Proteine


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 5. Juni 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 5. Juni 2021‎‎‏‏‎

Proteine

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Die lebenswichtigen Proteine, umgangssprachlich auch Eiweiße genannt, bestehen aus Aminosäuren und gehören zu den Grundbausteinen menschlicher Zellen. Unser Körper setzt die Proteine aus 20 verschiedenen Aminosäuren zusammen. Diese unterteilt man in drei verschiedene Kategorien:

Essenzielle Aminosäuren: Acht Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, das heißt, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Semi-essenzielle Aminosäuren: Mindestens vier Aminosäuren kann der Körper zwar selbst herstellen, in einigen Situationen jedoch nicht in ausreichender Menge. Das ist zum Beispiel bei einem gesteigerten Proteinbedarf ‒ wie im Wachstum, in der Schwangerschaft beim Sport oder im Alter ‒ der Fall.

Nicht-essenzielle Aminosäuren: Zwölf nicht-essenzielle Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden.

Essenzielle Aminosäuren

Isoleucin,
Leucin,
Lysin,
Methionin,
Phenylalanin,
Threonin,
Tryptophan
Valin

Semi-essenzielle Aminosäuren

u. a. Arginin,
Histidin,
Cystein,
Tyrosin,

Nicht-essenzielle Aminosäuren

Alanin,
Arginin,
Asparagin,
Asparaginsäure,
Cystein,
Glutamin,
Glutaminsäure,
Glycin,
Histidin,
Prolin,
Serin,
Tyrosin

Welche Funktionen übernehmen Proteine im Körper?

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Proteine fördern beispielsweise:

• die Erhaltung von Muskelmasse
• eine Zunahme an Muskelmasse
• die Erhaltung normaler Knochen

Proteine lassen sich unterteilen in:

Strukturproteine sind vor allem in Bindegewebe, Knochen und Knorpel sowie Muskeln zu finden, die für die Aufrechterhaltung der Körperstruktur sehr wichtig sind.

Immunproteine sind beispielsweise die Antikörper unseres Immunsystems, welches für die Bekämpfung von Krankheitserregern verantwortlich ist.

Transportproteine werden in zwei Kategorien eingeteilt: Transmembranproteine und Plasmaproteine. Transmembranproteine kommen in Biomembranen vor, durch die Substanzen transportiert werden können. Plasmaproteine befinden sich im Blut, in welchem Stoffe wie Lipide, Hormone und Sauerstoff transportiert werden und die Blutgerinnung reguliert wird.

Motorproteine, wie Aktin und Myosin, kommen im Muskel vor, der stets für Muskelkontraktionen bereitstehen muss.

Welche Lebensmittel sind besonders proteinreich?

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Die Proteinaufnahme sollte weitestgehend über die Nahrung reguliert werden. Es gibt sehr viele Lebensmittel, die als hochwertige Proteinquellen genutzt werden können. Dazu gehören folgende Nahrungsmittel:

Hülsenfrüchte sind leckere und vielseitige Proteinquellen und enthalten zu rund ei­nem Viertel hochwertiges Eiweiß. Ganz vorne mit dabei sind Linsen (26 g pro 100 g), Erbsen (23 g pro 100 g) und Kicher­erbsen (20 g pro 100 g). Sie sind eine hochwertige Proteinquelle, insbesondere für Vegetarier und Veganer. Sie schme­cken als Suppe, als Hummus-Zubereitung oder auch im Salat.

Sie gehören seit Jahrhunderten zu den Superfoods und das nicht ohne Grund. Hanfsamen enthalten viele wertvolle Stoffe und Eiweiße (37 g pro 100 g). Sie passen zu Pasta, Protein-Shakes und Porridge.

Mageres Rindfleisch (Filet, Hüftsteak, Oberschale) liefert 26 g Proteine pro
100 g Fleisch. Ein wertvoller Unterstützer für Muskeln und Knochen.

Der Proteingehalt von Erdnüssen beträgt 26 g pro 100 g. Das ist im direkten Vergleich höher als der Proteingehalt von Mandeln, Cashewnüssen und Walnüssen. Auch wenn Erdnüsse zu etwa 50 Prozent aus Fett bestehen, sind sie sehr gesund, denn der Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist sehr hoch.

Auch Fische weisen einen hohen Eiweißgehalt auf. So enthalten 100 g Makrele 24 g Eiweiß oder 100 g Thunfisch 22 g Eiweiß. Ebenfalls gute Eiweißlieferanten sind Meeresfrüchte wie Scampi, Garnelen oder Miesmuscheln. Außerdem enthalten Fische viel von den guten Omega-3-Fettsäuren, die eine gesunde Gehirnfunktion, Herzfunktion und Sehkraft unterstützen.

Tierisches oder pflanzliches Eiweiß ‒ was ist besser?

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Grundsätzlich sind in tierischen und pflanzlichen Produkten dieselben Aminosäuren enthalten. Dabei unterscheiden sie sich nur in ihrer Zusammensetzung und Menge. Sie alle werden im Magen und Darm abgebaut und gelangen auf gleichem Wege in den Blutkreislauf.

Proteine ​​aus tierischen Quellen haben üblicherweise einen hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren. Sie ähneln somit den Proteinen im menschlichen Körper. Zudem kann der menschliche Körper tierisches Eiweiß leichter verwerten und in körpereigene Proteine umwandeln. Insgesamt bedeutet das, dass tierische Proteine eine besonders hohe Wertigkeit haben.

Pflanzliches Eiweiß gilt dennoch als gesünder, da tierische Quellen oft mehr gesättigte Fette enthalten und viel mehr Harnsäure im Körper entstehen lassen. Pflanzliche Proteinquellen sind zudem reich an wertvollen Substanzen wie Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen.

Ist es sinnvoll, Proteine zu supplementieren?

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Die Aufnahme von Proteinen über die Nahrung reicht bei einer ausgewogenen Ernährung grundsätzlich aus. Das erfordert jedoch, dass wir uns mit unseren Lebensmitteln aus­einander­setzen, um eine ausreichende Zufuhr an Proteinen zu garantieren.

Es gibt neben der Ernährung auch die Möglichkeit, unseren Körper bei der Proteinversorgung mit einem Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen. Das kann besonders sinnvoll sein, wenn ein erhöhter Bedarf an Proteinen vorliegt. Wer sich dazu entscheidet, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, sollte beim Kauf auf einige Dinge achten.

Was ist bei der Auswahl eines Protein-Pulvers
zu beachten?

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Wenige Zusatzstoffe
Die Zutatenlisten von Protein-Produkten sind oft sehr lang. Je kürzer die Liste der verwendeten Zutaten, desto unverarbeiteter ist meist das Eiweißpulver. Süßstoffe, Aromen, Emulgatoren oder Verdickungsmittel sollten unter den Inhaltsstoffen nicht auftauchen.

Hergestellt in Deutschland
Besonders wichtig ist es, auf gute Qualität und transparente Herkunft der Rohstoffe zu achten. Die Herstellungs- und Produktionsprozesse auf deutschem Boden unterliegen strengsten Richtlinien nach DIN ISO Normen und dem HACCP-Konzept. Diese legen unter anderem Hygienevorschriften und ein strenges Qualitätsmanagement-System für Produktionsstätten fest.

Hoher Proteingehalt
Protein-Produkte sollten möglichst viel Eiweiß enthalten. Als Richtwert lässt sich hier ein Eiweißgehalt ab 75 Gramm je 100 Gramm Pulver festlegen. Der Proteingehalt ist in den Nährwertangaben des Produkts angegeben.

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Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 6. Juni 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 6. Juni 2021‎‎‏‏‎

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen gesättigten
und ungesättigten Fettsäuren?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, Fette zu klassifizieren. Die häufigste Unterteilung ist in Fette mit gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.
Darüber hinaus können Fette auch nach der Kettenlänge der Fettsäuren, also kurzkettig, mittelkettig oder langkettig, oder aber nach der Herkunft, d. h. pflanzliches oder tierisches Fett, unterteilt werden. Im Weiteren schauen wir uns die gesättigten und ungesättigten Fettsäuren genauer an.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

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Einfach ungesättigte Fettsäuren können von unserem Körper selbst hergestellt werden und sind auch in Pflanzenölen und bestimmten Nüssen enthalten.

Der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einfach sowie auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei, wenn die Lebensmittel einen hohen Gehalt an diesen Fettsäuren haben.

Zu den besten Lieferanten gehören:
• Olivenöl
• geröstete Pekannüsse
• Mandeln
• Cashewmus

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell. Dazu zählen vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Unser Körper benötigt jedoch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Das optimale Verhältnis ist 1:1 bis höchstens 5:1.

Früher hat unsere Nahrung selbst für ein Gleichgewicht zwischen den beiden Fettsäuren gesorgt. Unsere veränderten Ernährungsgewohnheiten haben das Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis jedoch stark verändert. So nehmen wir heute meist ca. 15-mal mehr Omega-6-Fettsäuren zu uns als Omega-3-Fettsäuren. Das resultiert aus einer Ernährung, in der Fisch immer seltener auf dem Speiseplan steht. Dafür werden Fastfood und Fertiggerichte sowie süße und salzige Snacks immer beliebter.

Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind insbesondere fettreiche Fische wie Dorsch, Hering, Makrele, Lachs oder Sardinen sowie Algen. Da Fische ihren Omega-3-Gehalt über Algen anreichern, ist es entscheidend, welches Futter sie zu sich nehmen. So enthalten Fische aus Wildfang durch deren reichhaltigen Verzehr von Algen, Shrimps und kleinen Krebsen eine hohe Menge an Omega-3-Fettsäuren.

Pflanzenöle wie Leinöl, Chiaöl und Walnussöl enthalten einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Jedoch enthalten diese vegetarischen Quellen vor allem die Omega-3 Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure). Aus dieser können in unserem Körper die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren DHA und EPA gebildet werden. Wieviel ALA der Körper allerdings in EPA und DHA umwandelt, ist sehr individuell. Im Schnitt sind es nur 5 bis circa 15 Prozent.

Die Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA haben
folgende Wirkung auf unseren Körper

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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell. Dazu zählen vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Unser Körper benötigt jedoch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Das optimale Verhältnis ist 1:1 bis höchstens 5:1.

Für eine gesunde Gehirnfunktion
DHA leistet bei einer täglichen Aufnahme
von 250 mg einen Beitrag zum Erhalt einer
normalen Gehirnfunktion und einer
normalen Sehkraft.

Für eine gesunde Herzfunktion
EPA und DHA tragen bei einer täglichen Aufnahme
von 250 mg zu einer normalen Herzfunktion bei.

Für die Entwicklung des Gehirns &
der Augen des Säuglings
Die tägliche Aufnahme von 200 mg DHA durch
die Mutter zusätzlich zu der für Erwachsene
empfohlenen Tagesdosis trägt zur normalen
Entwicklung des Gehirns und der Augen beim
Fötus und beim gestillten Säugling bei.

Für eine normale Sehkraft
Die tägliche Aufnahme von mindestens
250 mg DHA trägt zur Erhaltung
normaler Sehkraft bei.

Gesättigte Fettsäuren

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Gesättigte Fettsäuren sind überwiegend in tierischen Lebensmitteln wie fettem Fleisch, Wurst und Vollmilchprodukten sowie in Chips und Backwaren enthalten. Sie können sich ungünstig auf unseren Cholesterinhaushalt auswirken, da sie die Menge des guten Transportmoleküls HDL senken und die des schlechten Lipoproteins LDL erhöhen.

Durch die heutige Ernährungsweise nehmen die meisten Menschen deutlich zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich.

Man sollte deshalb darauf achten, dass die Gesamtkalorienmenge an gesättigten Fettsäuren weniger als 10 Prozent des täglichen Bedarfs ausmacht.

Ein Sonderfall dabei ist das Kokosöl. Es gehört zwar zu den gesättigten Fettsäuren, aber enthält die gesunden mittelkettigen Fettsäuren. Diese werden direkt in Energie umgewandelt und machen länger satt. Kokosöl eignet sich hervorragend zum Braten, da es bis zu 200 Grad hitzestabil ist.

Fazit

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Man kann also sagen, dass bestimmte Fette auf jeden Fall gesund sind und vom Körper benötigt werden. Gesunde Fette – also ungesättigte Fettsäuren – tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Aber auch gesättigten Fettsäuren haben ihre Berechtigung. Denn gesättigte Öle sind besser zum Braten als ungesättigte, da keine Transfette entstehen können. Bei tierischen Fetten sollten Sie unbedingt auf die Tierhaltung achten, da ökologische Fleischprodukte – aufgrund der Fütterung – höhere Mengen an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren enthalten, als konventionell produzierte Nahrungsmittel. Auch bei Fisch schwankt der Anteil an Omega-3-Fettsäuren je nach Fanggebiet und Jahreszeit. Daher sollten Sie beim Fischkauf auf die Herkunft achten.

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Nährstoffe für die Frau


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎

Nährstoffe für die Frau

Bei einer ausgewogenen Ernährung ist es nicht nur wichtig, den Bedarf an Makronährstoffen- wie Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu decken, sondern auch auch den Bedarf an essenziellen Mikronährstoffen - wie Vitaminen und Mineralstoffen. Der Bedarf ist abhängig von Alter, Lebensstil und vor allem auch dem Geschlecht. Zwar haben Frauen einen geringeren Energiebedarf als Männer, jedoch ist der Bedarf an Mikronährstoffen meistens genauso hoch oder teilweise sogar noch höher.

Daher ist es für Frauen besonders wichtig, einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil zu führen, damit der Nährstoffbedarf auch bei einer geringeren Energiezufuhr gedeckt wird.

Aber nicht nur der geringere Energiebedarf, sondern auch andere Faktoren können den eigenen Nährstoffbedarf erhöhen. Dazu zählen beispielsweise:

Pubertät:
Zu dieser Zeit verändert sich der weibliche Körper extrem. Es beginnt die Geschlechtsreife und der Körper bereitet sich jeden Monat auf eine Schwanger­schaft vor. Durch die Periode und oftmals auch psychischen Ver­änderungen, entsteht ein erhöhter Nährstoffbedarf.

Anti-Baby-Pille:
Sie greift in den Nährstoffhaushalt ein und entzieht dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Stress:
Beruf und Familie gleicher­maßen gerecht zu werden erzeugt oftmals Stress. Dieser führt zu einem erhöhten Cortisol­spiegel, welcher unserem Körper einige Nähr­­stoffe raubt.

Diäten:
Dauerhafte Kalorien­restriktion führen oft zu einem Nährstoff­mangel. Werden dazu noch fett­arme Produkte zugeführt, bekommt der Körper auch nicht genügend essenzielle Omega-3-Fettsäuren.

Intensives Training:
Sport und Bewegung sind natürlich uner­lässlich für unseren Körper. Jedoch in Maßen. Denn Sport­liches Training erhöht den Bedarf an essenziellen Nähr­stoffen. Man sollte immer auf ausreichende Regeneration und Schlaf achten.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Durch das erschaffen eines neuen Lebens, hat der weibliche Körper in der Schwanger­schaft und auch in der Still­zeit einen erhöhten Mikro­nährstoff­bedarf. Denn in dieser Zeit werden Nähr­stoffe für zwei Personen benötigt.

Wechseljahre:
Während der Wechseljahre verändert sich der weibliche Körper noch­mals extrem. Der Beginn ist meis­tens ein Mangel an Pro­gesteron und erweitert sich mit einem Östrogen­mangel.
Die Produktion der männlichen Hormone fällt aus und führt schlussendlich dazu, dass die Frau unfruchtbar wird. Dadurch wird der Hormon­haushalt komplett durch­einander gewirbelt - das zeigt sich in Hitze­wallungen, Schlafstörungen und Schwindelanfällen.

Jetzt ist natürlich die Frage, welche Nährstoffe für den weiblichen Körper besonders wichtig sind und auf welche Frauen besonders achten sollten. Grundsätzlich sind alle Mikronährstoffe lebensnotwendig für uns, jedoch gibt es einige Nährstoffe die einen besonderen Stellenwert im weiblichen Körper haben. Dazu zählen:

Für ein gesundes Immunsystem
Vitamin C und D, Folat sowie Zink sind wichtig für eine gesunde Funktion des Immunsystems.

Für eine normale Kollagenbildung
Vitamin C leistet einen Beitrag zu einer normalen Kollagenbildung.

Für die Zellteilung
Folat hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Für eine normale Reproduktion
Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei. Zink leistet einen Beitrag zur Erhaltung normaler Knochen, Haut, Haare und Nägel

Zur Erhaltung der Knochen
Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt und Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.

Für eine normale Funktion des Nervensystems
Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

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Vitamin C


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎

Vitamin C

Vitamin C - auch als Ascorbinsäure bekannt - zählt neben den B-Vitaminen und Folsäure zu den wasserlöslichen Vitaminen. Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen können sie nur sehr begrenzt im Körper gespeichert werden. Das heißt, sie müssen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Kurzzeitig wird Vitamin C im menschlichen Körper in Organen und Geweben wie Nebenniere, Hypophyse, Augenlinse, Milz und Gehirn gespeichert.

Vitamin C – Wirkung

Vitamin C Lebensmittel

Vitamin C ist lebensnotwendig und regelt verschiedene Stoff­wechselvorgänge in unserem Körper. So trägt es zur Kollagen­bildung in unserem Körper bei und ist somit am Aufbau des Binde­gewebes, der Knochen, der Knorpelfunktion, der Zähne und des Zahnfleisches beteiligt und hilft bei der Bildung von Botenstoffen und Hormonen. Darüber hinaus trägt es zu einer gesunden Funk­tion des Energiestoffwechsels, des Nervensystems und der psy­chischen Funktion bei und kann helfen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Das heißt, es schützt die Zellen in unserem Körper vor freien Radikalen. Eine erhöhte Konzentration an freien Radikalen entsteht zum Beispiel durch eine einseitige Ernährung, Bewegungsmangel, Umweltgifte, Medikamente und körperliche Belastung. Vitamin C unterstützt außerdem die Aufnahmen von Eisen während der Verdauung.

