speichern kann; jedes Ferritinmolekül kann etwa 4.000 Eisenmoleküle speichern.

 

Normwerte:
Frauen:
1619 Jahre: 10163 µg/l
2060 Jahre: 9140  µg/l
über 60 Jahre: ≥ 13  µg/l

Männer:
1619 Jahre:  12178 µg/l
2060 Jahre: 18360  µg/l
über 60 Jahre: ≥ 21 µg/l

Eisenbedarf pro Tag – wer braucht wie viel?

Eisen führen wir uns im Idealfall regelmäßig über die Nahrung zu. Der Darm ist hier die zentrale Aufnahmestelle des Spurenelements. Es kommt in verschiedenen Verbindungen vor, für unseren Körper sind jedoch nur das zweiwertige (Fe2+) und das dreiwertige (Fe3+) Eisen von Bedeutung. Anders als bei den meisten anderen Mineralstoffen verändert sich bei Eisen der Bedarf im Laufe eines Lebens immer wieder und ist ebenfalls vom Geschlecht abhängig:

Säuglinge und Kinder
Säuglinge (0 bis unter 4 Monate) 0,5 mg/Tag
Säuglinge (4 bis unter 12 Monate) 8 mg/Tag
Kinder (1 bis unter 7 Jahre) 8 mg/Tag
Kinder (7 bis unter 10 Jahre) 10 mg/Tag
Jungen und Mädchen
Jungen (10 bis unter 15 Jahre) 12 mg/Tag
Mädchen (10 bis unter 15 Jahre) 15 mg/Tag
Jugendliche und Erwachsene
Männliche Jugendliche (15 bis unter 19 Jahre) 12 mg/Tag
Männliche Erwachsene (ab 19 Jahren) 10 mg/Tag
Weibliche Jugendliche und Erwachsene (15 bis unter 51 Jahre) 15 mg/Tag
Weibliche Erwachsene (ab 51 Jahre) 10 mg/Tag
Schwangere und Stillende
Schwangere  30 mg/Tag
Stillende 20 mg/Tag

Eisenhaltige Lebensmittel

Wer sich ausgewogen ernährt, hat meist automatisch viele eisenhaltige Lebensmittel auf dem Teller. Nichtsdestotrotz liefern die einen mehr, die anderen weniger von der lebensnotwendigen Substanz. Welches Lebensmittel welche Eisenbilanz hat, schauen wir uns im Folgenden genauer an:

Pflanzliche Lebensmittel Eisengehalt (mg)
pro 100 g Lebensmittel
Kakaopulver (schwach entölt) 12,0‒15,0
Hirse 9,0
Linsen 7,5
Kichererbsen 6,9
Erbsen 5,2
Haferflocken 4,6
Grünkern 4,2
Spinat 4,1
Vollkornbrot 3,15
Tierische Lebensmittel Eisengehalt (mg)
pro 100 g Lebensmittel
Schweineleber 18,0
Rinderleber 7,1
Austern 6,25
Blutwurst 6,1
Schweinefilet 3,0
Putenfleisch 3,0
Kasseler 2,5
Rinderfilet 2,3
Eier 2,1

Eisen aus pflanzlichen oder tierischen Quellen – Was ist der Unterschied?

Wie man in der Übersicht sehen kann, ist das wichtige Spurenelement Eisen in vielen Lebensmitteln ‒ und vor allem auch in pflanzlichen ‒ enthalten. Nun könnte man als Veganer oder Vegetarier sagen: “Super, das ist doch kein Problem, meinen täglichen Bedarf über die Nahrung zu decken!” So einfach ist es nur leider nicht. Denn tatsächlich ist das tierische Eisen viel besser bioverfügbar, also besser vom Körper aufzunehmen, als das Eisen aus pflanzlichen Quellen.

In den verschiedenen Nahrungsmitteln liegt Eisen nämlich in zwei Formen vor: als Nicht-Häm-Eisen (meist dreiwertiges Eisen, Fe3+) und als Häm-Eisen (zweiwertiges Eisen, Fe2+, als Komplex mit dem Farbstoff Häm des Hämoglobins). Jetzt ist es jedoch so, dass Häm-Eisen besser vom Körper aufgenommen wird und dies ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt. In Pflanzen liegt ausschließlich Nicht-Häm-Eisen vor. Dieses Eisen (meistens Fe3+) muss nach Umwandlung zu Fe2+ seinen Transporter in der Darmzellmembran mit anderen Substanzen teilen (zum Beispiel mit Zink oder Magnesium) und der Körper kann es daher schlechter aufnehmen. Für Häm, und damit auch für das Häm-Eisen, haben jedoch die Darmzellen einen eigenen Transporter, sodass diese Eisenform besser aufgenommen wird.

Vitamin C kann die Eisen­aufnahme
im Körper verbessern

Um die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln im Körper zu verbessern, ist Vitamin C das Stichwort. Werden eisenreiche Nahrungsmittel mit Vitamin-C-haltigen kombiniert, sorgt das Vitamin dafür, dass das Eisen in die Form gebracht wird, die vom Darm direkt aufgenommen werden kann. Hier bieten sich zum Beispiel Vitamin-C-haltige Gemüse wie Grünkohl, Paprika oder Brokkoli an oder auch ein Glas Orangensaft (selbst gepresst oder als Direktsaft) zur Mahlzeit. Um die Eisenaufnahme durch Vitamin C tatsächlich positiv zu beeinflussen, sollten in einer Mahlzeit jedoch mindestens 25 mg des Vitamins enthalten sein, besser noch mehr. Das entspricht ungefähr 100 g reif gepflückten Tomaten oder derselben Menge Himbeeren.

Gut zu wissen: Empfindliches Vitamin C

Wenn es etwas gibt, das das wertvolle Vitamin C nicht mag, dann ist es große Hitze, lange Lagerung und viel Licht. All das lässt den Vitamin-C-Gehalt eines Nahrungsmittels drastisch sinken. Daher ist schonendes Garen oder roher Verzehr und direkter Verbrauch nach dem Einkaufen von Obst und Gemüse sehr zu empfehlen.

Was kann die Eisen­aufnahme hemmen?

Die Eisenaufnahme, vor allem aus pflanzlichen Quellen, kann allerdings auch blockiert werden. Hier spielt die Zusammensetzung der Lebensmittel während einer Mahlzeit eine große Rolle. So können beispielsweise Milchprodukte oder auch Tannine aus Tee und Kaffee die Eisenaufnahme behindern. Auch Oxalsäure, die unter anderem in Rhabarber enthalten ist, bindet Eisen und macht es für den Körper unbrauchbar.

Worauf sollte man bei Eisen­tabletten
oder ­-kapseln achten?

