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Okt
25
Do
2018
Webinar | Der depressive Bauch
Okt 25 um 19:00 – 21:00

 

– kostenfreie Veranstaltung –
Webinar für medizinische Fachkreise
Zielgruppe: Heilberufe, Ärzte
Anmeldung

Der depressive Bauch

„Der Darm ist der Vater aller Trübsal“ (Hippokrates)

 

Depressionen zählen zu den neurologischen Erkrankungen und stehen weltweit an 4. Stelle der häufigsten Krankheitsursachen. Die WHO bezeichnet Stress als die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Wenn die Seele weint, machen sich oft körperliche Symptome bemerkbar, die zunächst mal schwer einzureihen sind. Solche körperlichen Symptome können u. a. auf eine psychische Erkrankung hinweisen (Depression, Erschöpfung, Burnout oder Angsterkrankung), ohne dass eine bekannte körperliche, organische Ursache vorhanden ist. Betroffene stecken oft in einer Sackgasse und verfallen einem Hamsterrad, aus dem sie ohne fremde Hilfe nicht oder nur schwer heraus kommen.

Studien zeigen, dass die Bedeutung des Darms weit über die Verdauung hinausgeht. Die medizinische Wissenschaft hat inzwischen die Zusammenhänge zwischen Darmbakterien und unserem Wohlbefinden erkannt. Das Ökosystem Mensch braucht eine gesunde Darmschleimhaut und eine gut besiedelte Darmflora. Der Mensch ist von Natur aus mit zwei Nervensystemen versehen: Das zentrale Nervensystem (ZNS), das im Kopf (Gehirn) liegt, und das enterale Nervensystem (ENS), das sogenannte Bauchhirn, das nach außen, sprich in den Bauch verlagert ist. Bauch- und Kopf-Hirn kommunizieren über neuronale Signale, Hormone und Zytokine. Dies bezeichnet die Wissenschaft als „Darm-Leber-Hirn-Achse“.

Eine Dysbiose (falsche Zusammensetzung der Darmflora) beeinflusst also das Gehirn und dessen Funktionen.

In den (stillen) Entzündungen, welche eine Folge einer solchen Dysbiose sein können, sieht die medizinische Wissenschaft heute u. a. die Ursache vieler unspezifischer Erkrankungen, wie Migräne, MS, Demenz, Morbus Alzheimer, Depressionen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Bauch ist also für unsere Gefühlswelt verantwortlich. Somit kann also ein gestresster Darm „die Nerven verlieren“ und Dauerstress kann wiederum die Darmbarriere zerstören, indem die Anzahl der Darmbakterien und die der schleimproduzierenden Becherzellen sich vermindert. Das Leaky Gut, welches hierdurch entstehen kann, ist also in engem Zusammenhang mit Depressionen zu sehen.

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme an dem Webinar und auf Ihre Fragen.

Herzlichst
Monique Thill

 

Ihre Referentin

 

Monique Thill, Heilpraktikerin

  • Referentin für Naturheilkunde
  • Praxisschwerpunkte:
    Darmsymbioselenkung, Dunkelfelddiagnostik, Irisdiagnose, Kinderwunsch

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