Vitamin C – Lebensmittel

Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung kann der Vitamin C Bedarf gedeckt werden. Dabei sollten folgende Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen:

Vitamin C Acerola Kirsche
Vitamin C Petersilie
Vitamin C Hagebutten
Vitamin C Kiwi
Vitamin C Sanddorn Beere
Vitamin C Paprika
Vitamin C Schwarze Johannisbeere
Vitamin C Grünkohl

Vitamin C – Mangel

Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, welche die Vitamin C Aufnahme beeinflussen und so einen Mangel hervorrufen können. Eine Risikogruppe sind Raucher. Sie weisen oft eine geringere Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma auf, trotz einer ausreichenden Zufuhr über die Nahrung. Aber auch chronische Entzündungen im Körper können zu einem Mangel führen, da Entzündungen meist mit einem Mehrbedarf an diesem Vitamin einhergehen. Eine besonders häufige Ursache für einen Vitamin C Mangel sind auch Magen-Darm-Erkrankungen mit Entzündungen der Schleimhäute. Diese Erkrankungen sind oft verantwortlich dafür, dass Vitamin C - welches in ausreichenden Mengen über die Nahrung aufgenommen wird - nicht mehr von den Darmschleimhäuten aufgenommen werden kann und somit dem Blut und den Körperzellen nicht zur Verfügung gestellt werden kann.

Wenn ein Vitamin C Mangel über längere Zeit andauert kann das die Krankheit Skorbut zur Folge haben.

Anfangs äußern sich eher unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung und Muskelschwäche.
Ist der Vitamin C Mangel schon weiter ausgeprägt, kommen Symptome wie entzündetes Zahnfleisch, schlechtere Wundheilung oder auch Gelenkschmerzen zum Vorschein. Aber auch eine verminderte Fähigkeit zur Kollagenbildung kann eine Folge sein. Das führt zu Blutungen in Haut, inneren Organen, Muskeln, sowie Bindehaut oder Netzhaut. Sicher feststellen lässt sich ein Vitamin C Mangel durch eine Blutuntersuchung.

Um einem solchen Mangel vorzubeugen kann ein Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein. Das führt bei einer nicht ausreichend gesunden und abwechslungsreichen Ernährung zu einer gesunden Vitamin C Zufuhr im Körper.

Skorbut ist eine „Seefahrerkrankheit”. Früher waren Seeleute wochenlangen auf Seereisen und hatten dort kaum die Möglichkeit, frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Daraus resultierte ein gravierender Vitamin C Mangel.

Vitamin C – Tagesbedarf

Kann man Vitamin C denn auch überdosieren?
Ein gesunder Mensch muss sich über eine Überdosierung keine Sorgen machen. Denn zu viel Vitamin C wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Bei Menschen die körperlich angeschlagen sind, kann eine zu hohe Dosierung an Vitamin C zu Durchfall führen. Dies ist allerdings erst bei sehr hohen Mengen an Vitamin C zu beobachten.

Die empfohlene Zufuhr von Vitamin C ist abhängig von Alter und Geschlecht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:

Kindern bis 4 Jahren 20 mg/ pro Tag 13 bis 15 Jahre 85 mg/  pro Tag Männlich 15 bis 19 Jahre 105 mg/ pro Tag Weiblichen 15 bis 19 Jahre 90 mg/ pro Tag Männer 110 mg/ pro Tag Frauen 95 mg/ pro Tag Schwangeren 105 mg/ pro Tag Stillenden 125 mg/ pro Tag  Raucherinnen 135 mg/ pro Tag Raucher 155 mg/ pro Tag

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Coenzym-Q10


Autorin: Dr. Beate Fuchs ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 03. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 10. Mai 2021

 

COENZYM Q10

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Warum dieses Coenzym für den Körper so wichtig ist

Coenzym Q10, kurz auch Q10 genannt, wurde vor allem durch die Kosmetikindustrie bekannt. Es ist jedoch nicht nur für unsere Haut, sondern für jede einzelne unserer rund 37 Billionen Körperzellen wichtig. So kommt es besonders in den „Kraftwerken der Zellen" – den Mitochondrien – vor, in denen rund 90 % der gesamten Energie für unseren Körper gewonnen wird. Und diese Energie wird für fast alle Vorgänge in unserem Körper gebraucht – ohne Energie können diese nicht ablaufen.

Unser Körper kann Q10 zwar selbst bilden, jedoch zeigen Studien, dass die körpereigene Q10-Produktion etwa ab dem 20. Lebensjahr kontinuierlich abnimmt. Darüber hinaus können z. B. Stress, Leistungssport, eine ungesunde Lebensweise, Rauchen und die Einnahme bestimmter Medikamente diesen Prozess verstärken. Um einem Q10-Mangel gezielt entgegenzuwirken, kann neben einer gesunden Ernährung die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein.

Warum dieses Coenzym für den Körper so wichtig ist

Coenzym Q10
Ubiquinol und Ubiquinon – der Unterschied
Q10-Wirkung
Q10-Mangel
Coenzym-Q10-Tagesbedarf
Q10-Lebensmittel

Coenzym Q10 Coenzym Q10

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Coenzym Q10 wurde 1955 entdeckt und ist eine fettlösliche, vitaminähnliche Substanz, die von unserem Körper selbst her­gestellt werden kann und zudem über die Nahrung aufge­nommen wird. Es handelt sich dabei um einen kristallinen Stoff ohne Geruch und Geschmack, der zur Familie der Ubiquinone gehört.

Q10 ist in allen Körperzellen zu finden und dort vor allem in den Mitochondrien. In diesen wird aus der Nahrung die lebenswichtige Energie gebildet. Organe mit einem hohen Energiebedarf wie Herz, Gehirn, Muskeln, Leber und Nieren weisen eine besonders hohe Konzentration an Q10 auf.

Q10 ist auch in besonderem Maße in Membranen vorhanden, die als Hülle das Innere von Zellen und Zellorganellen umgeben. Über diese Membranen wird u. a. der Austausch von Stoffen wie z. B. Natrium-, Kalium- und Calcium-Ionen sowie auch die Übermittlung von Informationen geregelt. Q10 bestimmt dabei – neben den eben­falls wertvollen Omega-3-Fettsäuren – maßgeblich die Qualität der Membranen.

Q10 ist in allen Körperzellen ‒ außer den roten Blutkörperchen ‒ zu finden und dort vor allem in den Mitochondrien. In diesen wird aus der Nahrung die lebenswichtige Energie gebildet. Organe mit einem hohen Energiebedarf wie Herz, Gehirn, Muskeln, Leber und Nieren weisen eine besonders hohe Konzentration an Q10 auf.

Ubiquinol und Ubiquinon – Unterschied Ubiquinol und Ubiquinon – der Unterschied

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Coenzym Q10 kommt in unserem Körper in zwei biochemischen Formen vor, und zwar in der oxidierten Form als Ubiquinon, das herkömmlich auch einfach als Coenzym Q10 bezeichnet wird, sowie in der reduzierten Form als Ubiquinol. Beide Formen spielen bei der Energieproduktion in den Mitochondrien eine Rolle.
In anderen Bereichen des Körpers, wie z. B. im Blut und in der Lymphe, kommt Q10 zu rund 90 % in der reduzierten Form als Ubiquinol vor.
Q10 wird in unserem Körper hauptsächlich in der Leber gebildet, wobei dies auch grundsätzlich in allen anderen Organen und Geweben möglich ist.

In einem mehrstufigen Prozess entsteht Q10 in Form von Ubi­quinon aus Mevalonsäure und den Aminosäuren Tyrosin und Methionin sowie mithilfe der Vitamine B3, B6, B12, Folsäure und Pantothensäure. Ubiquinon kann bei der Energieproduktion in den Mitochondrien als mobiles Transportmolekül Elektronen von einem Proteinkomplex aufnehmen und auf einen anderen über­tragen. Dabei entsteht Ubiquinol, das nach Abgabe der Elek­tronen wieder zu Ubiquinon wird und zur erneuten Aufnahme von Elek­tronen bereitsteht. In anderen Bereichen des Körpers kann Ubi­quinon auch mithilfe von drei körpereigenen Enzymen und den beiden Spurenelementen Selen und Zink in Ubiquinol umge­wandelt werden. Ubiquinol wiederum kann zu Ubiquinon zurück oxidiert werden.

Coenzym Q10 kommt in unserem Körper in zwei biochemischen Formen vor, und zwar in der oxidierten Form als Ubiquinon, das herkömmlich auch einfach als Coenzym Q10 bezeichnet wird, sowie in der reduzierten Form als Ubiquinol.

Q10-WirkungQ10-Wirkung

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Coenzym Q10 ist unverzichtbar für die Produktion von Zellenergie in den Mito­chondrien. In diesen wird aus den Kohlenhydraten, dem Fett und dem Eiweiß der Nahrung unter Beteiligung von Sauer­stoff Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) – der körpereigenen „Energiewährung” – gebildet. Diese Energie ist quasi der Treibstoff für unsere Zellen.

Während dieses Prozesses überträgt Q10 in der inneren Mitochondrienmembran Elektronen zwischen zwei Protein­komplexen und wechselt dabei viele Male pro Sekunde zwischen den beiden Q10-Formen Ubiquinon und Ubiquinol hin und her. Ohne Coenzym Q10 kommt der Elektronenfluss zum Erliegen – das Zellkraftwerk steht dann still.