Wer bei einem niedrigen Eisenstatus ein Präparat einnehmen will, um seine Speicher sicher wieder aufzufüllen, sollte auf jeden Fall auf eine gute Verträglichkeit des Präparates achten. Viele Eisen-Produkte wirken sich negativ auf den Magen-Darm-Trakt aus und verursachen Beschwerden wie Magenschmerzen oder Verstopfungen.

Darüber hinaus spielt auch die Dosierung und Eisenfreisetzung eine wichtige Rolle: Je nach Bedarf und auch Mangelzustand, sollte das Präparat eine ausreichende Eisenzufuhr sichern, die jedoch langsam freigesetzt wird. Dies ist schonender für den Verdauungstrakt und verhindert, dass zu viel freies Eisen in den Blutkreislauf gelangt. Wird das Eisen nämlich zu schnell freigesetzt, ist im Blut mehr Eisen vorhanden als von Transferrin (Eisentransporter) gebunden werden kann. Folglich bleibt freies Eisen im Blut übrig, was die Bildung von schädlichen Sauerstoffradikalen (oxidativer Stress) fördert.

Die Verträglichkeit eines Eisenproduktes ist für den Magen-Darm-Trakt wichtig.

Entdecken Sie das Eisen-Produkt von TISSO:
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Sekundäre Pflanzenstoffe


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 16. Februar 2022‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 16. Februar 2022

 

Sekundäre Pflanzen­stoffe

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe sind bioaktive Substanzen, die von Pflanzen gebildet werden. Zu den Funktionen der sekundären Pflanzenstoffe zählen unter anderem die Farbgebung der Pflanze, das Abwehren von natürlichen Fressfeinden und der Schutz der Pflanze vor UV-Strahlen. Es gibt circa 60.000 bis 100.000 verschiedene Stoffe, die noch nicht alle erforscht sind ‒ wobei 5.000 bis 10.000 von ihnen in der menschlichen Nahrung vorkommen.

Pflanzenstoffe werden nach ihrer chemischen Struktur und ihren funktionellen Eigenschaften in verschiedene Gruppen eingeteilt.
Die bekanntesten sind:
• Polyphenole
• Carotinoide
• Phytoöstrogene
• Sulfide
• Monoterpene

Sekundäre Pflanzenstoffe

DER TISSO PODCAST

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In welchen Lebens­mitteln sind besonders viele sekundäre Pflanzen­stoffe enthalten?

Sekundäre Pflanzenstoffe kommen ausschließlich in Pflanzen vor. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse sind daher die Hauptquelle für sekundäre Pflanzenstoffe.

Der Mensch nimmt die sekundären Pflanzenstoffe immer dann wahr, wenn sie eine bestimmte Farbe, einen Duft oder ein Aroma liefern.

Aber welche Lebensmittel enthalten eigentlich besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe?

Flavonoide

Enthalten in:
Bir­nen, Trau­ben, Kir­schen, Beer­en­obst, Grün­kohl, Au­ber­gin­en, schwarz­em und grün­em Tee

OPC

Enthalten in:
Traubenkernen, Pflaumen, Preiselbeeren, Kakaobohnen, Haselnüssen und Mandeln

Resveratrol

Enthalten in:
Himbeeren, Blaubeeren

Quercetin

Enthalten in:
Kapern, Liebstöckl, Zwiebeln, Küchenkräutern, Zitrusfrüchten, Äpfeln, grünen Gemüsesorten und roten Trauben

Carotinoide

Enthalten in:
Kar­ot­ten, To­ma­ten, Pap­ri­ka, Spi­nat, Grape­fruit, A­pri­ko­sen, Me­lo­nen, Kür­bis

Beispiele für verschiedene Arten von
sekundären Pflanzen­stoffen

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Wie wir bereits erfahren haben, werden sekundäre Pflanzenstoffe aufgrund ihrer chemischen Struktur in verschiedene Gruppen eingeteilt. Zu den bekanntesten gehören Polyphenole und Carotinoide. Aber welche Bedeutung haben Polyphenole und Carotinoide überhaupt und welche Stoffe verbergen sich hinter diesen beiden Gruppen?

Polyphenole stellen keine einheitliche Stoffgruppe dar.
Unter diesem Begriff werden Substanzen zusammengefasst, die mehr als einen Phenolring enthalten ‒ vereinzelt werden auch Verbindungen mit zwei oder mehr direkt an einen Phenolring gebundene Hydroxylgruppen dazu gezählt. Natürliche Polyphenole kommen in allen Pflanzen vor, jedoch ist nur eine geringe Anzahl von Polyphenolverbindungen sehr weit verbreitet.

Flavonoide sind die am häufigsten vorkommende Untergruppe der Polyphenole. Derzeit sind mehr als 6.500 verschiedene Flavonoide bekannt. Die meisten Flavonoide sind blassgelb. Daher kommt auch der Name, denn der Name leitet sich vom lateinischen flavus = gelb ab. Außerdem schützen sie die Pflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Flavonoide erfüllen in den Pflanzen eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen. Sie sind nur in jenen Pflanzenteilen enthalten, die oberhalb der Erde wachsen und übernehmen hier verschiedene Aufgaben wie UV-Schutz oder das Anlocken von Bestäubern.

OPC steht für oligomere Proanthocyanidine und gehört ebenfalls zu den Polyphenolen. In der Haut und der Rinde von Pflanzen stärkt OPC die Pflanze wie ein Schutzschild vor der Umwelt. Denn OPC dient der Pflanze als Antioxidans und schützt sie vor den Auswirkungen von UV-Strahlung, klimatischen Bedingungen, Parasiten und Fressfeinden sowie Viren-, Pilz- und Bakterienbefall. Als Antioxidans bekämpft OPC freie Radikale, die die Zellen der Pflanzen angreifen und in ihnen ein ungebremstes Zellwachstum verursachen können.

Resveratrol ist ein wasser- und fettlöslicher sekundärer Pflanzenstoff, der zu einer Untergruppe von Phytoalexinen – einer Klasse von antibiotischen polyphenolischen Verbindungen – gehört, die das Immunsystem von Pflanzen stärken. Pflanzen selbst bilden Resveratrol als Stress-Metabolit bei erhöhter Belastung – zum Beispiel durch hohe Ozonbildung, UV-Strahlung, Insekten- und Pilzbefall, Infektionen und Schadstoffe.

