Lactoferrin


Autorin: Theres Eisenreich ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 3. Mai 2022‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 3. Mai 2022

Lactoferrin

Lactoferrin

Gut geschützt seit Anbeginn der Zeit

Kaum etwas arbeitet so effektiv und dabei (meist) heimlich im Hintergrund wie unser Immunsystem. Schon seit Millionen von Jahren, seit es den Menschen gibt, versucht es unsere Gesundheit aufrecht und Krankheiten aller Art von uns fernzuhalten. Dabei helfen ihm komplexe Immunstrukturen sowie zahlreiche Substanzen, die der Körper teilweise sogar selbst bilden kann, wie beispielsweise Lactoferrin.

Was ist Lactoferrin?

Lactoferrin ist ein multifunktionales, antivirales sowie antimikrobielles Immunprotein und Teil des angeborenen Immunsystems. Es gehört zu den sogenannten Glykoproteinen aus der Transferrin-Familie. Das bedeutet, dass es Eisen an sich binden kann und damit ebenfalls zu einem ausgeglichenen Eisenstoffwechsel beiträgt. Und damit sind wir auch schon fast der Namensgebung von Lactoferrin auf der Spur: Da es hauptsächlich in (Mutter)milch vorkommt, setzt sich der Name aus Lacto = Milch und Ferrin = Eisen zusammen.

Ein Tausendsassa ‒ wie wirkt Lactoferrin?

Stärkt die Abwehrkräfte

Lactoferrin wird von Schleimhäuten und einigen Drüsengeweben sowie von neutrophilen Granulozyten (bestimmte Immunzellen) freigesetzt. Letztere werden bei einer Entzündung zur Entzündungsstelle gelockt und setzen Lactoferrin dort frei. Es heftet sich an Viren, Bakterien und an giftige Bestandteile der Bakterienoberfläche und neutralisiert sie.

Lactoferrin hat außerdem immunmodulierende und damit positive Eigenschaften für unsere Körperabwehr: Lactoferrin kann einerseits einen entzündungsfördernden Effekt haben, wo dieser gerade ganz natürlich gebraucht wird, und andererseits eine Entzündung auch wieder auflösen, was beispielsweise bei stillen Entzündungen besonders wichtig ist. Zudem sorgt es bei einer Infektion dafür, dass das Gleichgewicht zwischen der Beseitigung von Krankheitserregern und der Toleranz gegenüber körpereigenem Gewebe aufrechterhalten bleibt.

Unterstützt den Eisenhaushalt und die Darmgesundheit

Wie oben schon erwähnt, kann Lactoferrin Eisen an sich binden, was beispielsweise bei einem Befall mit krankmachenden Erregern von Vorteil ist: Wird diesen Eindringlingen nämlich das Eisen entzogen, hemmt das auch ihr Wachstum und ihre Weiterentwicklung. Gleichzeitig verbessert Lactoferrin die Eisenverteilung im Körper und kann somit ergänzend bei einem Eisenmangel unterstützen.

Im Gegensatz zu den schlechten Erregern begünstigt Lactoferrin das Wachstum von probiotischen Bakterien und unterstützt damit eine gesunde Darmflora mit all ihren guten Bakterien. Es pflegt somit die Darmflora, bei gleichzeitiger Abwehr von schädlichen Bakterien und Viren.

Wo kommt Lactoferrin vor?

Da Lactoferrin zum angeborenen Immunsystem gehört, ist es in verschiedenen Körperflüssigkeiten zu finden. Die höchste Menge Lactoferrin findet man im menschlichen Colostrum. Das ist die Anfangsmilch, die Säuglinge beim Stillen nach der Geburt von ihrer Mutter bekommen: mit 8 mg pro ml Lactoferrin versorgt das Colostrum das Kleine und unterstützt damit dessen Immunsystem.

Lactoferrin findet man außerdem in der Tränenflüssigkeit, im Speichel, im Vaginalsekret und in der Samenflüssigkeit. Natürlich kommt es auch in den Schleimhäuten sowie direkt in den weißen Blutkörperchen (Immunzellen) vor, wo es in Verbindung mit dem Immunsystem steht.

Das angeborene Immunsystem ‒ so funktioniert es

Das unspezifische, uns angeborene Immunsystem, bildet sich bereits im Mutterleib aus und schützt uns ab Stunde Null bis zu einem gewissen Grad vor Eindringlingen. Es ist die erste Verteidigungslinie des Immunsystems und eine wichtige Schutzbarriere.
Verschiedene Abwehrmechanismen sorgen dafür, dass der Erstkontakt mit Erregern möglichst schnell beendet wird. Diese schauen wir uns mal genauer an:

Der Schutz der Haut, mit ca. 2 m2 Oberfläche, und der Schleimhäute von z. B. Nase, Mund, Rachen, Bronchien und dem Magen-Darm-Bereich (der Darm hat eine Oberfläche von unglaublichen 400 m2), nennt sich auch das haut- und schleimhautassoziierte Immunsystem. Während die Haut einen mechanischen Schutz des Körpers vor Eindringlingen darstellt, befördern die Schleimhäute der Bronchien die Erreger durch Einschleimen und Abtransportieren mithilfe der Flimmerhärchen nach draußen. Wird der Schleim heruntergeschluckt, beispielsweise nach Husten, erledigt die Magensäure den Rest. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, hat tatsächlich die Schleimhaut des Darms über die Nahrung den intensivsten Kontakt zur Außenwelt. Hierüber werden Pilze, Bakterien, Viren und andere Erreger in den Körper geschleust. Die Abwehrfähigkeit einer gesunden Darmflora und Darmschleimhaut kann diese dann eliminieren.
Ein weiterer Mechanismus ist die Phagozytose: Hierbei werden Erreger durch große Fresszellen (Makrophagen) und kleine Fresszellen (neutrophile Granulozyten, d. h. eine Unterform der weißen Blutkörperchen) gefressen und verdaut. Makrophagen und neutrophile Granulozyten gehören zu den unspezifischen Abwehrzellen und sind in jedem Gewebe zu finden.
Die dendritischen Zellen des Immunsystems nehmen Bestandteile des vorher phagozytierten, d. h. verdauten Erregers auf und präsentieren diese sogenannten Antigene auf ihrer Zelloberfläche, um eine spezifische Immunantwort über die T- und B-Lymphozyten darauf auszulösen.
Auch das Komplementsystem ‒ ein System, das während einer Immunreaktion auf Oberflächen von Mikroorganismen aktiviert werden kann ‒ gehört zum angeborenen Immunsystem. Es hat in Form verschiedener nacheinander ablaufender Reaktionen Wichtiges zu leisten: Einer dieser Reaktionsschritte stellt beispielsweise das Durchlöchern von Bakterien dar, natürlich mit dem Ziel, sie unschädlich zu machen. Weitere Aufgaben sind zum Beispiel auch das Markieren von Erregern, damit sie als Eindringlinge schneller erkannt werden oder auch das Auslösen einer Entzündung, um Erreger besser zu beseitigen.