Die Anzahl der Mitochondrien in einer Körperzelle kann je nach Gewebe und Zelltyp stark variieren. Zellen, die viel Energie benötigen, enthalten auch entsprechend mehr Mitochondrien, z. B.:
• Leberzelle: 500‒2.500
• Muskelzelle: 2.000
• Nervenzelle: 10.000
• Eizelle: > 100.000

Entsprechend unterschiedlich ist auch das Volumen, das die Mito­chondrien in den verschiedenen Zelltypen einnehmen. So liegt dies z. B. bei Herzmuskelzellen bei beachtlichen 36 % und bei Leberzellen sogar bei 52 % des gesamten Zellvolumens.
Und je mehr Mitochondrien eine Zelle besitzt, desto mehr Q10 enthält sie auch.

Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass die gewonnene Energie (ATP) im Körper nur zu einem ganz geringen Teil gespeichert werden kann und somit fortlaufend neu gebildet werden muss. Die ATP-Menge, die die Zellen tagtäglich verbrauchen, entspricht dabei etwa dem eigenen Körpergewicht! Bei 70 kg Körpergewicht bilden die Zellen jeden Tag rund 70 kg ATP.

Vitamin D3 WirkungQ10-Mangel

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Ein Q10-Mangel kann aufgrund verschiedener Faktoren entstehen, beispielsweise durch:

  • Stress 
  • Leistungssport
  • Reduktionsdiäten
  • fettarme Kost
  • Rauchen
  • die Einnahme bestimmter Medikamente, wie Cholesterinsenker (Statine), die die körpereigene Q10-Produktion verringern können
  • eine unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen, die für die körpereigene Q10-Bildung notwendig sind (z. B. Vitamin B3, B6, B12, Folsäure, Pantothensäure, Selen, Zink)
  • einen Verlust von Q10 in Lebensmitteln durch längere Transport- und Lagerzeiten, Konservierung oder starkes Erhitzen beim  Kochen
  • die kontinuierliche Abnahme der körpereigenen Q10-Bildung ab etwa dem 20. Lebensjahr

Ein erhöhter Q10-Bedarf besteht auch bei einigen Krankheiten* wie z. B.:

  • Burnout
  • Chronisches Fatigue Syndrom (CFS)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Morbus Parkinson
  • Morbus Alzheimer
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Diabetes mellitus
  • gastrointestinale Störungen
  • Störungen der Gallenfunktion
  • Asthma bronchiale
  • Infertilität

* Hierbei geht es um einen ggf. erhöhten Bedarf und nicht um Linderung, Heilung oder Vorbeugung der Krankheit.

Vitamin d3 Coenzym-Q10-Tagesbedarf

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Q10 wird von unserem Körper selbst gebildet und zudem über die Nahrung aufgenommen. Wir besitzen in der Regel etwa 0,5 bis 2 g Q10 im eigenen Körper und zusätzlich sollten täglich rund 5 bis 10 mg über die Nahrung aufgenommen werden. Ab dem 20. Lebensjahr nimmt die körpereigene Q10-Bildung allmählich ab, sodass eine Aufnahme von 30 bis 90 mg empfehlenswert ist. Besteht ein erhöhter Q10-Bedarf wie z. B. bei Stress und Leistungssport ist der Verzehr von Q10 in einer Dosierung zwischen 100 und 300 mg pro Tag sinnvoll.

Wenn Sie gerne Ihren Coenzym-Q10-Spiegel wissen möchten, so können Sie diesen im Blut messen lassen – über Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Der Normalwert liegt dabei zwischen 0,67 und 0,99 µg/ml Blut.

Haben Sie einen erhöhten Cholesterinspiegel oder wissen das nicht genau, dann lassen Sie den Cholesterin korrigierten Coenzym-Q10-Wert bestimmen, um ein valides Ergebnis zu erhalten. Denn Q10 liegt im Blut an Cholesterin gebunden vor, so dass hohe Cholesterinwerte automatisch mit höheren Q10-Werten einhergehen und einen Q10-Mangel unter Umständen verstecken. Bei diesem Messverfahren wird Q10 auf Cholesterin bezogen und sollte mindestens einen Wert von 0,2 µmol/mmol Cholesterin erreichen.

Vitamin d3 Q10-Lebensmittel: Das sind
die besten Lieferanten für Coenzym Q10

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Q10 kommt in verschiedenen Lebensmitteln vor und ist besonders zu finden in:
• Fleisch (Rindfleisch, Geflügel, Leber)
• Fisch (besonders in Sardinen)
• Eiern
• einigen pflanzlichen Ölen
• Hülsenfrüchten
• Nüssen und Mandeln
• grünem Gemüse

Allerdings müsste man beispielsweise ca. 3 kg Rindfleisch, 1,5 kg Erdnüsse, 10 kg Broccoli oder etwa 60 Avocados verzehren, um den täglichen Bedarf zu decken. Für eine ausreichende Ver­sorgung des Körpers empfiehlt sich daher, neben einer gesunden Ernährung, die Ergänzung durch ein natürliches Q10-Präparat. Studien zeigen, dass bei gesunden Probanden durch eine 6‑wöchige Gabe von 30 mg Q10 pro Tag der Cholesterin korrigierte Q10-Wert von 0,16 auf 0,33 µmol/mmol Cholesterin ansteigen kann.

Was ist für die Auswahl eines
Q10-Produktes wichtig?

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Auf eine hohe Bioverfügbarkeit achten! Herkömmliches Q10 (Ubiquinon) als Pulver in einer Kapsel wird nur sehr schlecht – maximal zu etwa 5 bis 8 % – vom Darm aufgenommen. Dies hängt mit seiner kristallinen Struktur, seiner Molekülgröße und seinen Eigenschaften als fettlösliche Substanz zusammen. Wird Ubiquinon jedoch durch eine wasserlösliche, natürliche „Hülle” verpackt, so kann es deutlich besser vom Körper resorbiert werden. Dies lässt sich z. B. durch die Komplexierung mit Cyclodextrinen – spezielle, aus Pflanzenstärke gewonnene ringförmige Kohlenhydrate – erreichen. Darüber hinaus wird Q10 in seiner reduzierten Form, das heißt als Ubiquinol, etwa 3- bis 4- mal besser vom Körper aufgenommen als die oxidierte Form Ubiquinon. Ubiquinol ist allerdings sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und oxidiert leicht wieder zu Ubiquinon. Deshalb sollte Ubiquinol in Q10-Produkten immer vor Oxidation geschützt und dadurch stabil vorliegen.

Natürliche Herstellung bevorzugen!
Q10 kann sowohl synthetisch als auch natürlich durch Fermentation hergestellt werden. Eine natürliche Herstellung hat den Vorteil, dass sie ausschließlich Q10 in der sogenannten trans-Form enthält, die exakt dem körpereigenen Q10 entspricht. Dahingegen enthält die synthetische Form nicht nur die trans-Form, sondern zu 50 % auch die körperfremde cis-Form.

Synergieeffekte nutzen!
In der Natur kommen Substanzen immer im Verbund und nicht isoliert vor, da sie sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam einen höheren, synergistischen Effekt erzielen als die einzelnen Stoffe in Summe. Deshalb empfiehlt sich, bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels auf eine sinnvolle Kombination von Substanzen zu achten.

Welches Q10-Produkt gibt es von TISSO?

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Das Produkt Pro Q10 Spectrum vereint in einer Kapsel die beiden Formen von Coenzym Q10 (Ubiquinon und Ubiquinol), die sinnvoll ergänzt sind durch eine Polyphenol-Mischung aus insgesamt 29 Früchten, Gemüsen und Kräutern sowie dem Naturstoff Mumijo (Shilajit) und Vitamin B3.
So können die zahlreichen Inhaltsstoffe synergistische Effekte im Körper entfalten – wie wir es auch aus der Natur kennen.

Mit optimaler Q10-Bioverfügbarkeit!
In Pro Q10 Spectrum liegen die beiden Q10-Formen Ubiquinon und Ubiquinol als innovative Markenrohstoffe mit ausgesprochen hoher Bioverfügbarkeit im Vergleich zu „herkömmlichen” Q10-Rohstoffen vor:

Ubiquinon (CAVAQ10): 18-fach bessere Bioverfügbarkeit durch eine patentierte Komplexierung mit natürlichen Cyclodextrinen (ringförmigen Kohlenhydraten aus Speisestärke); dadurch wird Ubiquinon „wasserlöslich” und besser resorbierbar

Ubiquinol (von Kaneka): 7-fach bessere Bioverfügbarkeit durch eine Mikroverkapselung (natürliche Ummantelung); dadurch ist das empfindliche Ubiquinol stabil und vor Oxidation geschützt

Mit Q10 aus natürlicher Herstellung!
Die in Pro Q10 Spectrum enthaltenen Q10-Formen Ubiquinon und Ubiquinol stammen dank innovativer Verfahren aus natürlicher Fermentation und entsprechen somit zu 100% dem körpereigenen Q10 (trans-Form).

Synergieeffekte genutzt!
In Pro Q10 Spectrum liegt Q10 sinnvoll kombiniert mit einer reichhaltigen Polyphenol-Mischung aus insgesamt 29 Früchten, Gemüsen und Kräutern sowie dem Naturstoff Mumijo (Shilajit) und Vitamin B3 in einer Kapsel vor, um Synergieeffekte für den Körper nutzbar zu machen.
Die Vielfalt der Inhaltsstoffe aus den 29 Früchten, Gemüsen und Kräutern des Markenrohstoffes SPECTRA™ decken ein sehr breites Spektrum an Polyphenolen ab, die sich in ihrer Wirkung ergänzen und unterstützen. Polyphenole sind wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe.