Quercetin ist ein Bioflavonoid, welches zur Untergruppe der Polyphenole gehört. Bioflavonoide sind Wachstumsregulatoren und Farbstoffe verschiedener Pflanzen und kommen in etwa 8.000 chemischen Strukturen vor. Diese Stoffe schützen Pflanzen vor schädlichen äußeren Einflüssen und kommen daher vor allem in der Randschicht und den äußeren Blättern von Pflanzen vor

Carotinoide sind fettlösliche Farbpigmente, welche sich in den Chromoplasten pflanzlicher Organismen befinden und vielen Pflanzen und Früchten ihre gelbe bis rötliche Farbe verleihen. Sie kommen auch in den Chloroplasten grüner Pflanzen vor, deren Farbe durch die grüne Farbe des Chlorophylls überdeckt wird. Heute sind 500 bis 600 verschiedene Carotinoide bekannt, von denen etwa 10 % durch den menschlichen Stoffwechsel in Vitamin A umgewandelt werden können. Das bekannteste Carotinoid ist das Beta-Carotin. Dieses Carotinoid hat die höchste Vitamin-A-Aktivität. Vitamin A kommt ausschließlich in tierischen Organismen vor und kann neben Beta-Carotin auch aus anderen Carotinoiden wie Alpha-Carotin und Beta-Cryptoxanthin gebildet werden.

Carotinoide können nur von pflanzlichen Organismen synthetisiert werden. Dort sind sie, als Teil der Photosynthese, an der Absorption von Licht und der Übertragung von dessen Energie auf das Chlorophyll beteiligt. Darüber hinaus schützen Carotinoide als Antioxidantien Chlorophyllmoleküle der Pflanzen vor photooxidativen Schäden.

Empfohlene Zufuhr an sekundären Pflanzen­stoffen

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Bei einer gemischten Ernährung nimmt der Mensch etwa 1,5 Gramm sekundäre Pflanzenstoffe pro Tag zu sich. Bei Vegetariern liegt die Zufuhr in der Regel deutlich höher. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen folgende Zufuhr: (Quelle: DGE)

Flavonoide
50 - 100 mg/Tag
Phenolsäuren
200 - 300 mg/Tag
Carotinoide
5 - 6 mg/Tag
Phytoöstrogene
Erwachsene = ca. 5 mg/Tag
Kinder und Jugendliche = 1,1 ± 4,7 mg/Tag
Glucosinolate
15 mg/Tag
Monoterpene
ca. 2 mg/Tag
Saponine
ca. 15 mg/Tag
Phytosterole
100 – 400 mg/Tag

Biov­erfügbar­keit

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Die Bioverfügbarkeit von sekundären Pflanzenstoffen ist sehr unterschiedlich und verändert sich bei der Verarbeitung. Dazu gehören z. B. Hitzeeinwirkung, Partikelzerkleinerung und die An- bzw. Abwesenheit bestimmter Nährstoffe. Ein höherer Fettanteil und die Anwesenheit weiterer sekundärer Pflanzenstoffe können sich beispielsweise positiv auf die Bioverfügbarkeit auswirken.
Bioverfügbarkeit aus erhitzten Lebensmitteln (Quelle DGE):

Hoch (> 15 %)

Carotinoide
Glucosinolate
Flavonoide ohne Anthocyane und Flavone
Phytoöstrogene
Monoterpene
Sulfide

Mittel (3 – 15 %)

Phenolsäuren

Niedrig (< 3 %)

Carotinoide aus unerhitzten Lebensmitteln
Saponine
Anthocyane Flavone
Phytostanole 0,02 – 0,3%
Phytosterole 0,4 – 3,5 %

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Ratgeber Mineralstoffe

Autorin: Theres Eisenreich ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 12. Oktober 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 12. Oktober 2021

 

MINERALSTOFFE

Bedeutende Substanzen für unseren Körper

Bedeutende Substanzen für unseren Körper

Gesundheit ist das höchste Gut! Auch wenn dieser Satz schon etwas abgedroschen daherkommt, stimmt er mehr denn je. Denn unser Lebenswandel hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert: Viele Faktoren, wie Umwelteinflüsse, unsere moderne Ernährung mit vielen Lebensmitteln, die aufgrund der Demineralisierung der Böden leider immer ärmer an Nährstoffen sind, und ein gestiegenes Stresslevel, sind Herausforderungen für unseren Körper. Und wenn uns das Wohlbefinden fehlt, wird alles beschwerlich. Um unserem Körper die Chance zu geben, lange gesund und leistungsfähig zu bleiben, benötigt er unter anderem verschiedene Vitalstoffe, um damit all seine Organsysteme optimal versorgen zu können. Und dazu gehören in bedeutendem Maße die Mineralstoffe.

Was sind Mineralstoffe?
Mineralstoffe – Funktion und Wirkung
Der Tagesbedarf an Mineralstoffen
Mineralstoffprodukte – ­das ist wichtig
Mineralstoffprodukt von TISSO

das hilft beim verdauenWas sind Mineral­stoffe?

Mineralstoffe, oder auch Mineralien genannt, sind wertvolle Substanzen, ohne die unser Körper nicht funktionieren würde. Sie sorgen dafür, dass alles im Organismus so arbeitet, wie es soll, und Stoffwechselabläufe nicht gestört werden. Doch wo genau kommen sie im Körper vor? Kurz gesagt: überall. Calcium beispielsweise ist unter anderem für die Festigkeit von Knochen zuständig. Es wird dafür im Darm aus der Nahrung aufgenommen, im Blut zu den Knochen transportiert und unter anderem mithilfe von Vitamin D in den Knochen eingebaut.

Mineralstoffe und Spurenelemente – was ist der Unterschied?

In der Welt der gesunden Ernährung geistern einige Begriffe herum, die man vielleicht schon einmal gehört hat, aber immer noch nicht richtig zuordnen kann. Daher wird jetzt Licht ins dunkle Substanzen-Universum gebracht. Um den Körper gut mit allem zu versorgen, kann es nämlich von Vorteil sein, sich hier ein bisschen auszukennen. Grundsätzlich machen es die Begriffe selbst schon deutlich: Ein Spurenelement benötigt der Körper eher in Spuren, das heißt weniger als 50 mg/kg Körpergewicht. Ein Mengenelement hingegen wird vom Organismus in größeren Mengen gebraucht, also mehr als 50 mg/kg Körpergewicht.

Zu den Mineralstoffen zählen ganz bekannte, wie beispielsweise Magnesium oder Calcium, aber auch Zink, Selen und Kupfer. Da der Körper Mineralstoffe nicht selbst herstellen kann, diese jedoch lebensnotwendig sind, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Das klappt in der Regel auch ganz gut, vorausgesetzt man ernährt sich abwechslungsreich mit guten Lebensmitteln, bestenfalls in Bio-Qualität, die noch am meisten Nährstoffe mit sich bringen, und hat keinen erhöhten Bedarf.