Zu guter Letzt sind noch die natürlichen Killerzellen (NK) zu nennen. Ihr Spezialgebiet ist es, virusinfizierte Zellen sowie Krebszellen zu erkennen und sie mittels Zellgiften zu vernichten.

Was ist bei der Auswahl eines
Lactoferrin-Produktes wichtig?

Aus verschiedenen Gründen kann es Sinn machen, ein hochwertiges Lactoferrin-Produkt zu supplementieren. Mittlerweile gibt es hiervon viele verschiedene auf dem Markt, sodass ein paar Anhaltspunkte hilfreich sind, um einen gut durch den Lactoferrin-Dschungel zu führen.

Hoher Reinheitsgrad

Da Lactoferrin meist aus der Kuhmilch gewonnen wird, ist es sehr wichtig, dass das extrahierte Protein gründlich gereinigt wird, um keine Toxine oder andere unerwünschte Störstoffe mehr zu enthalten.

Magensaftresistenz

Für eine vollumfängliche Wirkung von Lactoferrin ist es entscheidend, dass das Protein erst im Darm freigesetzt wird und nicht schon dem Magensaft „zum Opfer fällt”. Daher sind magensaftresistente Kapseln für ein gutes Lactoferrin-Produkt ein Muss.
Kleiner Hinweis: Aus diesem Grund sollten Lactoferrin-Kapseln auch nicht geöffnet und in Flüssigkeit aufgelöst werden!

Sinnvolle begleitende Substanzen

Lactoferrin hat viele positive Effekte auf den Körper, wie beispielsweise die Unterstützung eines gesunden Immunsystems sowie normalen Eisenstoffwechsels. Daher machen weitere Substanzen, wie ein gut verträgliches Vitamin C, großen Sinn, welches beides ergänzend unterstützt.

Welches Lactoferrin-Produkt gibt es von TISSO?

Pro Lactoferrin Immun beinhaltet hochreines Rinder-Lactoferrin in Premiumqualität, was zur Unterstützung der Abwehrkräfte und des Eisenhaushalts zusätzlich mit gepuffertem, magenfreundlichen Vitamin C kombiniert ist.

Der enthaltene Markenrohstoff Lactoferrin CLNTM verfügt dank patentierter zweistufiger Aufreinigung über einen einzigartig hohen Reinheitsgrad von
98 % und ist dadurch nachweislich bioaktiver als herkömmliche Lactoferrin-Produkte. Magensaftresistente Kapseln (DRcaps®) sorgen dafür, dass die Inhaltsstoffe erst im Darm freigesetzt werden und von der Magensäure verschont bleiben.

ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Frei von Schadstoffen Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegetarisch

Quellen:
Wang, B., et al., Lactoferrin: Structure, function, denaturation and digestion. Crit Rev Food Sci Nutr, 2019. 59(4): p. 580-596.
Berlutti, F., et al., Antiviral properties of lactoferrin--a natural immunity molecule. Molecules, 2011. 16(8): p. 6992-7018.
www.lactoferrin.de

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Immunsystem


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 14. Oktober 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 08. April 2022

 

Immunsystem

Unser Immunsystem leistet täglich lebenswichtige Aufgaben: Es schützt unseren Körper vor Eindringlingen wie Bakterien, Viren oder Pilzen. Wenn es einwandfrei funktioniert, nehmen wir seine Arbeit kaum wahr.

Können die Eindringlinge jedoch durch die natürlichen Abwehrreaktionen eines gesunden Immunsystems nicht erfolgreich abgewehrt werden, was sich z. B. durch kurzzeitiges schlapp fühlen, Fieber, Schnupfen und Husten zeigen kann, werden wir anfällig für Infekte und es dauert sehr lange, bis wir wieder fit sind. Die Erkrankung könnte allerdings auch einen chronischen Verlauf nehmen.

Wie unser Immunsystem aufgebaut ist, wie es mit unserem Darm verknüpft ist und welche Mikronährstoffe unsere Immunabwehr wirklich braucht, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Immunsystem

DER TISSO PODCAST

Wie funktioniert das Immunsystem?

Die Aufgabe des Immunsystems besteht darin, Fremdstoffe und Eindringlinge zu erkennen und abzuwehren. Egal ob bakterieller Infekt, hochinfektiöses Virus oder verdorbenes Essen: Starke, aktive Abwehrkräfte können uns vor all diesen Belastungen schützen und ist so für unsere Gesundheit und für eine hohe Lebensqualität und optimale Leistungsfähigkeit verantwortlich.

Das Immunsystem kann durch sogenannte Antigene – also körperfremde Stoffe – aktiviert werden. Dazu gehören auch Proteine, die sich auf der Oberfläche von Bakterien, Pilzen und Viren befinden. Wenn diese Antigene an spezielle Rezeptoren von Immunzellen andocken, werden eine Reihe von zellulären Prozessen in Gang gesetzt. Nach dem ersten Kontakt mit einem Krankheitserreger werden in der Regel die entsprechenden Informationen gespeichert. Bei erneutem Kontakt können die Informationen sofort wieder abgerufen werden und der Körper kann den Erreger schneller abwehren.

Auch die Körperzellen besitzen solche Oberflächenproteine. Das Immunsystem kann da aber normalerweise unterscheiden und wirkt in der Regel nicht auf sie ein. Klassifiziert es die Zellen seines Körpers fälschlicherweise als Fremdkörper, spricht man von einer Autoimmunreaktion. Diese Abwehr kämpft dann gegen körpereigene und gesunde Zellen.

Immunzelle

Schutzbarrieren des Körpers: Was hat der Darm mit unserer Immunabwehr zu tun?

Der Darm gehört zum Immunsystem

Im Gegensatz zu Herz, Lunge oder Leber ist das Immunsystem kein abgeschlossenes Organ. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel unterschiedlicher Bestandteile im Körper. Dazu gehören Haut und Schleimhäute sowie Milz, Mandeln und Lymphknoten. Gerade letztere machen sich schnell als Schwellung bemerkbar.

Das wichtigste Organ der körpereigenen Immunabwehr ist jedoch der Darm. Bis zu 80 % unserer Immunzellen befinden sich dort. Auch die Darmflora spielt eine wichtige Rolle, wenn es um unseren Immunschutz geht.

Es gibt viele Faktoren, die unsere Abwehrkräfte beeinflussen können und vor allem unseren Darm. Die Ernährung spielt dabei eine sehr große Rolle. Denn verschiedene Nährstoffe, Vitamine oder Spurenelemente übernehmen unterschiedliche Aufgaben in unserem Körper und tragen zum Beispiel zu einem gesunden Immunsystem bei. Dazu gehören unter anderem Vitamin C, welches besonders viel in Sanddornbeeren, Paprika, schwarzen Johannisbeeren und Petersilie enthalten ist, und Zink, welches besonders in Rindfleisch, Eiern, Pekannüssen und Roggenkeimlingen zu finden ist. Auch lösliche Ballaststoffe unterstützen als „Futter" für die guten Darmbakterien das Darmmilieu und die Verdauung. So können wir unsere Ernährung gezielt anpassen und über unseren Darm das Immunsystem positiv beeinflussen.