Das qualitativ hochwertige Shilajit (von PrimaVie®) stammt aus dem Himalaya und enthält als mineralhaltiger, humusartiger Stoff u. a. 50 % Fulvinsäure und über 40 verschiedene Mineralien. Shilajit ist schon lange fester Bestandteil der ayurvedischen Medizin. Zudem zeigen Studien, dass Shilajit Q10 in seiner Ubiquinol-Form stabilisiert.

Das in Pro Q10 Spectrum enthaltene Vitamin B3 (Niacinamid) fördert u. a. einen gesunden Energiestoffwechsel und eine normale Funktion von Nervensystem und Psyche. Es unterstützt zudem auch Regenerationsvorgänge des Körpers.

Coenzym Q10 in maximaler Bioverfügbarkeit

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Q10 lässt die Zellen erst richtig atmen. Das Coenzym ist unverzichtbar für die Energieproduktion in den Mitochondrien. Ab sofort bietet TISSO den essentiellen Nährstoff in komplett neuer Rezeptur – dank modernster, innovativer Rohstoffe mit sehr viel höherer Bioverfügbarkeit als bisher.

Pro Q10 Spectrum mit Q10 aus Kaneka Ubiquinol™ und CAVAQ10® Ubiquinon
liefert mit 75 mg Ubiquinon und 25 mg Ubiquinol pro Tagesdosis
dreimal mehr Q10 als unser bisheriges Produkt Pro Q10 Plus.

• gewährleistet durch seine einzigartige Kombination aus 18-fach bioverfügbarem CAVAQ10® Ubiquinon und bis zu 7-fach bioverfügbarem Kaneka Ubiquinol™ eine maximale Ubiquinon-Resorption.
• enthält zusätzlich synergistisch aktive Inhaltsstoffe:
Mumijo, pflanzliche Polyphenole und Niacinamid (Vitamin B3).

 

Ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Schadstofffrei Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegetarisch

Quellenverzeichnis

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  • Kalén, A., Appelkvist, E. L. & Dallner, G. Age-related changes in the lipid compositions of rat and human tissues. Lipids 24, 579–584 (1989).
  • Gröber, U. Mikronährstoffe: Beratungsempfehlungen für die Praxis. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2006).
  • Kuklinski, M. B. & Schemionek, A. Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie. (Aurum Verlag, 2016).
  • Kuklinski, B. & Schemionek, A. Mitochondrientherapie - die Alternative. (Aurum in Kamphausen Media GmbH, Bielefeld, 2018).
  • Gröber, U. Mikronährstoffe: Metabolic Tuning-Prävention-Therapie; mit 134 Tabellen. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2012).

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Bitterstoffe

Autorin: Alexandra Vorsmann ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 20. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 26. April 2021

 

Bitterstoffe

Ganz schön Bitteres für den Magen

Üppige Mahlzeiten, dazwischen süße Plätzchen und Schokolade, dazu das ein oder andere Glas Alkohol kann mitunter schwer auf den Magen schlagen. Gegen Völlegefühl, Sodbrennen und Co sind jedoch ein paar hilfreiche (Bitter-)Kräuter gewachsen. Bittere Aromen sind bei den meisten von uns unbeliebt. Von unserem Speiseplan haben wir sie nahezu vollständig verbannt.

Selbst aus ursprünglich bitter schmeckenden Gemüsen wie Chicoree, Endiviensalat, Artischocken oder Wirsing sind sie heute zum Großteil herausgezüchtet. Dabei können Bitterstoffe, in Maßen verzehrt, viel Gutes tun. Seit Urzeiten werden sie vor allem wegen ihrer verdauungsfördernden Wirkung eingesetzt.
Doch ihr Einfluss reicht sogar viel tiefer ...

Ganz schön Bitteres für den Magen

Der bittere Geschmack
Bitterstoffe - Wirkung
Bittere Lebensmittel
Das hilft beim Verdauen

VITAMIN D3, K2 UND A Der bittere Geschmack

Bitter muss nicht schlecht sein

Unsere Abneigung gegen Bitteres kommt nicht von ungefähr. Denn einige Bitterstoffe wie das Solanin der rohen Kartoffel oder das Cucurbitacin in Zierkürbissen sind tatsächlich giftig. Unsere Vorfahren, die ihre Nahrung noch nicht fein säuberlich sortiert und qualitätskontrolliert im Supermarkt vorfanden, hatten jedoch ein Gespür für solch giftige Nahrungsmittel ‒ dies rettete oft ihr Leben.  Die menschliche Zunge kennt nur ein paar geschmack­liche Grundkategorien: süß, sauer, salzig, bitter und umami (umami = fleischig-herzhaft, ausgelöst durch Glutaminsäure).

Diese grobe Einteilung hat vor allem einen Zweck: sofort zu er­kennen, ob eine unbekannte Substanz im Mund nahrhaft oder gefährlich ist. Sauer und bitter signalisieren unreife, vergorene oder giftige Nahrung, salzig, süß und umami dagegen lebens­wichtige Mineralstoffe, Kalorien und Eiweiße.

Ob uns ein Essen „schmeckt”, entscheidet dagegen weniger der Mund, sondern vor allem die Nase. Ihre Riechzellen nehmen die komplexen Aromen wahr, die durch den Rachen in die Nasenhöhle steigen.

Bitter lässt sich (wieder) lernen

Nun gehören Radicchio und Artischocken allgemein nicht gerade zu den Lieblings­speisen von Kindern. Bittere Gemüse verweigern die Kleinen meist energisch. Kein Wunder: Ihr Gaumen ist noch wesentlich empfindlicher als der von Erwachsenen. Lange Zeit dachte man, das läge vor allem daran, dass im Alter die Anzahl und Dichte der Ge­schmacksknospen abnimmt. Babys werden mit rund 10.000 Geschmacks­knospen geboren, im Alter bleiben noch rund 2000 übrig. Studien haben einen solchen Zusammenhang aber nicht bestätigt. Inzwischen geht man davon aus, dass die Funktionalität der Schmeck­rezeptoren nachlässt.

Dass Erwachsene im Lauf ihres Lebens Bitteres schätzen lernen (können), liegt jedenfalls nicht nur an der nachlassenden Ge­schmacks­­wahrnehmung. Der wesentliche Grund ist schlicht Gewöhnung.

Je öfter wir bittere Lebensmittel verzehren, desto mehr gewöhnt sich der Körper an die Bitterstoffe. Kulturelle und soziale Einflüsse spielen dabei eine wichtige Rolle.
So kommen Jugendliche beispielsweise erst allmählich auf den Geschmack der bitteren „Erwachsenen­getränke” Kaffee und Bier. Um verschmähtes Gemüse ins Kind zu bekommen, hilft also nur eines: Möglichst früh anfangen und nicht gleich nach dem zweiten oder dritten enttäuschenden Versuch aufgeben. Einer britischen Studie zufolge braucht es fünf bis zehn Versuche, bis ein Großteil der Kinder eine zunächst ungeliebte Speise akzeptiert.

25 Rezeptortypen für den
Bittergeschmack
Verantwortlich für die Geschmackswahrnehmung ‒ auch gustatorische Wahr­nehmung genannt ‒ sind Tausende Ge­schmacks­knospen in der Mund­höhle und dort vor allem auf der Zunge. Sie enthalten spezielle Rezeptorzellen, die Geschmacks­reize an das Gehirn weiterleiten. Während wir für Süßes und Saures nur jeweils einen Rezeptortyp besitzen, sind beim Men­schen 25 verschiedene Bitterrezeptoren bekannt.

Doch nicht alles, was giftig ist, schmeckt bitter und nicht alles, was bitter schmeckt, ist giftig. Selbst Tiere fressen bei Magen­beschwerden gezielt bitter schmeckende Heilpflanzen. Und in der ohnehin als gesund geltenden italienischen Küche haben feine Bitteraromen etwa aus Radicchio und Artischocken eine lange Tradition.

VITAMIN D3, K2 UND A Bitterstoffe ‒ Wirkung

Bitterstoffe fördern die Verdauung
Warum aber sollten wir uns (wieder) an den Bittergeschmack gewöhnen? In der ayurvedischen, chinesischen und traditionellen europäischen Medizin haben Bitter­stoffe seit Jahrhunderten ihren festen Platz. Der Volksmund glaubt sogar: „Gute Medizin muss bitter schmecken, sonst nützt sie nichts”. Das gilt zwar nicht für jede Medizin, doch ein wesentlicher Teil der Wirkung von Bitterstoffen beruht eben auf ihrem bitteren Geschmack. Einige Wissenschaftler vertreten die These, dass der Körper die Verdauung ankurbelt, um das bittere, vermeintliche Gift schnell wieder loszuwerden.

Nahrung wird schneller und besser verwertet
Der Geschmack von Bitterem lässt einem sogleich buchstäblich das Wasser im Mund zusammen­laufen. Die Bitterreize auf der Zunge regen reflektorisch die Produktion von Verdauungs­säften in Mund und Magen an. Bei Kontakt mit der Magenschleimhaut werden zudem Verdauungs­hormone ausge­schüttet, die den Darm auf Trab bringen: Die Schleimhäute ziehen sich zusammen und dehnen sich wieder aus, Stoff­wechselabfälle und Schadstoffe werden besser abtransportiert. Zu den freigesetzten Verdauungs­sekreten gehört auch Gallen­flüssigkeit, die insbesondere für die Fett­verdauung wichtig ist. Insgesamt wird die Nahrung somit gründlicher und schneller verwertet.