Welche Mineralstoffe gibt es? Mineral­stoffe – Funktion und Wirkung

Wirft man einen Blick auf die folgende Grafik und die Funktion der Mineralstoffe im Körper, fällt direkt auf, dass sie wirklich viele essenzielle Aufgaben im Körper erledigen und dass sie immer Hand in Hand arbeiten. Nie ist nur eine Substanz für eine Funktion im Organismus zuständig. In Teamarbeit sind all diese Stoffe ‒ welche zusammen mit Vitaminen und anderen im Überbegriff übrigens Mikronährstoffe genannten werden ‒ für bestimmte Stoffwechselvorgänge notwendig oder haben eine Cofaktor-Funktion, damit im Körper alles rund läuft.

Mineralstoffe sind wertvoll für den Körper  Energiestoffwechsel  Calcium Magnesium Phosphor Eisen Jod Kupfer Mangan Fruchtbarkeit und Reproduktion     Selen Zink Haut, Haare und Nägel  Jod Kupfer Selen Zink Immunsystem     Eisen Kupfer Selen Zink Knochen  Calcium Magnesium Phosphor Mangan Zink Kognitive Funktionen   Jod Zink Eisen Muskelfunktion  Calcium Kalium Magnesium Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung     Magnesium Eisen Nervensystem    Kalium Magnesium Jod Kupfer Schilddrüse  Jod Selen Schutz vor oxidativem Stress  Kupfer Mangan Selen Zink Stoffwechsel   Chrom Molybdän Zink Testosteronspiegel     Zink Zellteilung und -spezialisierung  Calcium Magnesium Eisen Zink Zähne  Calcium Magnesium Phosphor

das hilft beim verdauen Der Tages­bedarf an Mineral­stoffen

Dass die Aufnahme von Mineralstoffen ein Leben lang wichtig ist, haben wir nun gelernt. Jetzt stellt sich noch die Frage: Wer braucht wie viel von was? Der Tagesbedarf von Mineralstoffen und Spurenelementen kann nämlich maßgeblich vom Alter und Geschlecht eines Menschen und seiner Lebenssituation abhängig sein.

Calcium
1.000‒1.200 mg
Kalium
2.000 mg
Magnesium
300‒400 mg
Natrium
1.500 mg
Phosphor
1.250 mg (Jugendliche),
700 mg (Erwachsene)
Chrom
30‒100 µg
Eisen
12‒15 mg (Jugendliche),
10 mg (Männer),
15 mg (Frauen)
Jod
200 µg
Kupfer
1‒1,5 mg
Mangan
2‒5 mg
Molybdän
50‒100 µg
Selen
30‒70 µg
Zink
7‒10 mg

Mineralstoffreiche Lebensmittel: Diese gehören auf den Teller

Burger, Fritten und Co. sind beliebtes Fast Food, um Hunger und Appetit zu stillen. Als sogenanntes Soul Food darf das auch mal sein. Dass diese Art von Mahlzeiten jedoch eher wenig Mineralstoffe liefern, dürfte an dieser Stelle klar sein. Um den täglichen Bedarf an Mineralstoffen zu decken, liefert uns die Natur wunderbare alternative Quellen, an denen wir uns täglich bedienen und unseren Speiseplan bereichern können. In erster Linie gehören hier sämtliche Arten von Gemüsen, Obst und Vollkorngetreide dazu. Aber auch Nüsse, Kerne, Samen sowie Sprossen, gutes Fleisch und Fisch sind tolle Lebensmittel mit einem hohen Mineralstoffanteil.

Calcium
Hartkäse (Magerstufe), Emmentaler (45 % F. i. Tr.), Grünkohl (frisch, gegart), Joghurt (Vollfett)
Kalium
Aprikosen (getrocknet), weiße Bohnen, Blattspinat (gegart), Bananen
Magnesium
Kürbiskerne, Cashewnüsse, Mandeln, Bitter­schokolade
Natrium
Gouda (45 % F. i. Tr.), Pommes Frites, Tomatenmark, Oliven (mariniert)
Phosphor
Emmentaler (45 % F. i. Tr.), weiße Bohnen, Hirse, Lachs
Chrom
Paranüsse, Gouda (45 % F. i. Tr.), Mais, Honig, weiße Bohnen
Eisen
Schweineleber, Kakaopulver (schwach entölt), Hirse, Linsen
Jod
Schellfisch, Kabeljau, Garnelen (frisch), Rotbarsch, jodiertes Speisesalz
Kupfer
Cashewkerne, Krabben, Linsen, Artischocken
Mangan
Haselnüsse (geröstet), Grünkohl, Heidelbeeren, weiße Bohnen
Molybdän
Buchweizen, Rotkohl, Kakaopulver, Zander
Selen
Schweinenieren, Paranüsse, Rinderfilet, Naturreis
Zink
Austern, Emmentaler (45 % F. i. Tr.), Paranüsse, Linsen

Mineralstoffmangel ‒ So kann es dazu kommen

Es gibt einige Lebenssituationen, in denen lässt sich der tägliche Bedarf an Mineralstoffen nicht nur schwer über die Nahrung abdecken, der Bedarf an den lebenswichtigen Substanzen steigt sogar. Nun kann es schnell passieren, dass sich dann ein Mangel einschleicht, der anfangs gar nicht bemerkt wird.

Folgende Faktoren, Lebensumstände und Ernährungsweisen bewirken u. a. einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen:

Lebensweise/­allgemeine Faktoren

Blutspenden: Eisen
Frauen in der Menopause: Calcium
Junge Frauen: Calcium
Menstruation: Eisen
Orale Kontrazeptiva: Magnesium
Oxidativer Stress: Mangan, Selen, Zink
Rauchen: Calcium, Selen
Seniorenalter: Chrom, Zink
Selen-, Zink- oder Eisenmangel: Jod
Stress: Magnesium
Verbrennungen: Phosphor
Vitamin-D-Mangel: Phosphor, Calcium
Wachstum/Kindheit: Eisen, Jod, Kupfer, Zink

Ernährung

Einseitige Diäten: Zink
Fettreiche Ernährung: Chrom
Hoher Kaffee- und Teekonsum: Jod, Eisen, Kalium, Magnesium
Hoher Konsum einfacher Kohlenhydrate (Alkohol, Weißmehlprodukte): Mangan, Molybdän, Chrom
Kaliumarme Ernährung (wenig Obst und Gemüse): Kalium
Milchprodukte: Eisen
Salzreiches Essen: Kalium
Vegane/vegetarische Ernährung: Jod, Zink, Selen

Sport
Calcium, Chrom, Eisen, Magnesium (Ausdauersport), Jod, Kalium (starkes Schwitzen), Kupfer, Phosphor, Selen (Bodybuilder, Leistungssportler), Zink
Krankheiten
Bei den aufgelisteten Krankheiten geht es um einen ggf. erhöhten Bedarf des Mineralstoffs und nicht um Linderung, Heilung oder Vorbeugung der Krankheit.

Akne: Zink
Akute/chronische Infekte: Zink
Alkoholismus: Calcium, Phosphor, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Selen, Zink
Allergien: Zink
Arthrose: Mangan
Diabetes mellitus: Chrom, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan
Durchfall: Kalium, Magnesium
Krebs: Magnesium, Selen
Magersucht: Calcium
Mukoviszidose: Calcium, Kupfer
Nierenerkrankungen: Magnesium, Phosphor, Selen, Calcium
Rheuma: Selen

Überdosierung von Calcium vermeiden ‒ ein gutes Verhältnis zu Magnesium ist wichtig

Tatsächlich kann es sogar vorkommen, dass manche Mineralstoffe in zu großen Mengen im Körper vorliegen. Einige überschüssige Mineralstoffe wird der Körper zwar über den Urin los, andere jedoch werden von ihm gespeichert oder verlagert. Calcium und Magnesium beispielsweise sollten nicht nur in einer guten Bedarfsmenge im Körper vorkommen, sondern auch in einem optimalen Verhältnis zueinander. Das Dream-Team zur Unterstützung eines normalen Energiestoffwechsels und der Erhaltung gesunder Knochen und Zähne braucht einander, um dem Körper zu nutzen.

Das perfekte Verhältnis von Calcium zu Magnesium wurde von modernen Studien nun neu definiert: Statt 2:1 wird nun das gleichwertige Verhältnis von 1:1 als sinnvoll betrachtet ‒ so, wie es unsere steinzeitlichen Ahnen mit ihrer ursprünglichen und natürlichen Steinzeit- oder Paleo-Ernährung ohne calciumreiche Milchprodukte schon vormachten. In unserer heutigen Ernährung ist der Calciumgehalt nämlich wesentlich höher als der Magnesiumgehalt. Das oft beworbene 2:1 Verhältnis der beiden Mengenelemente war ursprünglich auch nur eine Mindestempfehlung für den Magnesiumanteil.

Was ist für die Auswahl eines
Mineralstoff-Produktes wichtig? Mineralstoff­produkte – das ist wichtig

Alles Wichtige sollte enthalten sein
Die richtige Kombination und ein sinnvolles Mengenverhältnis von allen essenziellen Mineralstoffen und Spurenelementen zeichnet ein gutes Produkt aus. Die Spurenelemente Eisen und Jod allerdings substituiert man besser individuell.

Sinnvolle Mengenverhältnisse von Calcium und Magnesium
Im Verhältnis 1:1 statt 2:1 sollten die beiden Mengenelemente Calcium und Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln vorliegen, da Calcium meist mehr als ausreichend mit der Nahrung aufgenommen wird.

Auf eine gute Bioverfügbarkeit achten
Liegen die Mineralstoffe in einer guten Kombination aus mehreren Quellen im Produkt vor, kann der Körper sie optimal aufnehmen und verwerten.

das hilft beim verdauen Welches Mineralstoff-Produkt
gibt es von TISSO?

Enthält alle wichtigen Mineralstoffe
Pro Mineral Complete liefert bei einem erhöhten Mineralstoffbedarf alle wichtigen Mineralstoffe in perfekter Dosierung. Es sorgt dazu mit der Bandbreite an insgesamt 17 hervorragend bioverfügbaren Verbindungen für deren optimale Aufnahme im Körper. Abgerundet wird die Rezeptur mit einem Multimineral-Komplex aus der Lithothamnium-Rotalge, die nachhaltig vor den Westfjorden Islands geerntet wird. Die Meeresalge liefert Calcium, Magnesium und zusätzlich 72 Spurenelemente.

Pro Mineral Complete

ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Frei von Schadstoffen
Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegan

Darum ist weder Eisen noch Jod zugesetzt

Eisen wie auch Jod sind sehr bedarfsabhängig. So ist zusätzliches Eisen zum Beispiel eher für Frauen im Menstruationsalter sinnvoll. Daher sollte man diese beiden Spurenelemente besser bedarfsorientiert und separat substituieren. So kann Pro Mineral Complete als sinnvolles Kombinationspräparat von allen Menschen mit erhöhtem Mineralstoffbedarf eingenommen werden.

Calcium zu Magnesium in optimalem Verhältnis

Calcium und Magnesium liegen im Verhältnis 1:1 vor und entsprechen damit der ursprünglichen Steinzeit-Ernährung. Eine Tagesdosis deckt außerdem vollständig den Magnesiumbedarf ab.

Optimale Bioverfügbarkeit

Wichtige Mineralstoffe stehen bei Pro Mineral Complete gleich aus mehreren Quellen bereit: Es enthält drei Formen Magnesium und jeweils zwei Formen Calcium, Kalium, Zink und Mangan. Durch die gezielte Kombination anorganischer Salze mit ausgewählten organischen Amino- und Fruchtsäure-Chelaten können die Mineralstoffe im Körper besonders gut aufgenommen und verwertet werden.

Für eine bessere Verträglichkeit wurde außerdem bewusst auf die gängigen Citrat-Verbindungen verzichtet, da sie bei empfindlichen Menschen schon in geringen Mengen abführend wirken können.

Natürliche Carbonate aus der Lithothamnium-Rotalge

Alle Carbonat-Verbindungen in Pro Mineral Complete stammen aus der Rotalge Lithothamnium calcareum. Die Algen-Carbonate lösen sich dank ihrer natürlichen, porösen Oberflächenstruktur besser in Salzsäure als isolierte Carbonat-Verbindungen. So kommen mit derselben Menge Magensäure mehr Carbonate im Körper an.

Quellen

https://flexikon.doccheck.com/de

https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/inhaltsstoffe/mineralstoffe

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php

Gröber, U. Mikronährstoffe: Metabolic Tuning-Prävention-Therapie; 3. Auflage (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2011).

Gröber, U. Mikronährstoffe: Beratungsempfehlungen für die Praxis. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2006).

Böhm, U. & Muss, C.Rationelle Therapie in der Mikronährstoffmedizin. (UNI-MED-Verlag, 2011).

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Ganz Neu: Der TISSO Podcast

TISSO hat jetzt seinen eigenen Podcast: MITOBIOM – natürlich gesund mit Darm und Mitochondrien. In unserem Podcast spricht Leonie Kraus mit ausgewählten Spezialisten zu den Themen ganzheitliche Gesundheit und gesunde Ernährung.

Sowohl unsere Mitochondrien als auch unser Darm sind die Grundpfeiler unserer Gesundheit und auch Grundlage für unser MitoBiom-Konzept. Daher stehen sie auch im Fokus unseres Podcasts.

In der ersten Folge spricht Leonie Kraus mit Dr. Beate Fuchs über die Mitochondrien. Es wird geklärt, was Mitochondrien überhaupt sind und welche wichtigen Aufgaben sie in unserem Körper übernehmen. Dr. Beate Fuchs hat in Humanbiologie promoviert und war einige Jahre in der medizinischen Herz- und Lungenforschung tätig. Mittlerweile hat sie sich auf die Bereiche mitochondriale Medizin sowie Mikronährstoffe spezialisiert und ist heute als medizinische Redakteurin und Wissenschaftsreferentin bei TISSO tätig.

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Coenzym-Q10


Autorin: Dr. Beate Fuchs ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 03. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 10. Mai 2021

 

COENZYM Q10

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Warum dieses Coenzym für den Körper so wichtig ist

Coenzym Q10, kurz auch Q10 genannt, wurde vor allem durch die Kosmetikindustrie bekannt. Es ist jedoch nicht nur für unsere Haut, sondern für jede einzelne unserer rund 37 Billionen Körperzellen wichtig. So kommt es besonders in den „Kraftwerken der Zellen" – den Mitochondrien – vor, in denen rund 90 % der gesamten Energie für unseren Körper gewonnen wird. Und diese Energie wird für fast alle Vorgänge in unserem Körper gebraucht – ohne Energie können diese nicht ablaufen.

Unser Körper kann Q10 zwar selbst bilden, jedoch zeigen Studien, dass die körpereigene Q10-Produktion etwa ab dem 20. Lebensjahr kontinuierlich abnimmt. Darüber hinaus können z. B. Stress, Leistungssport, eine ungesunde Lebensweise, Rauchen und die Einnahme bestimmter Medikamente diesen Prozess verstärken. Um einem Q10-Mangel gezielt entgegenzuwirken, kann neben einer gesunden Ernährung die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein.

Warum dieses Coenzym für den Körper so wichtig ist

Coenzym Q10
Ubiquinol und Ubiquinon – der Unterschied
Q10-Wirkung
Q10-Mangel
Coenzym-Q10-Tagesbedarf
Q10-Lebensmittel

DER TISSO PODCAST

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 Coenzym Q10

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 wurde 1955 entdeckt und ist eine fettlösliche, vitaminähnliche Substanz, die von unserem Körper selbst her­gestellt werden kann und zudem über die Nahrung aufge­nommen wird. Es handelt sich dabei um einen kristallinen Stoff ohne Geruch und Geschmack, der zur Familie der Ubiquinone gehört.

Q10 ist in allen Körperzellen zu finden und dort vor allem in den Mitochondrien. In diesen wird aus der Nahrung die lebenswichtige Energie gebildet. Organe mit einem hohen Energiebedarf wie Herz, Gehirn, Muskeln, Leber und Nieren weisen eine besonders hohe Konzentration an Q10 auf.

Q10 ist auch in besonderem Maße in Membranen vorhanden, die als Hülle das Innere von Zellen und Zellorganellen umgeben. Über diese Membranen wird u. a. der Austausch von Stoffen wie z. B. Natrium-, Kalium- und Calcium-Ionen sowie auch die Übermittlung von Informationen geregelt. Q10 bestimmt dabei – neben den eben­falls wertvollen Omega-3-Fettsäuren – maßgeblich die Qualität der Membranen.

Q10 ist in allen Körperzellen ‒ außer den roten Blutkörperchen ‒ zu finden und dort vor allem in den Mitochondrien. In diesen wird aus der Nahrung die lebenswichtige Energie gebildet. Organe mit einem hohen Energiebedarf wie Herz, Gehirn, Muskeln, Leber und Nieren weisen eine besonders hohe Konzentration an Q10 auf.

Ubiquinol und Ubiquinon – Unterschied Ubiquinol und Ubiquinon – der Unterschied

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 kommt in unserem Körper in zwei biochemischen Formen vor, und zwar in der oxidierten Form als Ubiquinon, das herkömmlich auch einfach als Coenzym Q10 bezeichnet wird, sowie in der reduzierten Form als Ubiquinol. Beide Formen spielen bei der Energieproduktion in den Mitochondrien eine Rolle.
In anderen Bereichen des Körpers, wie z. B. im Blut und in der Lymphe, kommt Q10 zu rund 90 % in der reduzierten Form als Ubiquinol vor.
Q10 wird in unserem Körper hauptsächlich in der Leber gebildet, wobei dies auch grundsätzlich in allen anderen Organen und Geweben möglich ist.

In einem mehrstufigen Prozess entsteht Q10 in Form von Ubi­quinon aus Mevalonsäure und den Aminosäuren Tyrosin und Methionin sowie mithilfe der Vitamine B3, B6, B12, Folsäure und Pantothensäure. Ubiquinon kann bei der Energieproduktion in den Mitochondrien als mobiles Transportmolekül Elektronen von einem Proteinkomplex aufnehmen und auf einen anderen über­tragen. Dabei entsteht Ubiquinol, das nach Abgabe der Elek­tronen wieder zu Ubiquinon wird und zur erneuten Aufnahme von Elek­tronen bereitsteht. In anderen Bereichen des Körpers kann Ubi­quinon auch mithilfe von drei körpereigenen Enzymen und den beiden Spurenelementen Selen und Zink in Ubiquinol umge­wandelt werden. Ubiquinol wiederum kann zu Ubiquinon zurück oxidiert werden.

Coenzym Q10 kommt in unserem Körper in zwei biochemischen Formen vor, und zwar in der oxidierten Form als Ubiquinon, das herkömmlich auch einfach als Coenzym Q10 bezeichnet wird, sowie in der reduzierten Form als Ubiquinol.

Q10-WirkungQ10-Wirkung

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 ist unverzichtbar für die Produktion von Zellenergie in den Mito­chondrien. In diesen wird aus den Kohlenhydraten, dem Fett und dem Eiweiß der Nahrung unter Beteiligung von Sauer­stoff Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) – der körpereigenen „Energiewährung” – gebildet. Diese Energie ist quasi der Treibstoff für unsere Zellen.

Während dieses Prozesses überträgt Q10 in der inneren Mitochondrienmembran Elektronen zwischen zwei Protein­komplexen und wechselt dabei viele Male pro Sekunde zwischen den beiden Q10-Formen Ubiquinon und Ubiquinol hin und her. Ohne Coenzym Q10 kommt der Elektronenfluss zum Erliegen – das Zellkraftwerk steht dann still.

Die Anzahl der Mitochondrien in einer Körperzelle kann je nach Gewebe und Zelltyp stark variieren. Zellen, die viel Energie benötigen, enthalten auch entsprechend mehr Mitochondrien, z. B.:
• Leberzelle: 500‒2.500
• Muskelzelle: 2.000
• Nervenzelle: 10.000
• Eizelle: > 100.000

Entsprechend unterschiedlich ist auch das Volumen, das die Mito­chondrien in den verschiedenen Zelltypen einnehmen. So liegt dies z. B. bei Herzmuskelzellen bei beachtlichen 36 % und bei Leberzellen sogar bei 52 % des gesamten Zellvolumens.
Und je mehr Mitochondrien eine Zelle besitzt, desto mehr Q10 enthält sie auch.

Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass die gewonnene Energie (ATP) im Körper nur zu einem ganz geringen Teil gespeichert werden kann und somit fortlaufend neu gebildet werden muss. Die ATP-Menge, die die Zellen tagtäglich verbrauchen, entspricht dabei etwa dem eigenen Körpergewicht! Bei 70 kg Körpergewicht bilden die Zellen jeden Tag rund 70 kg ATP.

Coenzym Q10 ist unverzichtbar für die Produktion von Zellenergie in den Mito­chondrien.

Vitamin D3 Wirkung Q10-Mangel

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Ein Q10-Mangel kann aufgrund verschiedener Faktoren entstehen, beispielsweise durch:

  • Stress 
  • Leistungssport
  • Reduktionsdiäten
  • fettarme Kost
  • Rauchen
  • die Einnahme bestimmter Medikamente, wie Cholesterinsenker (Statine), die die körpereigene Q10-Produktion verringern können
  • eine unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen, die für die körpereigene Q10-Bildung notwendig sind (z. B. Vitamin B3, B6, B12, Folsäure, Pantothensäure, Selen, Zink)
  • einen Verlust von Q10 in Lebensmitteln durch längere Transport- und Lagerzeiten, Konservierung oder starkes Erhitzen beim  Kochen
  • die kontinuierliche Abnahme der körpereigenen Q10-Bildung ab etwa dem 20. Lebensjahr

Ein erhöhter Q10-Bedarf besteht auch bei einigen Krankheiten* wie z. B.:

  • Burnout
  • Chronisches Fatigue Syndrom (CFS)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Morbus Parkinson
  • Morbus Alzheimer
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Diabetes mellitus
  • gastrointestinale Störungen
  • Störungen der Gallenfunktion
  • Asthma bronchiale
  • Infertilität

* Hierbei geht es um einen ggf. erhöhten Bedarf und nicht um Linderung, Heilung oder Vorbeugung der Krankheit.

Ein Q10-Mangel kann aufgrund verschiedener Faktoren entstehen

Vitamin d3 Coenzym-Q10-Tagesbedarf

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Q10 wird von unserem Körper selbst gebildet und zudem über die Nahrung aufgenommen. Wir besitzen in der Regel etwa 0,5 bis 2 g Q10 im eigenen Körper und zusätzlich sollten täglich rund 5 bis 10 mg über die Nahrung aufgenommen werden. Ab dem 20. Lebensjahr nimmt die körpereigene Q10-Bildung allmählich ab, sodass eine Aufnahme von 30 bis 90 mg empfehlenswert ist. Besteht ein erhöhter Q10-Bedarf wie z. B. bei Stress und Leistungssport ist der Verzehr von Q10 in einer Dosierung zwischen 100 und 300 mg pro Tag sinnvoll.

Wenn Sie gerne Ihren Coenzym-Q10-Spiegel wissen möchten, so können Sie diesen im Blut messen lassen – über Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Der Normalwert liegt dabei zwischen 0,67 und 0,99 µg/ml Blut.

Haben Sie einen erhöhten Cholesterinspiegel oder wissen das nicht genau, dann lassen Sie den Cholesterin korrigierten Coenzym-Q10-Wert bestimmen, um ein valides Ergebnis zu erhalten. Denn Q10 liegt im Blut an Cholesterin gebunden vor, so dass hohe Cholesterinwerte automatisch mit höheren Q10-Werten einhergehen und einen Q10-Mangel unter Umständen verstecken. Bei diesem Messverfahren wird Q10 auf Cholesterin bezogen und sollte mindestens einen Wert von 0,2 µmol/mmol Cholesterin erreichen.

Vitamin d3 Q10-Lebensmittel: Das sind
die besten Lieferanten für Coenzym Q10

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Q10 kommt in verschiedenen Lebensmitteln vor und ist besonders zu finden in:
• Fleisch (Rindfleisch, Geflügel, Leber)
• Fisch (besonders in Sardinen)
• Eiern
• einigen pflanzlichen Ölen
• Hülsenfrüchten
• Nüssen und Mandeln
• grünem Gemüse

Allerdings müsste man beispielsweise ca. 3 kg Rindfleisch, 1,5 kg Erdnüsse, 10 kg Broccoli oder etwa 60 Avocados verzehren, um den täglichen Bedarf zu decken. Für eine ausreichende Ver­sorgung des Körpers empfiehlt sich daher, neben einer gesunden Ernährung, die Ergänzung durch ein natürliches Q10-Präparat. Studien zeigen, dass bei gesunden Probanden durch eine 6‑wöchige Gabe von 30 mg Q10 pro Tag der Cholesterin korrigierte Q10-Wert von 0,16 auf 0,33 µmol/mmol Cholesterin ansteigen kann.

Q10 LEBENSMITTEL: DAS SIND DIE BESTEN LIEFERANTEN FÜR COENZYM Q10

Was ist für die Auswahl eines
Q10-Produktes wichtig?

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Auf eine hohe Bioverfügbarkeit achten! Herkömmliches Q10 (Ubiquinon) als Pulver in einer Kapsel wird nur sehr schlecht – maximal zu etwa 5 bis 8 % – vom Darm aufgenommen. Dies hängt mit seiner kristallinen Struktur, seiner Molekülgröße und seinen Eigenschaften als fettlösliche Substanz zusammen. Wird Ubiquinon jedoch durch eine wasserlösliche, natürliche „Hülle” verpackt, so kann es deutlich besser vom Körper resorbiert werden. Dies lässt sich z. B. durch die Komplexierung mit Cyclodextrinen – spezielle, aus Pflanzenstärke gewonnene ringförmige Kohlenhydrate – erreichen. Darüber hinaus wird Q10 in seiner reduzierten Form, das heißt als Ubiquinol, etwa 3- bis 4- mal besser vom Körper aufgenommen als die oxidierte Form Ubiquinon. Ubiquinol ist allerdings sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und oxidiert leicht wieder zu Ubiquinon. Deshalb sollte Ubiquinol in Q10-Produkten immer vor Oxidation geschützt und dadurch stabil vorliegen.

Natürliche Herstellung bevorzugen!
Q10 kann sowohl synthetisch als auch natürlich durch Fermentation hergestellt werden. Eine natürliche Herstellung hat den Vorteil, dass sie ausschließlich Q10 in der sogenannten trans-Form enthält, die exakt dem körpereigenen Q10 entspricht. Dahingegen enthält die synthetische Form nicht nur die trans-Form, sondern zu 50 % auch die körperfremde cis-Form.

Synergieeffekte nutzen!
In der Natur kommen Substanzen immer im Verbund und nicht isoliert vor, da sie sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam einen höheren, synergistischen Effekt erzielen als die einzelnen Stoffe in Summe. Deshalb empfiehlt sich, bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels auf eine sinnvolle Kombination von Substanzen zu achten.

Welches Q10-Produkt gibt es von TISSO?

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Das Produkt Pro Q10 Spectrum vereint in einer Kapsel die beiden Formen von Coenzym Q10 (Ubiquinon und Ubiquinol), die sinnvoll ergänzt sind durch eine Polyphenol-Mischung aus insgesamt 29 Früchten, Gemüsen und Kräutern sowie dem Naturstoff Mumijo (Shilajit) und Vitamin B3.
So können die zahlreichen Inhaltsstoffe synergistische Effekte im Körper entfalten – wie wir es auch aus der Natur kennen.

Mit optimaler Q10-Bioverfügbarkeit!
In Pro Q10 Spectrum liegen die beiden Q10-Formen Ubiquinon und Ubiquinol als innovative Markenrohstoffe mit ausgesprochen hoher Bioverfügbarkeit im Vergleich zu „herkömmlichen” Q10-Rohstoffen vor:

Ubiquinon (CAVAQ10): 18-fach bessere Bioverfügbarkeit durch eine patentierte Komplexierung mit natürlichen Cyclodextrinen (ringförmigen Kohlenhydraten aus Speisestärke); dadurch wird Ubiquinon „wasserlöslich” und besser resorbierbar

Ubiquinol (von Kaneka): 7-fach bessere Bioverfügbarkeit durch eine Mikroverkapselung (natürliche Ummantelung); dadurch ist das empfindliche Ubiquinol stabil und vor Oxidation geschützt

Mit Q10 aus natürlicher Herstellung!
Die in Pro Q10 Spectrum enthaltenen Q10-Formen Ubiquinon und Ubiquinol stammen dank innovativer Verfahren aus natürlicher Fermentation und entsprechen somit zu 100% dem körpereigenen Q10 (trans-Form).

Synergieeffekte genutzt!
In Pro Q10 Spectrum liegt Q10 sinnvoll kombiniert mit einer reichhaltigen Polyphenol-Mischung aus insgesamt 29 Früchten, Gemüsen und Kräutern sowie dem Naturstoff Mumijo (Shilajit) und Vitamin B3 in einer Kapsel vor, um Synergieeffekte für den Körper nutzbar zu machen.
Die Vielfalt der Inhaltsstoffe aus den 29 Früchten, Gemüsen und Kräutern des Markenrohstoffes SPECTRA™ decken ein sehr breites Spektrum an Polyphenolen ab, die sich in ihrer Wirkung ergänzen und unterstützen. Polyphenole sind wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe.

Das qualitativ hochwertige Shilajit (von PrimaVie®) stammt aus dem Himalaya und enthält als mineralhaltiger, humusartiger Stoff u. a. 50 % Fulvinsäure und über 40 verschiedene Mineralien. Shilajit ist schon lange fester Bestandteil der ayurvedischen Medizin. Zudem zeigen Studien, dass Shilajit Q10 in seiner Ubiquinol-Form stabilisiert.

Das in Pro Q10 Spectrum enthaltene Vitamin B3 (Niacinamid) fördert u. a. einen gesunden Energiestoffwechsel und eine normale Funktion von Nervensystem und Psyche. Es unterstützt zudem auch Regenerationsvorgänge des Körpers.

Coenzym Q10 in maximaler Bio­verfügbar­keit

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Q10 lässt die Zellen erst richtig atmen. Das Coenzym ist unverzichtbar für die Energieproduktion in den Mitochondrien. Ab sofort bietet TISSO den essentiellen Nährstoff in komplett neuer Rezeptur – dank modernster, innovativer Rohstoffe mit sehr viel höherer Bioverfügbarkeit als bisher.

Pro Q10 Spectrum mit Q10 aus Kaneka Ubiquinol™ und CAVAQ10® Ubiquinon
liefert mit 75 mg Ubiquinon und 25 mg Ubiquinol pro Tagesdosis
dreimal mehr Q10 als unser bisheriges Produkt Pro Q10 Plus.

• gewährleistet durch seine einzigartige Kombination aus 18-fach bioverfügbarem CAVAQ10® Ubiquinon und bis zu 7-fach bioverfügbarem Kaneka Ubiquinol™ eine maximale Ubiquinon-Resorption.
• enthält zusätzlich synergistisch aktive Inhaltsstoffe:
Mumijo, pflanzliche Polyphenole und Niacinamid (Vitamin B3).

 

Ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Schadstofffrei Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegetarisch

Quellenverzeichnis

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

  • Kalén, A., Appelkvist, E. L. & Dallner, G. Age-related changes in the lipid compositions of rat and human tissues. Lipids 24, 579–584 (1989).
  • Gröber, U. Mikronährstoffe: Beratungsempfehlungen für die Praxis. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2006).
  • Kuklinski, M. B. & Schemionek, A. Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie. (Aurum Verlag, 2016).
  • Kuklinski, B. & Schemionek, A. Mitochondrientherapie - die Alternative. (Aurum in Kamphausen Media GmbH, Bielefeld, 2018).
  • Gröber, U. Mikronährstoffe: Metabolic Tuning-Prävention-Therapie; mit 134 Tabellen. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2012).

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TISSO ist jetzt Mitglied im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft

Natürliche Gesundheit ‒ gesunde Natur: Für unsere Produkte und in unserem Unternehmen setzen wir seit jeher auf nachhaltige Rohstoffe und ressourcenschonende Prozesse. So wie TISSO sind zahlreiche moderne Unternehmen beim Natur- und Klimaschutz längst weiter als die Politik. Um ihre gemeinsame Stimme in Berlin und Brüssel zu verstärken, ist TISSO ab sofort Mitglied im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW, vorher UnternehmensGrün).

In dem gemeinnützigen Netzwerk engagieren sich inzwischen über 400 ökologisch orientierte Unternehmen quer durch alle Branchen für eine zukunftsfähige Wirtschaft im Einklang mit Mensch, Klima und Natur. Der BNW setzt sich auf politischer Ebene für Rahmenbedingungen ein, mit denen Firmen auch ohne Wettbewerbsnachteile ökologisch sinnvoll arbeiten können. Konkret auf der Agenda stehen unter anderem die verpflichtende Reduktion von Pestiziden und Düngemitteln in der Landwirtschaft, höhere Recyclingquoten wie auch die Abschaffung umweltschädlicher Subventionen.

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