Da ein gesunder Darm maßgeblich zu einem intakten Immunsystem beiträgt, kann andererseits ein dysfunktionaler Darm auch die körpereigenen Abwehrkräfte schwächen. Der Darm reagiert zum Beispiel sehr empfindlich auf psychische Belastungen wie Stress. Um diesen kurzzeitigen Anstieg unserer Leistungsfähigkeit zu ermöglichen, wird die Energie aus dem Magen-Darm-Trakt entzogen und da eingesetzt, wo sie gebraucht wird. Das führt dazu, dass die normalen Darmtätigkeiten reduziert werden und sich die Bewegung des Darms verlangsamt. Die Darmzellen stellen außerdem weniger Sauerstoff und Nährstoffe zur Verfügung, was auch die Funktion der körpereigenen Abwehr beeinträchtigen kann.

Umgekehrt können aber auch schwache Abwehrkräfte Darmprobleme verursachen. Das heißt, wenn unsere Immunabwehr geschwächt ist, können sich Krankheitserreger im Darm schneller vermehren, was zu einer Verschlechterung unseres Darmmilieus führt und wir so leichter erkranken können.

4 Tipps, wie wir unser
Immunsystem stärken können:

Bringen Sie Abwechslung auf Ihren Teller, insbesondere mit saisonalen Lebensmitteln. Dinge, die keine langfristige Lagerung und keinen Transport benötigen, sind nährstoffreicher.

Bewegung ist besonders wichtig für ein gesundes Immunsystem. Am besten mehrmals in der Woche und an der frischen Luft.

Auch ausreichend Schlaf ist für ein gesundes Immunsystem wichtig. Im Durchschnitt sind sechs bis acht Stunden ideal. Dies ist jedoch bei jedem individuell. Bei einem gesunden Schlaf haben Zellen und Prozesse in unserem Körper Zeit, sich zu erholen. Wer viel Stress hat, kann auch durch Yoga oder autogenes Training für einen Ausgleich sorgen.

Ein gesunder Lebensstil bedeutet, Dinge von dem eigenen Körper fernzuhalten, die ihm nicht guttun. Nikotin verringert zum Beispiel die Anzahl unserer Antikörper, was zu einer Schwächung der körpereigenen Abwehr beiträgt. Auch unter Alkoholeinfluss werden die Immunzellen langsamer und können nicht so schnell auf Eindringlinge reagieren. Daher sollte auf Nikotin und Alkohol möglichst verzichtet werden.

Schwaches Immunsystem – das trägt dazu bei

Ein schwaches Immun­system kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Grund­erkrankungen, aber auch eine ungesunde Lebens­weise beeinträchtigen seine Leistungs­fähigkeit. Weitere Faktoren, die unser Abwehrsystem schwächen können, sind:
• Schlafmangel
• nährstoffarme Ernährung
• Stress
• Bewegungsmangel
• häufiger Konsum von Alkohol und Nikotin
• bestimmte Medikamente

Schwaches Immunsystem: Das sind die Faktoren

Immunsystem aufbauen: Welche Mikronährstoffe braucht mein Körper?

Neben den oben genannten Tipps können Sie Ihr Immunsystem auch durch die Aufnahme von Mikronährstoffen stärken.
Eine ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen ist für ein gesundes Leben immer wichtig. Hier haben wir zusammengefasst, was für unser Immunsystem besonders wichtig ist:

Vitamin C
trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hilft dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Dies ist in der kalten Jahreszeit besonders wichtig. Außerdem unterstützt es einen normalen Energiestoffwechsel und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Vitamin D
ist wichtig für das Immunsystem und der Körper braucht das ganze Jahr über Vitamin D. Gerade im Herbst und Winter ist auf eine ausreichende Versorgung zu achten, denn Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für ein gesundes Immunsystem.

Zink
trägt nicht nur zu einer normalen Funktion unseres Immunsystems bei, sondern wirkt auch als Antioxidans, um den Körper vor oxidativem Stress zu schützen. Zink kann der Körper nicht selbst herstellen, weshalb eine regelmäßige Zufuhr von außen besonders wichtig ist.

Selen
fördert neben einer gesunden Funktion des Immunsystems auch den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress sowie eine gesunde Funktion unserer Schilddrüse.

B-Vitamine
unterstützen rundum ein starkes Immunsystem: Sie sind wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel ‒ das Immunsystem benötigt sehr viel Energie ‒ und können zur Reduzierung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen. Darüber hinaus schützt Vitamin B2 den Körper vor oxidativem Stress, der das Immunsystem schwächen kann.

Vitamin A
trägt zur Erhaltung gesunder Haut und Schleimhäute bei. Das ist wichtig, da unser Abwehrsystem neben Immunzellen auch aus Haut und Schleimhäuten besteht.

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Proteine


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 5. Juni 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 5. Juni 2021‎‎‏‏‎

Proteine

tisso naturprodukte

Die lebenswichtigen Proteine, umgangssprachlich auch Eiweiße genannt, bestehen aus Aminosäuren und gehören zu den Grundbausteinen menschlicher Zellen.
Unser Körper setzt die Proteine aus 20 verschiedenen Aminosäuren zusammen.
Diese unterteilt man in drei verschiedene Kategorien:

Proteine-

Essenzielle Aminosäuren:
Acht Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, das heißt, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Semi-essenzielle Aminosäuren:
Mindestens vier Aminosäuren kann der Körper zwar selbst herstellen, in einigen Situationen jedoch nicht in ausreichender Menge. Das ist zum Beispiel bei einem gesteigerten Proteinbedarf ‒ wie im Wachstum, in der Schwangerschaft beim Sport oder im Alter ‒ der Fall.

Nicht-essenzielle Aminosäuren:
Zwölf nicht-essenzielle Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden.

Essenzielle Aminosäuren

Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan Valin

Semi-essenzielle Aminosäuren

u. a. Arginin, Histidin, Cystein, Tyrosin,

Nicht-essenzielle Aminosäuren

Alanin, Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Prolin, Serin, Tyrosin

Welche Funktionen übernehmen Proteine im Körper?

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Proteine fördern beispielsweise:

• die Erhaltung von Muskelmasse
• eine Zunahme an Muskelmasse
• die Erhaltung normaler Knochen

Proteine lassen sich unterteilen in:

Strukturproteine sind vor allem in Bindegewebe, Knochen und Knorpel sowie Muskeln zu finden, die für die Aufrechterhaltung der Körperstruktur sehr wichtig sind.

Immunproteine sind beispielsweise die Antikörper unseres Immunsystems, welches für die Bekämpfung von Krankheitserregern verantwortlich ist.

Transportproteine werden in zwei Kategorien eingeteilt: Transmembranproteine und Plasmaproteine. Transmembranproteine kommen in Biomembranen vor, durch die Substanzen transportiert werden können. Plasmaproteine befinden sich im Blut, in welchem Stoffe wie Lipide, Hormone und Sauerstoff transportiert werden und die Blutgerinnung reguliert wird.

Motorproteine, wie Aktin und Myosin, kommen im Muskel vor, der stets für Muskelkontraktionen bereitstehen muss.

Welche Lebensmittel sind besonders proteinreich?

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Die Proteinaufnahme sollte weitestgehend über die Nahrung reguliert werden. Es gibt sehr viele Lebensmittel, die als hochwertige Proteinquellen genutzt werden können. Dazu gehören folgende Nahrungsmittel:

Hülsenfrüchte sind leckere und vielseitige Proteinquellen und enthalten zu rund ei­nem Viertel hochwertiges Eiweiß. Ganz vorne mit dabei sind Linsen (26 g pro 100 g), Erbsen (23 g pro 100 g) und Kicher­erbsen (20 g pro 100 g). Sie sind eine hochwertige Proteinquelle, insbesondere für Vegetarier und Veganer. Sie schme­cken als Suppe, als Hummus-Zubereitung oder auch im Salat.

Sie gehören seit Jahrhunderten zu den Superfoods und das nicht ohne Grund. Hanfsamen enthalten viele wertvolle Stoffe und Eiweiße (37 g pro 100 g). Sie passen zu Pasta, Protein-Shakes und Porridge.

Mageres Rindfleisch (Filet, Hüftsteak, Oberschale) liefert 26 g Proteine pro
100 g Fleisch. Ein wertvoller Unterstützer für Muskeln und Knochen.

Der Proteingehalt von Erdnüssen beträgt 26 g pro 100 g. Das ist im direkten Vergleich höher als der Proteingehalt von Mandeln, Cashewnüssen und Walnüssen. Auch wenn Erdnüsse zu etwa 50 Prozent aus Fett bestehen, sind sie sehr gesund, denn der Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist sehr hoch.

Auch Fische weisen einen hohen Eiweißgehalt auf. So enthalten 100 g Makrele 24 g Eiweiß oder 100 g Thunfisch 22 g Eiweiß. Ebenfalls gute Eiweißlieferanten sind Meeresfrüchte wie Scampi, Garnelen oder Miesmuscheln. Außerdem enthalten Fische viel von den guten Omega-3-Fettsäuren, die eine gesunde Gehirnfunktion, Herzfunktion und Sehkraft unterstützen.

Tierisches oder pflanzliches Eiweiß ‒ was ist besser?

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Grundsätzlich sind in tierischen und pflanzlichen Produkten dieselben Aminosäuren enthalten. Dabei unterscheiden sie sich nur in ihrer Zusammensetzung und Menge. Sie alle werden im Magen und Darm abgebaut und gelangen auf gleichem Wege in den Blutkreislauf.

Proteine ​​aus tierischen Quellen haben üblicherweise einen hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren. Sie ähneln somit den Proteinen im menschlichen Körper. Zudem kann der menschliche Körper tierisches Eiweiß leichter verwerten und in körpereigene Proteine umwandeln. Insgesamt bedeutet das, dass tierische Proteine eine besonders hohe Wertigkeit haben.

Pflanzliches Eiweiß gilt dennoch als gesünder, da tierische Quellen oft mehr gesättigte Fette enthalten und viel mehr Harnsäure im Körper entstehen lassen. Pflanzliche Proteinquellen sind zudem reich an wertvollen Substanzen wie Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen.

Ist es sinnvoll, Proteine zu supple­ment­ieren?

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Die Aufnahme von Proteinen über die Nahrung reicht bei einer ausgewogenen Ernährung grundsätzlich aus. Das erfordert jedoch, dass wir uns mit unseren Lebensmitteln aus­einander­setzen, um eine ausreichende Zufuhr an Proteinen zu garantieren.

Es gibt neben der Ernährung auch die Möglichkeit, unseren Körper bei der Proteinversorgung mit einem Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen. Das kann besonders sinnvoll sein, wenn ein erhöhter Bedarf an Proteinen vorliegt. Wer sich dazu entscheidet, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, sollte beim Kauf auf einige Dinge achten.

Was ist bei der Auswahl eines Protein-Pulvers
zu beachten?

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Wenige Zusatzstoffe
Die Zutatenlisten von Protein-Produkten sind oft sehr lang. Je kürzer die Liste der verwendeten Zutaten, desto unverarbeiteter ist meist das Eiweißpulver. Süßstoffe, Aromen, Emulgatoren oder Verdickungsmittel sollten unter den Inhaltsstoffen nicht auftauchen.

Hergestellt in Deutschland
Besonders wichtig ist es, auf gute Qualität und transparente Herkunft der Rohstoffe zu achten. Die Herstellungs- und Produktionsprozesse auf deutschem Boden unterliegen strengsten Richtlinien nach DIN ISO Normen und dem HACCP-Konzept. Diese legen unter anderem Hygienevorschriften und ein strenges Qualitätsmanagement-System für Produktionsstätten fest.

Hoher Proteingehalt
Protein-Produkte sollten möglichst viel Eiweiß enthalten. Als Richtwert lässt sich hier ein Eiweißgehalt ab 75 Gramm je 100 Gramm Pulver festlegen. Der Proteingehalt ist in den Nährwertangaben des Produkts angegeben.

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Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 6. Juni 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 6. Juni 2021‎‎‏‏‎

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

tisso naturprodukte

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen gesättigten
und ungesättigten Fettsäuren?

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, Fette zu klassifizieren. Die häufigste Unterteilung ist in Fette mit gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.
Darüber hinaus können Fette auch nach der Kettenlänge der Fettsäuren, also kurzkettig, mittelkettig oder langkettig, oder aber nach der Herkunft, d. h. pflanzliches oder tierisches Fett, unterteilt werden. Im Weiteren schauen wir uns die gesättigten und ungesättigten Fettsäuren genauer an.

DER TISSO PODCAST

Einfach ungesättigte Fettsäuren

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Einfach ungesättigte Fettsäuren können von unserem Körper selbst hergestellt werden und sind auch in Pflanzenölen und bestimmten Nüssen enthalten.

Der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einfach sowie auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei, wenn die Lebensmittel einen hohen Gehalt an diesen Fettsäuren haben.

Zu den besten Lieferanten gehören:
• Olivenöl
• geröstete Pekannüsse
• Mandeln
• Cashewmus

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell. Dazu zählen vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Unser Körper benötigt jedoch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Das optimale Verhältnis ist 1:1 bis höchstens 5:1.

Früher hat unsere Nahrung selbst für ein Gleichgewicht zwischen den beiden Fettsäuren gesorgt. Unsere veränderten Ernährungsgewohnheiten haben das Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis jedoch stark verändert. So nehmen wir heute meist ca. 15-mal mehr Omega-6-Fettsäuren zu uns als Omega-3-Fettsäuren. Das resultiert aus einer Ernährung, in der Fisch immer seltener auf dem Speiseplan steht. Dafür werden Fastfood und Fertiggerichte sowie süße und salzige Snacks immer beliebter.

Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind insbesondere fettreiche Fische wie Dorsch, Hering, Makrele, Lachs oder Sardinen sowie Algen. Da Fische ihren Omega-3-Gehalt über Algen anreichern, ist es entscheidend, welches Futter sie zu sich nehmen. So enthalten Fische aus Wildfang durch deren reichhaltigen Verzehr von Algen, Shrimps und kleinen Krebsen eine hohe Menge an Omega-3-Fettsäuren.

Pflanzenöle wie Leinöl, Chiaöl und Walnussöl enthalten einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Jedoch enthalten diese vegetarischen Quellen vor allem die Omega-3 Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure). Aus dieser können in unserem Körper die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren DHA und EPA gebildet werden. Wieviel ALA der Körper allerdings in EPA und DHA umwandelt, ist sehr individuell. Im Schnitt sind es nur 5 bis circa 15 Prozent.

Die Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA haben
folgende Wirkung auf unseren Körper

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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell. Dazu zählen vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Unser Körper benötigt jedoch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Das optimale Verhältnis ist 1:1 bis höchstens 5:1.

Für eine gesunde Gehirnfunktion
DHA leistet bei einer täglichen Aufnahme
von 250 mg einen Beitrag zum Erhalt einer
normalen Gehirnfunktion und einer
normalen Sehkraft.

Für eine gesunde Herzfunktion
EPA und DHA tragen bei einer täglichen Aufnahme
von 250 mg zu einer normalen Herzfunktion bei.

Für die Entwicklung des Gehirns &
der Augen des Säuglings
Die tägliche Aufnahme von 200 mg DHA durch
die Mutter zusätzlich zu der für Erwachsene
empfohlenen Tagesdosis trägt zur normalen
Entwicklung des Gehirns und der Augen beim
Fötus und beim gestillten Säugling bei.

Für eine normale Sehkraft
Die tägliche Aufnahme von mindestens
250 mg DHA trägt zur Erhaltung
normaler Sehkraft bei.

Gesättigte Fettsäuren

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Gesättigte Fettsäuren sind überwiegend in tierischen Lebensmitteln wie fettem Fleisch, Wurst und Vollmilchprodukten sowie in Chips und Backwaren enthalten. Sie können sich ungünstig auf unseren Cholesterinhaushalt auswirken, da sie die Menge des guten Transportmoleküls HDL senken und die des schlechten Lipoproteins LDL erhöhen.

Durch die heutige Ernährungsweise nehmen die meisten Menschen deutlich zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich.

Man sollte deshalb darauf achten, dass die Gesamtkalorienmenge an gesättigten Fettsäuren weniger als 10 Prozent des täglichen Bedarfs ausmacht.

Ein Sonderfall dabei ist das Kokosöl. Es gehört zwar zu den gesättigten Fettsäuren, aber enthält die gesunden mittelkettigen Fettsäuren. Diese werden direkt in Energie umgewandelt und machen länger satt. Kokosöl eignet sich hervorragend zum Braten, da es bis zu 200 Grad hitzestabil ist.

Fazit

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Man kann also sagen, dass bestimmte Fette auf jeden Fall gesund sind und vom Körper benötigt werden. Gesunde Fette – also ungesättigte Fettsäuren – tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Aber auch gesättigten Fettsäuren haben ihre Berechtigung. Denn gesättigte Öle sind besser zum Braten als ungesättigte, da keine Transfette entstehen können. Bei tierischen Fetten sollten Sie unbedingt auf die Tierhaltung achten, da ökologische Fleischprodukte – aufgrund der Fütterung – höhere Mengen an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren enthalten, als konventionell produzierte Nahrungsmittel. Auch bei Fisch schwankt der Anteil an Omega-3-Fettsäuren je nach Fanggebiet und Jahreszeit. Daher sollten Sie beim Fischkauf auf die Herkunft achten.

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Nährstoffe für die Frau


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎

Nährstoffe für die Frau

Bei einer ausgewogenen Ernährung ist es nicht nur wichtig, den Bedarf an Makronährstoffen- wie Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu decken, sondern auch auch den Bedarf an essenziellen Mikronährstoffen - wie Vitaminen und Mineralstoffen. Der Bedarf ist abhängig von Alter, Lebensstil und vor allem auch dem Geschlecht. Zwar haben Frauen einen geringeren Energiebedarf als Männer, jedoch ist der Bedarf an Mikronährstoffen meistens genauso hoch oder teilweise sogar noch höher.

Daher ist es für Frauen besonders wichtig, einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil zu führen, damit der Nährstoffbedarf auch bei einer geringeren Energiezufuhr gedeckt wird.

Aber nicht nur der geringere Energiebedarf, sondern auch andere Faktoren können den eigenen Nährstoffbedarf erhöhen. Dazu zählen beispielsweise:

Pubertät:
Zu dieser Zeit verändert sich der weibliche Körper extrem. Es beginnt die Geschlechtsreife und der Körper bereitet sich jeden Monat auf eine Schwanger­schaft vor. Durch die Periode und oftmals auch psychischen Ver­änderungen, entsteht ein erhöhter Nährstoffbedarf.

Anti-Baby-Pille:
Sie greift in den Nährstoffhaushalt ein und entzieht dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Stress:
Beruf und Familie gleicher­maßen gerecht zu werden erzeugt oftmals Stress. Dieser führt zu einem erhöhten Cortisol­spiegel, welcher unserem Körper einige Nähr­­stoffe raubt.

Diäten:
Dauerhafte Kalorien­restriktion führen oft zu einem Nährstoff­mangel. Werden dazu noch fett­arme Produkte zugeführt, bekommt der Körper auch nicht genügend essenzielle Omega-3-Fettsäuren.

Intensives Training:
Sport und Bewegung sind natürlich uner­lässlich für unseren Körper. Jedoch in Maßen. Denn Sport­liches Training erhöht den Bedarf an essenziellen Nähr­stoffen. Man sollte immer auf ausreichende Regeneration und Schlaf achten.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Durch das erschaffen eines neuen Lebens, hat der weibliche Körper in der Schwanger­schaft und auch in der Still­zeit einen erhöhten Mikro­nährstoff­bedarf. Denn in dieser Zeit werden Nähr­stoffe für zwei Personen benötigt.

Wechseljahre:
Während der Wechseljahre verändert sich der weibliche Körper noch­mals extrem. Der Beginn ist meis­tens ein Mangel an Pro­gesteron und erweitert sich mit einem Östrogen­mangel.
Die Produktion der männlichen Hormone fällt aus und führt schlussendlich dazu, dass die Frau unfruchtbar wird. Dadurch wird der Hormon­haushalt komplett durch­einander gewirbelt - das zeigt sich in Hitze­wallungen, Schlafstörungen und Schwindelanfällen.

Jetzt ist natürlich die Frage, welche Nährstoffe für den weiblichen Körper besonders wichtig sind und auf welche Frauen besonders achten sollten. Grundsätzlich sind alle Mikronährstoffe lebensnotwendig für uns, jedoch gibt es einige Nährstoffe die einen besonderen Stellenwert im weiblichen Körper haben. Dazu zählen:

Für ein gesundes Immunsystem
Vitamin C und D, Folat sowie Zink sind wichtig für eine gesunde Funktion des Immunsystems.

Für eine normale Kollagenbildung
Vitamin C leistet einen Beitrag zu einer normalen Kollagenbildung.

Für die Zellteilung
Folat hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Für eine normale Reproduktion
Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei. Zink leistet einen Beitrag zur Erhaltung normaler Knochen, Haut, Haare und Nägel

Zur Erhaltung der Knochen
Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt und Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.

Für eine normale Funktion des Nervensystems
Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

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Vitamin C


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎

Vitamin C

Vitamin C – Steckbrief

Vitamin C - auch als Ascorbinsäure bekannt - zählt neben den B-Vitaminen und Folsäure zu den wasserlöslichen Vitaminen. Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen können sie nur sehr begrenzt im Körper gespeichert werden. Das heißt, sie müssen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Kurzzeitig wird Vitamin C im menschlichen Körper in Organen und Geweben wie Nebenniere, Hypophyse, Augenlinse, Milz und Gehirn gespeichert.

Vitamin C – Wirkung

Vitamin C Lebensmittel

Vitamin C ist lebensnotwendig und regelt verschiedene Stoff­wechselvorgänge in unserem Körper. So trägt es zur Kollagen­bildung in unserem Körper bei und ist somit am Aufbau des Binde­gewebes, der Knochen, der Knorpelfunktion, der Zähne und des Zahnfleisches beteiligt und hilft bei der Bildung von Botenstoffen und Hormonen. Darüber hinaus trägt es zu einer gesunden Funk­tion des Energiestoffwechsels, des Nervensystems und der psy­chischen Funktion bei und kann helfen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Das heißt, es schützt die Zellen in unserem Körper vor freien Radikalen. Eine erhöhte Konzentration an freien Radikalen entsteht zum Beispiel durch eine einseitige Ernährung, Bewegungsmangel, Umweltgifte, Medikamente und körperliche Belastung. Vitamin C unterstützt außerdem die Aufnahmen von Eisen während der Verdauung.

Vitamin C – Lebensmittel

Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung kann der Vitamin C Bedarf gedeckt werden. Dabei sollten folgende Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen:

Vitamin C Acerola-Kirsche
Vitamin C Petersilie
Vitamin C Hagebutten
Vitamin C Kiwi
Vitamin C Sanddorn Beere
Vitamin C Paprika
Vitamin C Schwarze Johannisbeere
Vitamin C Grünkohl

Vitamin C – Mangel

Mit Lebensmitteln Vitamin-C-Mangel beheben

Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, welche die Vitamin C Aufnahme beeinflussen und so einen Mangel hervorrufen können. Eine Risikogruppe sind Raucher. Sie weisen oft eine geringere Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma auf, trotz einer ausreichenden Zufuhr über die Nahrung. Aber auch chronische Entzündungen im Körper können zu einem Mangel führen, da Entzündungen meist mit einem Mehrbedarf an diesem Vitamin einhergehen. Eine besonders häufige Ursache für einen Vitamin C Mangel sind auch Magen-Darm-Erkrankungen mit Entzündungen der Schleimhäute. Diese Erkrankungen sind oft verantwortlich dafür, dass Vitamin C - welches in ausreichenden Mengen über die Nahrung aufgenommen wird - nicht mehr von den Darmschleimhäuten aufgenommen werden kann und somit dem Blut und den Körperzellen nicht zur Verfügung gestellt werden kann.

Wenn ein Vitamin C Mangel über längere Zeit andauert kann das die Krankheit Skorbut zur Folge haben.

Anfangs äußern sich eher unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung und Muskelschwäche.
Ist der Vitamin C Mangel schon weiter ausgeprägt, kommen Symptome wie entzündetes Zahnfleisch, schlechtere Wundheilung oder auch Gelenkschmerzen zum Vorschein. Aber auch eine verminderte Fähigkeit zur Kollagenbildung kann eine Folge sein. Das führt zu Blutungen in Haut, inneren Organen, Muskeln, sowie Bindehaut oder Netzhaut. Sicher feststellen lässt sich ein Vitamin C Mangel durch eine Blutuntersuchung.

Um einem solchen Mangel vorzubeugen kann ein Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein. Das führt bei einer nicht ausreichend gesunden und abwechslungsreichen Ernährung zu einer gesunden Vitamin C Zufuhr im Körper.

Skorbut ist eine „Seefahrerkrankheit”. Früher waren Seeleute wochenlangen auf Seereisen und hatten dort kaum die Möglichkeit, frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Daraus resultierte ein gravierender Vitamin C Mangel.

Vitamin C – Tagesbedarf

Kann man Vitamin C denn auch überdosieren?
Ein gesunder Mensch muss sich über eine Überdosierung keine Sorgen machen. Denn zu viel Vitamin C wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Bei Menschen die körperlich angeschlagen sind, kann eine zu hohe Dosierung an Vitamin C zu Durchfall führen. Dies ist allerdings erst bei sehr hohen Mengen an Vitamin C zu beobachten.

Die empfohlene Zufuhr von Vitamin C ist abhängig von Alter und Geschlecht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:

Tabellarische Auflistung des Vitamin-C-Tagesbedarfs pro Personengruppe

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Bitterstoffe

Autorin: Alexandra Vorsmann ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 20. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 26. April 2021

 

Bitterstoffe

Ganz schön Bitteres für den Magen

Üppige Mahlzeiten, dazwischen süße Plätzchen und Schokolade, dazu das ein oder andere Glas Alkohol kann mitunter schwer auf den Magen schlagen. Gegen Völlegefühl, Sodbrennen und Co sind jedoch ein paar hilfreiche (Bitter-)Kräuter gewachsen. Bittere Aromen sind bei den meisten von uns unbeliebt. Von unserem Speiseplan haben wir sie nahezu vollständig verbannt.

Selbst aus ursprünglich bitter schmeckenden Gemüsen wie Chicoree, Endiviensalat, Artischocken oder Wirsing sind sie heute zum Großteil herausgezüchtet. Dabei können Bitterstoffe, in Maßen verzehrt, viel Gutes tun. Seit Urzeiten werden sie vor allem wegen ihrer verdauungsfördernden Wirkung eingesetzt.
Doch ihr Einfluss reicht sogar viel tiefer ...

Ganz schön Bitteres für den Magen

Der bittere Geschmack
Bitterstoffe - Wirkung
Bittere Lebensmittel
Das hilft beim Verdauen

VITAMIN D3, K2 UND A Der bittere Geschmack

Bitter muss nicht schlecht sein

Unsere Abneigung gegen Bitteres kommt nicht von ungefähr. Denn einige Bitterstoffe wie das Solanin der rohen Kartoffel oder das Cucurbitacin in Zierkürbissen sind tatsächlich giftig. Unsere Vorfahren, die ihre Nahrung noch nicht fein säuberlich sortiert und qualitätskontrolliert im Supermarkt vorfanden, hatten jedoch ein Gespür für solch giftige Nahrungsmittel ‒ dies rettete oft ihr Leben.  Die menschliche Zunge kennt nur ein paar geschmack­liche Grundkategorien: süß, sauer, salzig, bitter und umami (umami = fleischig-herzhaft, ausgelöst durch Glutaminsäure).

Diese grobe Einteilung hat vor allem einen Zweck: sofort zu er­kennen, ob eine unbekannte Substanz im Mund nahrhaft oder gefährlich ist. Sauer und bitter signalisieren unreife, vergorene oder giftige Nahrung, salzig, süß und umami dagegen lebens­wichtige Mineralstoffe, Kalorien und Eiweiße.

Ob uns ein Essen „schmeckt”, entscheidet dagegen weniger der Mund, sondern vor allem die Nase. Ihre Riechzellen nehmen die komplexen Aromen wahr, die durch den Rachen in die Nasenhöhle steigen.

Bitter lässt sich (wieder) lernen

Nun gehören Radicchio und Artischocken allgemein nicht gerade zu den Lieblings­speisen von Kindern. Bittere Gemüse verweigern die Kleinen meist energisch. Kein Wunder: Ihr Gaumen ist noch wesentlich empfindlicher als der von Erwachsenen. Lange Zeit dachte man, das läge vor allem daran, dass im Alter die Anzahl und Dichte der Ge­schmacksknospen abnimmt. Babys werden mit rund 10.000 Geschmacks­knospen geboren, im Alter bleiben noch rund 2000 übrig. Studien haben einen solchen Zusammenhang aber nicht bestätigt. Inzwischen geht man davon aus, dass die Funktionalität der Schmeck­rezeptoren nachlässt.

Dass Erwachsene im Lauf ihres Lebens Bitteres schätzen lernen (können), liegt jedenfalls nicht nur an der nachlassenden Ge­schmacks­­wahrnehmung. Der wesentliche Grund ist schlicht Gewöhnung.

Je öfter wir bittere Lebensmittel verzehren, desto mehr gewöhnt sich der Körper an die Bitterstoffe. Kulturelle und soziale Einflüsse spielen dabei eine wichtige Rolle.
So kommen Jugendliche beispielsweise erst allmählich auf den Geschmack der bitteren „Erwachsenen­getränke” Kaffee und Bier. Um verschmähtes Gemüse ins Kind zu bekommen, hilft also nur eines: Möglichst früh anfangen und nicht gleich nach dem zweiten oder dritten enttäuschenden Versuch aufgeben. Einer britischen Studie zufolge braucht es fünf bis zehn Versuche, bis ein Großteil der Kinder eine zunächst ungeliebte Speise akzeptiert.

25 Rezeptortypen für den
Bittergeschmack
Verantwortlich für die Geschmackswahrnehmung ‒ auch gustatorische Wahr­nehmung genannt ‒ sind Tausende Ge­schmacks­knospen in der Mund­höhle und dort vor allem auf der Zunge. Sie enthalten spezielle Rezeptorzellen, die Geschmacks­reize an das Gehirn weiterleiten. Während wir für Süßes und Saures nur jeweils einen Rezeptortyp besitzen, sind beim Men­schen 25 verschiedene Bitterrezeptoren bekannt.

Doch nicht alles, was giftig ist, schmeckt bitter und nicht alles, was bitter schmeckt, ist giftig. Selbst Tiere fressen bei Magen­beschwerden gezielt bitter schmeckende Heilpflanzen. Und in der ohnehin als gesund geltenden italienischen Küche haben feine Bitteraromen etwa aus Radicchio und Artischocken eine lange Tradition.

VITAMIN D3, K2 UND A Bitterstoffe ‒ Wirkung

Bitterstoffe fördern die Verdauung
Warum aber sollten wir uns (wieder) an den Bittergeschmack gewöhnen? In der ayurvedischen, chinesischen und traditionellen europäischen Medizin haben Bitter­stoffe seit Jahrhunderten ihren festen Platz. Der Volksmund glaubt sogar: „Gute Medizin muss bitter schmecken, sonst nützt sie nichts”. Das gilt zwar nicht für jede Medizin, doch ein wesentlicher Teil der Wirkung von Bitterstoffen beruht eben auf ihrem bitteren Geschmack. Einige Wissenschaftler vertreten die These, dass der Körper die Verdauung ankurbelt, um das bittere, vermeintliche Gift schnell wieder loszuwerden.

Nahrung wird schneller und besser verwertet
Der Geschmack von Bitterem lässt einem sogleich buchstäblich das Wasser im Mund zusammen­laufen. Die Bitterreize auf der Zunge regen reflektorisch die Produktion von Verdauungs­säften in Mund und Magen an. Bei Kontakt mit der Magenschleimhaut werden zudem Verdauungs­hormone ausge­schüttet, die den Darm auf Trab bringen: Die Schleimhäute ziehen sich zusammen und dehnen sich wieder aus, Stoff­wechselabfälle und Schadstoffe werden besser abtransportiert. Zu den freigesetzten Verdauungs­sekreten gehört auch Gallen­flüssigkeit, die insbesondere für die Fett­verdauung wichtig ist. Insgesamt wird die Nahrung somit gründlicher und schneller verwertet.

Bitterrezeptoren sind Teil des Immunsystems
Erstaunlicherweise finden sich Geschmackszellen nicht nur in Mund und Rachen. Mittlerweile wurden Bitterrezeptoren auch in Nase und Nasen­neben­höhlen, in Darm und Harnblase, in Lunge und Bronchien und sogar im Herz nachgewiesen. Welche Aufgaben sie dort im Einzelnen haben, ist bisher nur zum Teil entschlüsselt.
Klar ist, dass Bitterrezeptoren nicht nur auf Substanzen aus der Nahrung reagieren, sondern auch auf „bitter schmeck­ende” Bakterien­signal­stoffe. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Menschen, die besonders stark auf Bitterstoffe reagieren (sogenannte Superschmecker), seltener an Infektionen durch gramnegative Bakterien leiden. Zu denen gehören beispielsweise auch die berüchtigten Pseudo­monaden, die häufig resistent gegen Antibiotika sind.
Bei Kontakt mit den Bakteriensignalstoffen lösen die Bitterrezeptoren Verteidi­gungs­mechanismen aus: Sie setzen Flimmerhärchen in den Atemwegen in Bewegung, sodass Keime abgehustet werden können, außerdem regen sie die Ausschüttung antibakteriell wirkender Substanzen an.

Bitterstoffe - Abnehmen
Umstritten ist, ob Bitterstoffe auch beim Abnehmen helfen. Theoretisch tritt durch die beschleunigte Verdauung der Sättigungseffekt früher ein, sodass man automatisch weniger isst. Bitterstoffe allein dürften jedoch kaum zu einer nach­haltigen Gewichtsabnahme führen. Sie können jedoch zumindest dabei helfen, den fatalen Heiß­hunger auf Süßes zu dämpfen.

bittere lebensmittelBittere Lebensmittel

In welchen Lebensmitteln stecken viele Bitterstoffe?
Wenn Sie nun Ihren Speiseplan öfter mal mit ein paar Bitternoten verfeinern möchten, stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen welche Lebensmittel viele Bitterstoffe enthalten:

Gemüse
Chicorée, Rucola, Mangold, Radicchio, Artischocken, Brokkoli, Rosenkohl, Endiviensalat
Obst
Orange, Grapefruit, Pampelmuse, Pomelo
Kräuter & Gewürze
Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Nelken, Wacholder, Ingwer, Zitronenmelisse, 
Beifuß, Bockshornklee, Galgant, Kerbel, Kurkuma, Wermut
Wildkräuter
Löwenzahn, Sauerampfer, Brennnessel, Gänseblümchen, Giersch, Knoblauchrauke, Hopfen, 
Wegwarte (Zichorie), Gundermann, Vogelmiere
Genussmittel
Kaffee, schwarzer und grüner Tee, Bier, Rotwein, Kakao, Zartbitterschokolade

Enziantropfen
Bitterstoffe sind keine einheitliche Stoffgruppe und können chemisch sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Sie definieren sich schlicht dadurch, dass sie bitter schmecken. Wie ätherische Öle, Flavonoide oder Gerbstoffe zählen sie zu den sekundären Pflanzenstoffen. Pflanzen bilden sie zum Schutz gegen Tierfraß.

Als bitterste natürliche Substanz der Welt gilt das Amarogentin aus der Wurzel des Gelben Enzian.Der Bitterstoff lässt sich noch in einer Verdünnung von eins zu 58 Millionen schmecken – eine Konzentration, die entsteht, wenn man ein Schnaps­glas Amarogentin mit der Wassermenge aus 5800 Badewannen verdünnt. Nicht ohne Grund ist Enzian eine beliebte Zutat in Aperitifs und Magenbittern.

Besonders viele Bitterstoffe sind übrigens in Bio-­Lebensmitteln enthalten. Der Grund ist naheliegend: Da beim Anbau keine Pestizide erlaubt sind, müssen sich die Pflanzen selbst gegen Fressfeinde verteidigen und bilden vermehrt Bitterstoffe.

Bitterstoffe Tropfen

das hilft beim verdauen Das hilft beim Verdauen

Gerade zu Feierlichkeiten essen die meisten von uns zu viel, zu schnell und zu fett.
Doch keine Sorge – wer als gesunder Mensch für kurze Zeit über die Stränge schlägt, riskiert keine langfristigen Verdauungsprobleme. Damit Sie die festlichen Gelage kurzfristig besser verdauen, hier ein paar Tipps:

  • Bringen Sie ein paar Bitterstoffe in der Speisenfolge unter.
    Wie wäre es zum Beispiel mit einem Chicorée-, Rucola- oder Endivien-Salat? Als Aperitif vor dem Essen kann auch ein anregender Kräuterbitter die Verdauung in Schwung bringen. Der beliebte „Verdauungsschnaps” nach dem Essen dagegen entspannt zwar kurzfristig die Magenmuskulatur, Hoch­prozentiges belastet Leber und Magen jedoch zusätzlich.
  • Lassen Sie sich Zeit – gerade auch beim Essen.
    Wenn Sie Ihrem Magen zu schnell zu viel zumuten, erlahmt seine Muskulatur. Machen Sie Pausen oder lassen Sie bei einem mehrgängigen Menü einfach mal einen Gang aus. Und achten Sie auf Ihr Sättigungsgefühl: Der Körper signalisiert erst nach 15 bis 20 Minuten, dass er satt ist.
  • „Nach dem Essen sollst du ruh’n… ” Kommt drauf an:
    Wer zu Sod­brennen neigt, legt sich direkt nach dem Essen besser nicht hin. Die bei der Verdauung produzierte Magensäure kann im Liegen leichter zurück in die Speiseröhre fließen.
  • „ ... oder 1000 Schritte tun”.
    Der Spaziergang nach dem Essen ist im Prinzip eine gute Idee. Der Kreislauf kommt in Schwung, die Darm­bewegungen und die Durchblutung des Magen-Darm-Traktes werden angeregt. Nach allzu üppigen Mahlzeiten allerdings sollte man lieber zunächst eine Weile sitzen bleiben und ruhen, denn der Körper benötigt nun viel Energie für die Verdauung. Sportliche Höchstleistungen sind dann nicht empfehlenswert.

Bitterstoffe-Tropfen

Natürliche Bitterstoffe: Pro Intest
Falls Sie sich lieber behutsam herantasten möchten, können Sie auch natürliche Bitterstoffe-Tropfen probieren – zum Beispiel unseren Kräuterbitter Pro Intest mit einem ausgewogenen Verhältnis traditionell wertvoller Kräuter:
Wermut, Schwarzwalnuss, Enzian, Papayablätter, Olivenblätter, Nelken, Ingwer, Wacholder, Quassiaholz, Löwenzahn, Ysopkraut, Roter Wiesenklee und Thymian.

Ein ausgewogenes Verhältnis von traditionell wertvollen Kräutern und hochwertigem Alkohol verleiht Pro Intest seine geschmackvollen Eigenschaften.

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Jetzt ONLINE: 3. Deutscher Jod-Kongress

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Zweimal hatten wir ihn im vergangenen Jahr bereits angekündigt, zweimal hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht – deshalb haben wir ihn jetzt aus Düsseldorf ins Internet verlegt. Die Experten-Vorträge wurden aufgezeichnet und können ab sofort gegen eine geringe Teilnahmegebühr online angeschaut werden. 

Besonders freuen wir uns, dass auch unsere beiden Referentinnen von der anderen Seite des Atlantiks – Lynne Farrow, Galionsfigur der amerikanischen Jodbewegung, und Dr. Carmen Aceves Velasco von der UNAM Mexiko – online mit dabei sind.

Ein großes DANKE fürs Möglichmachen an alle Referenten und an Kyra Kauffmann für ihre engagierte Unterstützung bei Organisation und Umsetzung!

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