Bitterrezeptoren sind Teil des Immunsystems
Erstaunlicherweise finden sich Geschmackszellen nicht nur in Mund und Rachen. Mittlerweile wurden Bitterrezeptoren auch in Nase und Nasen­neben­höhlen, in Darm und Harnblase, in Lunge und Bronchien und sogar im Herz nachgewiesen. Welche Aufgaben sie dort im Einzelnen haben, ist bisher nur zum Teil entschlüsselt.
Klar ist, dass Bitterrezeptoren nicht nur auf Substanzen aus der Nahrung reagieren, sondern auch auf „bitter schmeck­ende” Bakterien­signal­stoffe. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Menschen, die besonders stark auf Bitterstoffe reagieren (sogenannte Superschmecker), seltener an Infektionen durch gramnegative Bakterien leiden. Zu denen gehören beispielsweise auch die berüchtigten Pseudo­monaden, die häufig resistent gegen Antibiotika sind.
Bei Kontakt mit den Bakteriensignalstoffen lösen die Bitterrezeptoren Verteidi­gungs­mechanismen aus: Sie setzen Flimmerhärchen in den Atemwegen in Bewegung, sodass Keime abgehustet werden können, außerdem regen sie die Ausschüttung antibakteriell wirkender Substanzen an.

Bitterstoffe - Abnehmen
Umstritten ist, ob Bitterstoffe auch beim Abnehmen helfen. Theoretisch tritt durch die beschleunigte Verdauung der Sättigungseffekt früher ein, sodass man automatisch weniger isst. Bitterstoffe allein dürften jedoch kaum zu einer nach­haltigen Gewichtsabnahme führen. Sie können jedoch zumindest dabei helfen, den fatalen Heiß­hunger auf Süßes zu dämpfen.

bittere lebensmittelBittere Lebensmittel

In welchen Lebensmitteln stecken viele Bitterstoffe?
Wenn Sie nun Ihren Speiseplan öfter mal mit ein paar Bitternoten verfeinern möchten, stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen welche Lebensmittel viele Bitterstoffe enthalten:

Gemüse
Chicorée, Rucola, Mangold, Radicchio, Artischocken, Brokkoli, Rosenkohl, Endiviensalat
Obst
Orange, Grapefruit, Pampelmuse, Pomelo
Kräuter & Gewürze
Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Nelken, Wacholder, Ingwer, Zitronenmelisse, 
Beifuß, Bockshornklee, Galgant, Kerbel, Kurkuma, Wermut
Wildkräuter
Löwenzahn, Sauerampfer, Brennnessel, Gänseblümchen, Giersch, Knoblauchrauke, Hopfen, 
Wegwarte (Zichorie), Gundermann, Vogelmiere
Genussmittel
Kaffee, schwarzer und grüner Tee, Bier, Rotwein, Kakao, Zartbitterschokolade

Enziantropfen
Bitterstoffe sind keine einheitliche Stoffgruppe und können chemisch sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Sie definieren sich schlicht dadurch, dass sie bitter schmecken. Wie ätherische Öle, Flavonoide oder Gerbstoffe zählen sie zu den sekundären Pflanzenstoffen. Pflanzen bilden sie zum Schutz gegen Tierfraß.

Als bitterste natürliche Substanz der Welt gilt das Amarogentin aus der Wurzel des Gelben Enzian.Der Bitterstoff lässt sich noch in einer Verdünnung von eins zu 58 Millionen schmecken – eine Konzentration, die entsteht, wenn man ein Schnaps­glas Amarogentin mit der Wassermenge aus 5800 Badewannen verdünnt. Nicht ohne Grund ist Enzian eine beliebte Zutat in Aperitifs und Magenbittern.

Besonders viele Bitterstoffe sind übrigens in Bio-­Lebensmitteln enthalten. Der Grund ist naheliegend: Da beim Anbau keine Pestizide erlaubt sind, müssen sich die Pflanzen selbst gegen Fressfeinde verteidigen und bilden vermehrt Bitterstoffe.

Bitterstoffe Tropfen

das hilft beim verdauen Das hilft beim Verdauen

Gerade zu Feierlichkeiten essen die meisten von uns zu viel, zu schnell und zu fett.
Doch keine Sorge – wer als gesunder Mensch für kurze Zeit über die Stränge schlägt, riskiert keine langfristigen Verdauungsprobleme. Damit Sie die festlichen Gelage kurzfristig besser verdauen, hier ein paar Tipps:

  • Bringen Sie ein paar Bitterstoffe in der Speisenfolge unter.
    Wie wäre es zum Beispiel mit einem Chicorée-, Rucola- oder Endivien-Salat? Als Aperitif vor dem Essen kann auch ein anregender Kräuterbitter die Verdauung in Schwung bringen. Der beliebte „Verdauungsschnaps” nach dem Essen dagegen entspannt zwar kurzfristig die Magenmuskulatur, Hoch­prozentiges belastet Leber und Magen jedoch zusätzlich.
  • Lassen Sie sich Zeit – gerade auch beim Essen.
    Wenn Sie Ihrem Magen zu schnell zu viel zumuten, erlahmt seine Muskulatur. Machen Sie Pausen oder lassen Sie bei einem mehrgängigen Menü einfach mal einen Gang aus. Und achten Sie auf Ihr Sättigungsgefühl: Der Körper signalisiert erst nach 15 bis 20 Minuten, dass er satt ist.
  • „Nach dem Essen sollst du ruh’n… ” Kommt drauf an:
    Wer zu Sod­brennen neigt, legt sich direkt nach dem Essen besser nicht hin. Die bei der Verdauung produzierte Magensäure kann im Liegen leichter zurück in die Speiseröhre fließen.
  • „ ... oder 1000 Schritte tun”.
    Der Spaziergang nach dem Essen ist im Prinzip eine gute Idee. Der Kreislauf kommt in Schwung, die Darm­bewegungen und die Durchblutung des Magen-Darm-Traktes werden angeregt. Nach allzu üppigen Mahlzeiten allerdings sollte man lieber zunächst eine Weile sitzen bleiben und ruhen, denn der Körper benötigt nun viel Energie für die Verdauung. Sportliche Höchstleistungen sind dann nicht empfehlenswert.

Bitterstoffe-Tropfen

Natürliche Bitterstoffe: Pro Intest
Falls Sie sich lieber behutsam herantasten möchten, können Sie auch natürliche Bitterstoffe-Tropfen probieren – zum Beispiel unseren Kräuterbitter Pro Intest mit einem ausgewogenen Verhältnis traditionell wertvoller Kräuter:
Wermut, Schwarzwalnuss, Enzian, Papayablätter, Olivenblätter, Nelken, Ingwer, Wacholder, Quassiaholz, Löwenzahn, Ysopkraut, Roter Wiesenklee und Thymian.

Ein ausgewogenes Verhältnis von traditionell wertvollen Kräutern und hochwertigem Alkohol verleiht Pro Intest seine geschmackvollen Eigenschaften.

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Präbiotika – der Ratgeber


Autorin: Dr. Beate Fuchs ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 06. April 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 07. Mai 2021

 

Präbiotika

Nahrung für Ihre Darmbakterien

Anders als probiotische Bakterien sind Präbiotika keine lebenden Mikroorganismen, sondern das „Futter” für die guten Darmbakterien. Dabei handelt es sich um spezielle lösliche Ballaststoffe, die der Mensch selbst mit seinen Enzymen nicht verdauen kann. Sie gelangen deshalb unverdaut über den Magen und Dünndarm bis in den Dickdarm und dienen dort den Bakterien als Nahrung.
Zugleich unterstützen sie die Verdauung und einen normalen Stuhlgang. Neben den löslichen Ballaststoffen gibt es auch unlösliche, die von den Bakterien nicht verwertet werden können, jedoch die Darmtätigkeit positiv beeinflussen.

Nahrung für Ihre Darmbakterien

Präbiotika-Wirkung
Präbiotische Lebensmittel
Unlösliche Ballaststoffe
Ballaststoffreiche Ernährung

Präbiotika kaufen

Präbiotika von TISSO

Welche Darmbakterien gibt es und welchen Einfluss haben sie auf die Gesundheit? Präbiotika-Wirkung

Präbiotische Nahrungsbestandteile sind unverdauliche, wasserlösliche Ballaststoffe wie Pektin, Inulin oder Oligofruktose aus pflanzlichen Lebensmitteln. Während die Darmzellen keine passenden Enzyme haben, um diese abzubauen, werden sie von den Bakterien im Darm als Nährstoffe dringend benötigt, um leben zu können.

Dies führt zur:
• Vermehrung “guter” Bakterien wie z. B. Bifidobakterien und Lactobazillen
• Verbesserung des Darmmilieus
• Stabilisierung und Regeneration der Darmschleimhaut durch Produktion von kurzkettigen Fettsäuren

• Stärkung der Darmbarriere zum Schutz gegen schädliche Bakterien und Schadstoffe
• besseren Aufnahme von Calcium, Natrium, Magnesium und Phosphor
• Verbesserung des Stuhlgangs
• Stärkung des Immunsystems

Welche Darmbakterien gibt es und welchen Einfluss haben sie auf die Gesundheit? Präbiotische Lebensmittel

Lösliche Ballaststoffe kommen in pflanzlichen Lebensmitteln, vor allem in Obst und Gemüse, vor. Dabei sind besonders reich an diesen Ballaststoffen:

• Artischocken
• Zwiebeln
• Bananen
• Lauch
• Knoblauch
• Chicoréewurzeln

Nicht alle Menschen vertragen alle Ballaststoffe gleich gut. Und viele lösliche Ballaststoffe werden von der Darmflora schnell abgebaut. Dabei können unter Umständen viele Gase entstehen – eine häufige Ursache für Blähungen, Völlegefühle und Magenschmerzen.

Deshalb haben wir von TISSO ein Produkt entwickelt, das ausschließlich Ballaststoffe enthält, die im Darm langsam verwertet werden und deshalb – auch bei empfindlicher Verdauung – sehr gut verträglich sind.

Das Mikrobiom Was sind unlösliche Ballaststoffe und welche gibt es?

Anders als lösliche Ballaststoffe sind unlösliche Ballaststoffe wie Cellulose und Lignin zwar keine präbiotischen Nahrungsbestandteile, jedoch auf eine andere Art ebenso gesund für unseren Darm. In erster Linie vergrößert sich durch sie das Stuhlvolumen, das wiederum zu einer besseren Darmtätigkeit führt. Da sie außerdem lange satt machen, sollten sowohl lösliche wie unlösliche Ballaststoffe in Ihrer Ernährung vorkommen, vor allem, wenn Sie abnehmen möchten.

Unlösliche ballaststoffreiche Nahrungsbestandteile sind vor allem in Getreide und Hülsenfrüchten enthalten und sollten aufgrund ihrer positiven Wirkung auf den Darm öfters auf dem Speiseplan stehen. Liegt jedoch eine Unverträglichkeit oder erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Getreide bzw. Gluten vor, ist dieses zu meiden. Einige der besten Lebensmittel sind:
• Flohsamenschalen
• Hülsenfrüchte
• Pilze
• Nüsse
• Samen (Leinsamen)

ProbiotikaWelche Tipps gibt es für eine ballaststoffreiche Ernährung?

Wenn Sie Ihrer Darmflora etwas Gutes tun möchten, sollten ballaststoffreiche Lebensmittel Ihre Ernährung bestimmen. Indem Sie zum Beispiel gleich morgens mit einem Müsli aus Obst und Nüssen beginnen, können Sie die Zufuhr an ballaststoffreichen Fasern schon mit der ersten Mahlzeit des Tages beginnen.

Auch sollten Pilze, Gemüse, Hülsenfrüchte und Samen (insbesondere Leinsamen) regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.
Bereiten Sie sich öfters einen Eintopf aus Linsen oder Bohnen zu oder essen Sie regelmäßig Hummus zu den Mahlzeiten.

Obst & Gemüse:
Bananen
Babyspinat
Avocado
Brokkoli
Grünkohl

Hülsenfrüchte:
Linsen
Kichererbsen
Erbsen
Bohnen

Vollkornprodukte:
Vollkornbrot
Vollkornnudeln
Vollkornreis
Haferflocken

Nüsse & Samen:

Leinsamen
Sonnenblumenkerne
Kürbiskerne

Präbiotika Tipps zur Produktauswahl

Ein gutes Präbiotikum zeichnet sich durch eine langsame Fermentierung, also einem langsamen Abbau durch Bakterien, im Darm aus. Viele lösliche Ballaststoffe werden von der Darmflora sehr schnell fermentiert. Dabei entstehen auch sehr schnell viele Gase. Eine langsame Fermentierung hingegen gewährleistet eine optimale Verträglichkeit.

Folgende lösliche Ballaststoffe werden sehr langsam abgebaut und sind somit auch bei einer empfindlichen Verdauung besonders gut verträglich:

• partiell hydrolysiertes Guarkernmehl (PHGG)
• Akazienfasern
• resistentes Dextrin (RS4)
• α-Gluco-Oligosaccharide

PräbiotikaDas Präbiotikum von TISSO

Das einzigartige Ballaststoff-Quartett

Pro Präbioma bietet ausgewählte lösliche Ballaststoffe, optimal abgestimmt für eine ausgewogene Darmflora:

• partiell hydrolysiertes Guarkernmehl
• Akazienfaser
• resistentes Dextrin
• α-Gluco-Oligosaccharide (GOSα)

Abgerundet wird die Rezeptur durch die für Stoffwechsel und Verdauung wichtigen Mineralien Calcium und Zink.

Langsame Fermentation – hervorragende Verträglichkeit

Nicht alle Menschen vertragen alle Ballaststoffe gleich gut. Viele lösliche Ballaststoffe werden von der Darmflora sehr schnell abgebaut. Dabei entstehen auch sehr schnell viele Gase – eine häufige Ursache für Blähungen, Völlegefühle und Magenschmerzen.

Pro Präbioma enthält ausschließlich Ballaststoffe, die im Darm langsam fermentiert werden und ist deshalb auch bei empfindlicher Verdauung sehr gut verträglich.

vegan Ohne Zusatzstoffe Hefefrei Fructosefrei Glutenfrei Hypoallergen Laktosefrei Natürliche Inhaltsstoffe Schadstofffrei

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Autorin: Dr. Beate Fuchs ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 03. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 10. Mai 2021

 

Mitochondrien

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Warum Mitochondrien so wichtig sind

Ohne Mitochondrien würde uns jegliche Energie fehlen – ein Leben wäre nicht möglich. Denn diese kleinen „Kraftwerke” unserer Zellen liefern rund 90 % der lebenswichtigen Energie. Und diese Energie wird – wie Treibstoff – für fast alle Abläufe in unserem Körper gebraucht, besonders in Muskulatur, Herz, Nervensystem, Gehirn und den Entgiftungsorganen Leber und Niere.
Lässt die Energie nach, macht es sich auch dort am schnellsten bemerkbar. Die Frage ist nun, was Mitochondrien genau sind, welche Nährstoffe sie brauchen und wie man sie gut unterstützen kann.

Warum Mitochondrien so wichtig sind

Mitochondrien – Steckbrief
Mitochondrien – Aufbau
Mitochondrien – Funktion
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Welchen Multinährstoff-Komplex gibt es von TISSO?

mitochondrien – Steckbrief Was sind Mitochondrien?

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Mitochondrien sind kleinste Bestandteile innerhalb jeder unserer rund 37 Billionen Körperzellen – bis auf die roten Blutkörperchen. Sie sind nur rund 1 µm breit und 2‒5 µm lang, also sehr klein. Dafür sind aber meistens 1.000 Stück in einer Zelle zu finden, in Muskelzellen sogar 2.000 und in Nervenzellen 10.000. Denn je mehr Energie eine Zelle braucht, um gut funktionieren zu können, desto mehr Mitochondrien hat sie in der Regel auch.

Die Hauptaufgabe der Mitochondrien ist nämlich die Gewinnung von Energie aus der Nahrung – wie ein „Energiekraftwerk”. Und Energie wird von unserem Körper rundum die Uhr gebraucht, selbst in der Nacht. So schlägt z. B. das Herz rund 100.000 Mal pro Tag. Und mit der Lunge wird etwa 10.000 Liter Luft pro Tag eingeatmet. Ohne Mitochondrien würde in unserem Körper nichts laufen.

Mitochondrien ‒ Aufbau Mitochondrien-Aufbau

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Die Mitochondrien besitzen zwei Hüllen, die auch Membranen genannt werden. Die äußere ist dabei wie eine Schutzhülle, die gleichzeitig bestimmte Stoffe hinein- und hinaustreten lassen kann. Die innere hat hingegen viele Einstülpungen in den Innenraum hinein, um eine möglichst große Oberfläche zu besitzen. Denn dort findet z. B. die Energieproduktion statt ‒ und auf einer größeren Fläche kann normalerweise mehr Energie hergestellt werden.

Ein wichtiger Bestandteil von Membranen und damit auch für die Energiegewinnung in den Mitochondrien sind mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, v. a. EPA und DHA. In der Nahrung kommen diese besonders viel in fettreichem Fisch wie Makrelen, Lachs und Sardinen, aber auch in Krillöl vor. Mehr Informationen über Omega-3 finden Sie hier.

Mitochondrien – FunktionMitochondrien-Funktion

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Mit unserer Nahrung nehmen wir Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß auf. Diese werden in unserem Körper in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt. Damit der Körper die darin enthaltene Energie aber wirklich nutzen kann, muss sie in eine körpereigene „Währung” umgewandelt werden. Hinter dieser Währung steckt der Stoff Adenosintriphosphat (ATP), eine extrem energiereiche Verbindung. Die Herstellung dieses Stoffes aus der aufgenommenen Nahrung findet hauptsächlich in den Mitochondrien der Zellen statt. Und dazu wird Sauerstoff gebraucht. Deswegen spricht man auch von Zellatmung.

In den Mitochondrien finden noch weitere wichtige
Prozesse statt. Dazu gehören z. B.:

• der Citratzyklus als „Stoffwechselzentrale” der Zelle
• der Abbau von Fettsäuren (β-Oxidation)
• die Thermogenese, d. h. Bildung von Wärme
• die Zellsteuerung (Apoptose), d. h. Einleitung des Abbaus von geschädigten Zellen
• ein Teil der Bildung von Steroidhormonen
• ein Teil des Harnstoffzyklus

mitochondrien stärkenMitochondrien stärken

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Damit die Energiegewinnung aus der Nahrung wirklich stattfinden kann, brauchen die Mitochondrien bestimmte Mikronährstoffe, wie z. B. Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente, die bei der Arbeit mithelfen. Außerdem müssen Mitochondrien vor schädigende Einflüsse, vor allem vor aggressiven Radikalen, geschützt werden. Denn diese können Schäden an Eiweißbausteinen, Enzymen, Erbsubstanz und den empfindlichen Membranen anrichten. Und dann läuft das „Energiekraftwerk” schlechter.

Radikale treten vermehrt durch z. B. Stress, Sport, ungesunde Ernährung und Umweltgifte auf. Und dann ist es umso wichtiger, dass sogenannte Antioxidantien in ausreichender Menge im Körper vorliegen, um die Radikale unschädlich zu machen. So tragen z. B. Vitamin C, Vitamin E, Mangan, Selen und Zink dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Zusammengefasst sind folgende Mikronährstoffe in den Mitochondrien besonders viel zu finden:
• B-Vitamine: B1, B2, B3, B6, B12, Biotin, Folsäure, Pantothensäure
• Coenzym Q10 (die körpereigene Bildung lässt etwa ab dem 20. Lebensjahr nach)
• Mineralstoffe: Magnesium, Calcium
• Spurenelemente: Selen, Zink, Mangan, Eisen, Schwefel
• Alpha-Liponsäure
• L-Carnitin
• Omega-3-Fettsäuren (v. a. EPA, DHA)
• Vitamine C, D3 und E
• L-Glutathion
• Taurin

Steht dem Körper weniger Energie zur Verfügung, so macht sich dies vor allem in Muskulatur, Herz, Nervensystem und Gehirn bemerkbar. Denn diese Organe brauchen ausgesprochen viel Energie.

Ein Mangel an Mikronährstoffen kann durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden, z. B.:
• anhaltender Stress
• Leistungssport
• ungesunde Ernährung
• Konservierungsmittel, Pestizide
• Schwermetalle
• Rauchen
• Ozon
• übermäßiger Alkoholkonsum
• Einnahme bestimmter Medikamente
• Schwangerschaft und Stillzeit
• zunehmendes Alter

Wer einen Mangel bzw. erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen hat oder seinem Körper etwas Gutes tun möchte, für den ist eine Nahrungsergänzung sehr sinnvoll. Zusätzlich wirken sich moderater Sport, High Intensity Interval Training (HIIT), das sich durch kurze und sehr intensive Trainingsimpulse auszeichnet, sowie Kälteexposition positiv auf die Mitochondrien aus. Auch ausreichender Schlaf und die Reduzierung von Stress sind wichtig.

multinährstoffkomplex tips Multinährstoff-Komplex – Tipps

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Erst wenn in den Mitochondrien alle notwendigen Mikronährstoffe ausreichend vorliegen, können die Prozesse gut laufen. Denn das schwächste Glied in einer Kette bestimmt letztendlich die Leistung der gesamten Kette. Um einen erhöhten Bedarf an diesen wichtigen Mikronährstoffen zu decken und den Körper ausreichend zu versorgen, ist eine passende Kombination an Vitalstoffen hilfreich – ein Multinährstoff-Komplex.

Sind verschiedene Stoffe in einem Präparat sinnvoll kombiniert, hat dies immer auch den Vorteil, dass diese sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam einen höheren, synergistischen Effekt erzielen als die einzelnen Stoffe in Summe. Ein gutes Beispiel gibt uns die Natur. Denn in ihr kommen Substanzen immer nur im Verbund und nicht isoliert vor. So sind neben Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Eiweißbausteinen, auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und zahlreiche weitere Stoffe sehr wertvoll.

Welchen Multinährstoff-Komplex gibt es von TISSO? Welchen Multinährstoff-Komplex gibt es von TISSO?

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Das Produkt Pro Dialvit 44 ist ein Mulitnährstoff-Komplex, der insgesamt 33 wertvolle Inhaltsstoffe enthält. Bei der Auswahl der Stoffe wurde auf eine sinnvolle Kombination aus Vitaminen, Spurenelementen, polyphenolhaltigen Naturstoffen, Aminosäuren sowie zahlreichen weiteren Substanzen wie z. B. Coenzym Q10, L-Carnitin, Taurin, Lutein, Curcumin, α-Liponsäure, Shiitake (Pasaniapilz) und Yamswurzel geachtet.

Die enthaltenen Vitamine B1, B2, B3, B6, B12 und Biotin tragen v. a. zu einem gesunden Energiestoffwechsel und einer normalen Funktion des Nervensystems und der Psyche bei. Darüber hinaus schützen die Vitamine C, E und B2 sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Mangan die Zellen vor oxidativem Stress. Vitamin E liegt zudem als natürlicher Komplex aus d-α-Tocopherol und allen vier Tocotrienol-Formen vor. Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind bereits in ihren stoffwechselaktiven Formen enthalten und tragen u. a. zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.

Zu den polyphenolhaltigen Naturstoffen in Pro Dialvit 44 gehören das Curcuma-Pulver, der Granatapfel-Extrakt und der Traubenkern-Extrakt. Und die Yamswurzel enthält vor allem Eiweiß, Vitamine, Mineralien und die Spurenelmente Eisen, Kupfer, Zink, Mangan und Schwefel. Das enthaltene Lecithin ist reich an Phosphatidylcholin, das vor allem in der inneren Mitochondrienmembran vorkommt.

Dort findet die wichtige Energiegewinnung statt. Drei verschiedene Pilze sind auch in Pro Dialvit 44 kombiniert: Ling Zhi, das unter dem Namen “König der Heilpilze” bekannt ist, und dazu der Mandelpilz (Agaricus blazei Murill) und der Pasaniapilz (Shiitake).

Die Variante für Kinder: Als Multinährstoff-Komplex speziell für Kinder wurde das Produkt Pro Dialvit kids entwickelt.

Liegt ein besonders hoher Bedarf einzelner Mikronährstoffe vor, so kann Pro Dialvit 44 noch sinnvoll ergänzt werden, z. B. mit:

Pro Vita B Complete: mit dem kompletten Vitamin-B-Spektrum
Pro Q10 Spectrum: mit beiden Q10-Formen (Ubiquinon + Ubiquinol) plus eine reichhaltige Polyphenol-Mischung aus 29 Früchten, Gemüsen und Kräutern
Pro Curmin Forte: mit Curcumin und Turmerosacchariden aus der wertvollen Kurkuma-Wurzel plus Quercetin, Ingwer- und Schwarztee-Extrakt sowie magenfreundlich gepuffertes Vitamin C
Pro Omega Ultra: Omega-3-Fettsäuren, v. a. EPA und DHA, plus Vitamin E und Astaxanthin

Quellenverzeichnis

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  • Gröber, U. Mikronährstoffe: Beratungsempfehlungen für die Praxis. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2006).
  • Kuklinski, M. B. & Schemionek, A. Mitochondrien: Symptome, Diagnose und Therapie. (Aurum Verlag, 2016).
  • Little, J. P., Safdar, A. & Wilkin, G. P. A practical model of low‐volume high‐intensity interval training induces mitochondrial biogenesis in human skeletal muscle: potential mechanisms. The Journal of (2010).
  • Opichka, M., Shute, R., Marshall, K. & Slivka, D. Effects of exercise in a cold environment on gene expression for mitochondrial biogenesis and mitophagy. Cryobiology 90, 47–53 (2019).
  • Chung, N., Park, J. & Lim, K. The effects of exercise and cold exposure on mitochondrial biogenesis in skeletal muscle and white adipose tissue. J Exerc Nutrition Biochem 21, 39–47 (2017).

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Probiotika – der Ratgeber


Autorin: Dr. Beate Fuchs ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 03. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 10. Mai 2021

 

Probiotika

So können Sie Ihre Gesundheit mit Darmbakterien unterstützen

Probiotika sind für einen gesunden Darm sehr wertvoll. Sie können die Darmflora in Balance halten und sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Zudem braucht ein starkes Immunsystem einen gut funktionierenden Darm. Ein gesunder Darm wiederum braucht eine intakte Darmflora. Die Darmflora, auch Mikrobiom genannt, stellt, ein einzigartiges Zusammenspiel aus unzähligen Darmbakterien dar.

Neben einer Vielzahl von Immunzellen beherbergt unser Darm auch eine große Anzahl an Nervenzellen, weshalb er nicht ganz unbegründet als „zweites Gehirn” bezeichnet wird. Wir zeigen Ihnen, was genau die Darmflora ist, wie sie mit Ihrem Wohlbefinden zusammenhängt und wie Sie eine gesunde Darmflora fördern können.

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Welche Darmbakterien gibt es und welchen Einfluss haben sie auf die Gesundheit? Probiotika-Wirkung

Probiotika enthalten “gute”, also gesundheitsfördernde Darmbakterien und unterstützen so die natürliche Darmflora in ihren vielfältigen Funktionen.

Eine intakte Darmflora ist wichtig für:
• die Verdauung
• die Darmperistaltik
• die Immunmodulation
• die Herstellung von kurzkettigen Fettsäuren
• die Versorgung mit Vitaminen
• die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit