Das Spurenelement Eisen

Autorin: Theres Eisenreich ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 6. Juli 2022‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 6. Juli 2022

 

Das Spuren­element Eisen

Eisen ist nicht nur das häufigste Metall, das auf der Erdoberfläche zu finden ist, sondern es ist auch ein lebenswichtiges Spurenelement, ohne das wir nicht existieren können. Es ist an unterschiedlichen Prozessen im Körper beteiligt, zu den Hauptaufgaben gehört jedoch das Mitwirken am Sauerstofftransport durch den Organismus.

Wofür genau braucht unser Körper Eisen?

Unser Körper kann Eisen nicht selbst herstellen, daher müssen wir es über die Nahrung zu uns nehmen. Der Darm ist hier die zentrale Aufnahmestelle des Spurenelements. Es kommt in verschiedenen Verbindungen vor, für unseren Körper sind jedoch nur das zweiwertige (Fe2+) und dreiwertige (Fe3+) Eisen von Bedeutung.

Eisen ist ein essenzieller Baustein des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) und ist daher wesentlich am Transport von Sauerstoff aus der Lunge in die entsprechenden Gewebe beteiligt. Überschüssiges Eisen wird u. a. in den Muskeln, der Leber und der Milz gespeichert. Liegt ausreichend Eisen vor, trägt es zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei und verringert Müdigkeit und Ermüdung. Außerdem sorgt es für eine gesunde Funktion des Immunsystems und ist an der Zellteilung beteiligt.

Zudem spielt Eisen eine herausragende Rolle bei der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Neurotransmitter sind hier die Botenstoffe, über die die Nervenzellen miteinander kommunizieren. An der Herstellung dieser Neurotransmitter ist Eisen beteiligt.

Schaubild zu den Wirkungsweisen von Eisen im Körper

Risikogruppen für einen Eisenmangel

Ein Eisenmangel kann vor allem in besonderen Lebenssituationen bzw. Umständen auftreten. Zur Risikogruppe zählen in erster Linie Frauen im gebärfähigen Alter, die regelmäßig und vielleicht auch stark ihre Menstruation haben. Zudem fordert auch eine Schwangerschaft und die Stillzeit einen erhöhten Bedarf an dem Spurenelement. Daher wird hier gynäkologisch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt.

Aber auch Leistungssportler, vor allem im Ausdauerbereich, haben eine besondere Neigung zu einem Eisenmangel. Daran können Mikroblutungen im Gewebe schuld sein, aber auch die erhöhte muskuläre Beanspruchung, das vermehrte Schwitzen und eine verminderte Eisenresorption im Darm durch andauernden körperlichen Stress, können einen Eisenmangel begünstigen.

Ernährungsbedingt zählen zudem Vegetarier und Veganer zu der Risikogruppe für einen Eisenmangel, da ihnen die tierischen Lebensmittel als gut bioverfügbare Eisenlieferanten fehlen. Aber auch Personen, die Blutspenden gehen, chronisch krank sind oder eine Operation hinter sich haben, gehören genauso zur Risikogruppe für einen Eisenmangel wie Kinder im Wachstum oder Babys, die nicht gestillt werden.

Unterschied: Eisen­mangel und Eisen­mangel­anämie

Von einem Eisenmangel spricht man, wenn der Körper für den täglichen Bedarf zu wenig des Spurenelements zur Verfügung hat. Manchmal kommt es nämlich vor, dass der gewohnte Speiseplan die Eisenmenge nicht bedarfsgerecht abdeckt. Auch in den oben genannten besonderen (Lebens)situationen ist der tägliche Eisenbedarf erhöht. All diese Faktoren können zu einem Eisenmangel und in der Folge zu einer Störung des Eisenstoffwechsels führen. Ein Eisenmangel kann entstehen, wenn:

• man viel Eisen verliert, beispielsweise während der Menstruation oder anderen Blutungen
• man einen erhöhten Eisenbedarf hat wie etwa in der Schwangerschaft oder Stillzeit
• die Eisenaufnahme vermindert ist, wie es bei veganer oder vegetarischer Kost möglich sein kann

Eine Eisenmangelanämie, auch Blutarmut genannt, beschreibt eine Störung des gesamten blutbildenden Systems, welche sich aufgrund eines Eisenmangels entwickeln kann. Hierbei sind die roten Blutkörperchen und das Hämoglobin vermindert, da der vorangegangene Eisenmangel eine Störung der Produktion des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin hervorruft.

Eisenmangel und die Symptome

Diese Symptome können unter anderem auf einen Eisenmangel hinweisen:

• häufige Müdigkeit
• Kraftlosigkeit
• Konzentrationsschwäche
• häufige Kopfschmerzen
• Schlafstörungen
• schneller Herzschlag
• Atemnot bei Belastungen/Sport
• Brüchige Nägel und Haare sowie Haarausfall
• eingerissene Mundwinkel (Rhagaden)
• Blässe

Wer diese Symptome bei sich beobachtet, sollte einen Blut-Check beim Arzt oder einem Therapeuten machen lassen, um einen Eisenmangel zu erkennen oder auch auszuschließen.

Übersicht der Symptome eines Eisenmangels

Eisenmangel am besten nicht selbst diagnostizieren

Wie die Bedarfstabelle weiter unten zeigt, brauchen Jungen und Männer bereits ab dem 10. Lebensjahr im Vergleich weniger Eisen als Mädchen und Frauen. Aus diesem Grund sollte das männliche Geschlecht Eisen bestenfalls nicht ohne ärztliche Anweisung zusätzlich einnehmen. Aber auch Mädchen und Frauen sollten sich keinen Eisenmangel einfach selbst diagnostizieren, nur weil ein paar typische Symptome auf sie zutreffen. Es sollte vorab ein Blutbild und eine therapeutische Empfehlung für eine zusätzliche Eisengabe erfolgen.

Diese Parameter können beim Verdacht auf einen Eisenmangel gecheckt werden

Um sicherzugehen, dass ein Eisenmangel wirklich vorliegt, wird ein Blick auf das Blutserum, das Blutplasma oder auch das Vollblut geworfen, je nach untersuchtem Parameter.

Hämoglobin

Eisenhaltiges Eiweiß; roter Blutfarbstoff und Hauptbestandteil der roten Blutkörperchen

Normwerte:
Frauen: 115160 g/l
Männer: 135178 g/l

Hämatokrit

Prozentualer Anteil aller Blutzellen im Gesamtblut

Normwerte:
Frauen: 3648 Vol%
Männer: 4053 Vol%

Transferrin 

Transporteiweiß von Eisen im Blut, um es zu den Geweben zu transportieren.

Normwerte:
Transferrin: 2,03,6 g/l
Transferrinsättigung* : 1645 %
Löslicher Transferrin-Rezeptor**: 0,82,3 mg/l

* Gibt an, wie viel vom Transporteiweiß hat Eisen gebunden, wie “gesättigt” es ist.
** Ist für den Transport von Transferrin in die Zelle zuständig.

Ferritin 

Eiweißmolekül innerhalb von Zellen, das Eisen speichern kann; jedes Ferritinmolekül kann etwa 4.000 Eisenmoleküle speichern.

 

Normwerte:
Frauen:
1619 Jahre: 10163 µg/l
2060 Jahre: 9140  µg/l
über 60 Jahre: ≥ 13  µg/l

Männer:
1619 Jahre:  12178 µg/l
2060 Jahre: 18360  µg/l
über 60 Jahre: ≥ 21 µg/l

Eisenbedarf pro Tag – wer braucht wie viel?

Eisen führen wir uns im Idealfall regelmäßig über die Nahrung zu. Der Darm ist hier die zentrale Aufnahmestelle des Spurenelements. Es kommt in verschiedenen Verbindungen vor, für unseren Körper sind jedoch nur das zweiwertige (Fe2+) und das dreiwertige (Fe3+) Eisen von Bedeutung. Anders als bei den meisten anderen Mineralstoffen verändert sich bei Eisen der Bedarf im Laufe eines Lebens immer wieder und ist ebenfalls vom Geschlecht abhängig:

Säuglinge und Kinder
Säuglinge (0 bis unter 4 Monate) 0,5 mg/Tag
Säuglinge (4 bis unter 12 Monate) 8 mg/Tag
Kinder (1 bis unter 7 Jahre) 8 mg/Tag
Kinder (7 bis unter 10 Jahre) 10 mg/Tag
Jungen und Mädchen
Jungen (10 bis unter 15 Jahre) 12 mg/Tag
Mädchen (10 bis unter 15 Jahre) 15 mg/Tag
Jugendliche und Erwachsene
Männliche Jugendliche (15 bis unter 19 Jahre) 12 mg/Tag
Männliche Erwachsene (ab 19 Jahren) 10 mg/Tag
Weibliche Jugendliche und Erwachsene (15 bis unter 51 Jahre) 15 mg/Tag
Weibliche Erwachsene (ab 51 Jahre) 10 mg/Tag
Schwangere und Stillende
Schwangere  30 mg/Tag
Stillende 20 mg/Tag

Eisenhaltige Lebensmittel

Wer sich ausgewogen ernährt, hat meist automatisch viele eisenhaltige Lebensmittel auf dem Teller. Nichtsdestotrotz liefern die einen mehr, die anderen weniger von der lebensnotwendigen Substanz. Welches Lebensmittel welche Eisenbilanz hat, schauen wir uns im Folgenden genauer an:

Pflanzliche Lebensmittel Eisengehalt (mg)
pro 100 g Lebensmittel
Kakaopulver (schwach entölt) 12,0‒15,0
Hirse 9,0
Linsen 7,5
Kichererbsen 6,9
Erbsen 5,2
Haferflocken 4,6
Grünkern 4,2
Spinat 4,1
Vollkornbrot 3,15
Tierische Lebensmittel Eisengehalt (mg)
pro 100 g Lebensmittel
Schweineleber 18,0
Rinderleber 7,1
Austern 6,25
Blutwurst 6,1
Schweinefilet 3,0
Putenfleisch 3,0
Kasseler 2,5
Rinderfilet 2,3
Eier 2,1

Eisen aus pflanzlichen oder tierischen Quellen – Was ist der Unterschied?

Wie man in der Übersicht sehen kann, ist das wichtige Spurenelement Eisen in vielen Lebensmitteln ‒ und vor allem auch in pflanzlichen ‒ enthalten. Nun könnte man als Veganer oder Vegetarier sagen: “Super, das ist doch kein Problem, meinen täglichen Bedarf über die Nahrung zu decken!” So einfach ist es nur leider nicht. Denn tatsächlich ist das tierische Eisen viel besser bioverfügbar, also besser vom Körper aufzunehmen, als das Eisen aus pflanzlichen Quellen.

In den verschiedenen Nahrungsmitteln liegt Eisen nämlich in zwei Formen vor: als Nicht-Häm-Eisen (meist dreiwertiges Eisen, Fe3+) und als Häm-Eisen (zweiwertiges Eisen, Fe2+, als Komplex mit dem Farbstoff Häm des Hämoglobins). Jetzt ist es jedoch so, dass Häm-Eisen besser vom Körper aufgenommen wird und dies ausschließlich in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt. In Pflanzen liegt ausschließlich Nicht-Häm-Eisen vor. Dieses Eisen (meistens Fe3+) muss nach Umwandlung zu Fe2+ seinen Transporter in der Darmzellmembran mit anderen Substanzen teilen (zum Beispiel mit Zink oder Magnesium) und der Körper kann es daher schlechter aufnehmen. Für Häm, und damit auch für das Häm-Eisen, haben jedoch die Darmzellen einen eigenen Transporter, sodass diese Eisenform besser aufgenommen wird.

Vitamin C kann die Eisen­aufnahme
im Körper verbessern

Um die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln im Körper zu verbessern, ist Vitamin C das Stichwort. Werden eisenreiche Nahrungsmittel mit Vitamin-C-haltigen kombiniert, sorgt das Vitamin dafür, dass das Eisen in die Form gebracht wird, die vom Darm direkt aufgenommen werden kann. Hier bieten sich zum Beispiel Vitamin-C-haltige Gemüse wie Grünkohl, Paprika oder Brokkoli an oder auch ein Glas Orangensaft (selbst gepresst oder als Direktsaft) zur Mahlzeit. Um die Eisenaufnahme durch Vitamin C tatsächlich positiv zu beeinflussen, sollten in einer Mahlzeit jedoch mindestens 25 mg des Vitamins enthalten sein, besser noch mehr. Das entspricht ungefähr 100 g reif gepflückten Tomaten oder derselben Menge Himbeeren.

Gut zu wissen: Empfindliches Vitamin C

Wenn es etwas gibt, das das wertvolle Vitamin C nicht mag, dann ist es große Hitze, lange Lagerung und viel Licht. All das lässt den Vitamin-C-Gehalt eines Nahrungsmittels drastisch sinken. Daher ist schonendes Garen oder roher Verzehr und direkter Verbrauch nach dem Einkaufen von Obst und Gemüse sehr zu empfehlen.

Was kann die Eisen­aufnahme hemmen?

Die Eisenaufnahme, vor allem aus pflanzlichen Quellen, kann allerdings auch blockiert werden. Hier spielt die Zusammensetzung der Lebensmittel während einer Mahlzeit eine große Rolle. So können beispielsweise Milchprodukte oder auch Tannine aus Tee und Kaffee die Eisenaufnahme behindern. Auch Oxalsäure, die unter anderem in Rhabarber enthalten ist, bindet Eisen und macht es für den Körper unbrauchbar.

Worauf sollte man bei Eisen­tabletten
oder ­-kapseln achten?

Wer bei einem niedrigen Eisenstatus ein Präparat einnehmen will, um seine Speicher sicher wieder aufzufüllen, sollte auf jeden Fall auf eine gute Verträglichkeit des Präparates achten. Viele Eisen-Produkte wirken sich negativ auf den Magen-Darm-Trakt aus und verursachen Beschwerden wie Magenschmerzen oder Verstopfungen.

Darüber hinaus spielt auch die Dosierung und Eisenfreisetzung eine wichtige Rolle: Je nach Bedarf und auch Mangelzustand, sollte das Präparat eine ausreichende Eisenzufuhr sichern, die jedoch langsam freigesetzt wird. Dies ist schonender für den Verdauungstrakt und verhindert, dass zu viel freies Eisen in den Blutkreislauf gelangt. Wird das Eisen nämlich zu schnell freigesetzt, ist im Blut mehr Eisen vorhanden als von Transferrin (Eisentransporter) gebunden werden kann. Folglich bleibt freies Eisen im Blut übrig, was die Bildung von schädlichen Sauerstoffradikalen (oxidativer Stress) fördert.

Die Verträglichkeit eines Eisenproduktes ist für den Magen-Darm-Trakt wichtig.

Entdecken Sie das Eisen-Produkt von TISSO:
Pro Ferra Ferment

WIR SIND FÜR SIE DA.

TISSO Blatt Trennlinie

Tisso Telefon +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Lactoferrin


Autorin: Theres Eisenreich ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 3. Mai 2022‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 3. Mai 2022

Lactoferrin

Lactoferrin

Gut geschützt seit Anbeginn der Zeit

Kaum etwas arbeitet so effektiv und dabei (meist) heimlich im Hintergrund wie unser Immunsystem. Schon seit Millionen von Jahren, seit es den Menschen gibt, versucht es unsere Gesundheit aufrecht und Krankheiten aller Art von uns fernzuhalten. Dabei helfen ihm komplexe Immunstrukturen sowie zahlreiche Substanzen, die der Körper teilweise sogar selbst bilden kann, wie beispielsweise Lactoferrin.

Was ist Lactoferrin?

Lactoferrin ist ein multifunktionales, antivirales sowie antimikrobielles Immunprotein und Teil des angeborenen Immunsystems. Es gehört zu den sogenannten Glykoproteinen aus der Transferrin-Familie. Das bedeutet, dass es Eisen an sich binden kann und damit ebenfalls zu einem ausgeglichenen Eisenstoffwechsel beiträgt. Und damit sind wir auch schon fast der Namensgebung von Lactoferrin auf der Spur: Da es hauptsächlich in (Mutter)milch vorkommt, setzt sich der Name aus Lacto = Milch und Ferrin = Eisen zusammen.

Ein Tausendsassa ‒ wie wirkt Lactoferrin?

Stärkt die Abwehrkräfte

Lactoferrin wird von Schleimhäuten und einigen Drüsengeweben sowie von neutrophilen Granulozyten (bestimmte Immunzellen) freigesetzt. Letztere werden bei einer Entzündung zur Entzündungsstelle gelockt und setzen Lactoferrin dort frei. Es heftet sich an Viren, Bakterien und an giftige Bestandteile der Bakterienoberfläche und neutralisiert sie.

Lactoferrin hat außerdem immunmodulierende und damit positive Eigenschaften für unsere Körperabwehr: Lactoferrin kann einerseits einen entzündungsfördernden Effekt haben, wo dieser gerade ganz natürlich gebraucht wird, und andererseits eine Entzündung auch wieder auflösen, was beispielsweise bei stillen Entzündungen besonders wichtig ist. Zudem sorgt es bei einer Infektion dafür, dass das Gleichgewicht zwischen der Beseitigung von Krankheitserregern und der Toleranz gegenüber körpereigenem Gewebe aufrechterhalten bleibt.

Unterstützt den Eisenhaushalt und die Darmgesundheit

Wie oben schon erwähnt, kann Lactoferrin Eisen an sich binden, was beispielsweise bei einem Befall mit krankmachenden Erregern von Vorteil ist: Wird diesen Eindringlingen nämlich das Eisen entzogen, hemmt das auch ihr Wachstum und ihre Weiterentwicklung. Gleichzeitig verbessert Lactoferrin die Eisenverteilung im Körper und kann somit ergänzend bei einem Eisenmangel unterstützen.

Im Gegensatz zu den schlechten Erregern begünstigt Lactoferrin das Wachstum von probiotischen Bakterien und unterstützt damit eine gesunde Darmflora mit all ihren guten Bakterien. Es pflegt somit die Darmflora, bei gleichzeitiger Abwehr von schädlichen Bakterien und Viren.

Wo kommt Lactoferrin vor?

Da Lactoferrin zum angeborenen Immunsystem gehört, ist es in verschiedenen Körperflüssigkeiten zu finden. Die höchste Menge Lactoferrin findet man im menschlichen Colostrum. Das ist die Anfangsmilch, die Säuglinge beim Stillen nach der Geburt von ihrer Mutter bekommen: mit 8 mg pro ml Lactoferrin versorgt das Colostrum das Kleine und unterstützt damit dessen Immunsystem.

Lactoferrin findet man außerdem in der Tränenflüssigkeit, im Speichel, im Vaginalsekret und in der Samenflüssigkeit. Natürlich kommt es auch in den Schleimhäuten sowie direkt in den weißen Blutkörperchen (Immunzellen) vor, wo es in Verbindung mit dem Immunsystem steht.

Das angeborene Immunsystem ‒ so funktioniert es

Das unspezifische, uns angeborene Immunsystem, bildet sich bereits im Mutterleib aus und schützt uns ab Stunde Null bis zu einem gewissen Grad vor Eindringlingen. Es ist die erste Verteidigungslinie des Immunsystems und eine wichtige Schutzbarriere.
Verschiedene Abwehrmechanismen sorgen dafür, dass der Erstkontakt mit Erregern möglichst schnell beendet wird. Diese schauen wir uns mal genauer an:

Der Schutz der Haut, mit ca. 2 m2 Oberfläche, und der Schleimhäute von z. B. Nase, Mund, Rachen, Bronchien und dem Magen-Darm-Bereich (der Darm hat eine Oberfläche von unglaublichen 400 m2), nennt sich auch das haut- und schleimhautassoziierte Immunsystem. Während die Haut einen mechanischen Schutz des Körpers vor Eindringlingen darstellt, befördern die Schleimhäute der Bronchien die Erreger durch Einschleimen und Abtransportieren mithilfe der Flimmerhärchen nach draußen. Wird der Schleim heruntergeschluckt, beispielsweise nach Husten, erledigt die Magensäure den Rest. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, hat tatsächlich die Schleimhaut des Darms über die Nahrung den intensivsten Kontakt zur Außenwelt. Hierüber werden Pilze, Bakterien, Viren und andere Erreger in den Körper geschleust. Die Abwehrfähigkeit einer gesunden Darmflora und Darmschleimhaut kann diese dann eliminieren.
Ein weiterer Mechanismus ist die Phagozytose: Hierbei werden Erreger durch große Fresszellen (Makrophagen) und kleine Fresszellen (neutrophile Granulozyten, d. h. eine Unterform der weißen Blutkörperchen) gefressen und verdaut. Makrophagen und neutrophile Granulozyten gehören zu den unspezifischen Abwehrzellen und sind in jedem Gewebe zu finden.
Die dendritischen Zellen des Immunsystems nehmen Bestandteile des vorher phagozytierten, d. h. verdauten Erregers auf und präsentieren diese sogenannten Antigene auf ihrer Zelloberfläche, um eine spezifische Immunantwort über die T- und B-Lymphozyten darauf auszulösen.
Auch das Komplementsystem ‒ ein System, das während einer Immunreaktion auf Oberflächen von Mikroorganismen aktiviert werden kann ‒ gehört zum angeborenen Immunsystem. Es hat in Form verschiedener nacheinander ablaufender Reaktionen Wichtiges zu leisten: Einer dieser Reaktionsschritte stellt beispielsweise das Durchlöchern von Bakterien dar, natürlich mit dem Ziel, sie unschädlich zu machen. Weitere Aufgaben sind zum Beispiel auch das Markieren von Erregern, damit sie als Eindringlinge schneller erkannt werden oder auch das Auslösen einer Entzündung, um Erreger besser zu beseitigen.

Zu guter Letzt sind noch die natürlichen Killerzellen (NK) zu nennen. Ihr Spezialgebiet ist es, virusinfizierte Zellen sowie Krebszellen zu erkennen und sie mittels Zellgiften zu vernichten.

Was ist bei der Auswahl eines
Lactoferrin-Produktes wichtig?

Aus verschiedenen Gründen kann es Sinn machen, ein hochwertiges Lactoferrin-Produkt zu supplementieren. Mittlerweile gibt es hiervon viele verschiedene auf dem Markt, sodass ein paar Anhaltspunkte hilfreich sind, um einen gut durch den Lactoferrin-Dschungel zu führen.

Hoher Reinheitsgrad

Da Lactoferrin meist aus der Kuhmilch gewonnen wird, ist es sehr wichtig, dass das extrahierte Protein gründlich gereinigt wird, um keine Toxine oder andere unerwünschte Störstoffe mehr zu enthalten.

Magensaftresistenz

Für eine vollumfängliche Wirkung von Lactoferrin ist es entscheidend, dass das Protein erst im Darm freigesetzt wird und nicht schon dem Magensaft „zum Opfer fällt”. Daher sind magensaftresistente Kapseln für ein gutes Lactoferrin-Produkt ein Muss.
Kleiner Hinweis: Aus diesem Grund sollten Lactoferrin-Kapseln auch nicht geöffnet und in Flüssigkeit aufgelöst werden!

Sinnvolle begleitende Substanzen

Lactoferrin hat viele positive Effekte auf den Körper, wie beispielsweise die Unterstützung eines gesunden Immunsystems sowie normalen Eisenstoffwechsels. Daher machen weitere Substanzen, wie ein gut verträgliches Vitamin C, großen Sinn, welches beides ergänzend unterstützt.

Welches Lactoferrin-Produkt gibt es von TISSO?

Pro Lactoferrin Immun beinhaltet hochreines Rinder-Lactoferrin in Premiumqualität, was zur Unterstützung der Abwehrkräfte und des Eisenhaushalts zusätzlich mit gepuffertem, magenfreundlichen Vitamin C kombiniert ist.

Der enthaltene Markenrohstoff Lactoferrin CLNTM verfügt dank patentierter zweistufiger Aufreinigung über einen einzigartig hohen Reinheitsgrad von
98 % und ist dadurch nachweislich bioaktiver als herkömmliche Lactoferrin-Produkte. Magensaftresistente Kapseln (DRcaps®) sorgen dafür, dass die Inhaltsstoffe erst im Darm freigesetzt werden und von der Magensäure verschont bleiben.

ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Frei von Schadstoffen Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegetarisch

Quellen:
Wang, B., et al., Lactoferrin: Structure, function, denaturation and digestion. Crit Rev Food Sci Nutr, 2019. 59(4): p. 580-596.
Berlutti, F., et al., Antiviral properties of lactoferrin--a natural immunity molecule. Molecules, 2011. 16(8): p. 6992-7018.
www.lactoferrin.de

WIR SIND FÜR SIE DA.

Tisso Telefon+49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Sekundäre Pflanzenstoffe


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 16. Februar 2022‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 16. Februar 2022

 

Sekundäre Pflanzen­stoffe

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe sind bioaktive Substanzen, die von Pflanzen gebildet werden. Zu den Funktionen der sekundären Pflanzenstoffe zählen unter anderem die Farbgebung der Pflanze, das Abwehren von natürlichen Fressfeinden und der Schutz der Pflanze vor UV-Strahlen. Es gibt circa 60.000 bis 100.000 verschiedene Stoffe, die noch nicht alle erforscht sind ‒ wobei 5.000 bis 10.000 von ihnen in der menschlichen Nahrung vorkommen.

Pflanzenstoffe werden nach ihrer chemischen Struktur und ihren funktionellen Eigenschaften in verschiedene Gruppen eingeteilt.
Die bekanntesten sind:
• Polyphenole
• Carotinoide
• Phytoöstrogene
• Sulfide
• Monoterpene

Sekundäre Pflanzenstoffe

DER TISSO PODCAST

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

In welchen Lebens­mitteln sind besonders viele sekundäre Pflanzen­stoffe enthalten?

Sekundäre Pflanzenstoffe kommen ausschließlich in Pflanzen vor. Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse sind daher die Hauptquelle für sekundäre Pflanzenstoffe.

Der Mensch nimmt die sekundären Pflanzenstoffe immer dann wahr, wenn sie eine bestimmte Farbe, einen Duft oder ein Aroma liefern.

Aber welche Lebensmittel enthalten eigentlich besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe?

Flavonoide

Enthalten in:
Bir­nen, Trau­ben, Kir­schen, Beer­en­obst, Grün­kohl, Au­ber­gin­en, schwarz­em und grün­em Tee

OPC

Enthalten in:
Traubenkernen, Pflaumen, Preiselbeeren, Kakaobohnen, Haselnüssen und Mandeln

Resveratrol

Enthalten in:
Himbeeren, Blaubeeren

Quercetin

Enthalten in:
Kapern, Liebstöckl, Zwiebeln, Küchenkräutern, Zitrusfrüchten, Äpfeln, grünen Gemüsesorten und roten Trauben

Carotinoide

Enthalten in:
Kar­ot­ten, To­ma­ten, Pap­ri­ka, Spi­nat, Grape­fruit, A­pri­ko­sen, Me­lo­nen, Kür­bis

Beispiele für verschiedene Arten von
sekundären Pflanzen­stoffen

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Wie wir bereits erfahren haben, werden sekundäre Pflanzenstoffe aufgrund ihrer chemischen Struktur in verschiedene Gruppen eingeteilt. Zu den bekanntesten gehören Polyphenole und Carotinoide. Aber welche Bedeutung haben Polyphenole und Carotinoide überhaupt und welche Stoffe verbergen sich hinter diesen beiden Gruppen?

Polyphenole stellen keine einheitliche Stoffgruppe dar.
Unter diesem Begriff werden Substanzen zusammengefasst, die mehr als einen Phenolring enthalten ‒ vereinzelt werden auch Verbindungen mit zwei oder mehr direkt an einen Phenolring gebundene Hydroxylgruppen dazu gezählt. Natürliche Polyphenole kommen in allen Pflanzen vor, jedoch ist nur eine geringe Anzahl von Polyphenolverbindungen sehr weit verbreitet.

Flavonoide sind die am häufigsten vorkommende Untergruppe der Polyphenole. Derzeit sind mehr als 6.500 verschiedene Flavonoide bekannt. Die meisten Flavonoide sind blassgelb. Daher kommt auch der Name, denn der Name leitet sich vom lateinischen flavus = gelb ab. Außerdem schützen sie die Pflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Flavonoide erfüllen in den Pflanzen eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen. Sie sind nur in jenen Pflanzenteilen enthalten, die oberhalb der Erde wachsen und übernehmen hier verschiedene Aufgaben wie UV-Schutz oder das Anlocken von Bestäubern.

OPC steht für oligomere Proanthocyanidine und gehört ebenfalls zu den Polyphenolen. In der Haut und der Rinde von Pflanzen stärkt OPC die Pflanze wie ein Schutzschild vor der Umwelt. Denn OPC dient der Pflanze als Antioxidans und schützt sie vor den Auswirkungen von UV-Strahlung, klimatischen Bedingungen, Parasiten und Fressfeinden sowie Viren-, Pilz- und Bakterienbefall. Als Antioxidans bekämpft OPC freie Radikale, die die Zellen der Pflanzen angreifen und in ihnen ein ungebremstes Zellwachstum verursachen können.

Resveratrol ist ein wasser- und fettlöslicher sekundärer Pflanzenstoff, der zu einer Untergruppe von Phytoalexinen – einer Klasse von antibiotischen polyphenolischen Verbindungen – gehört, die das Immunsystem von Pflanzen stärken. Pflanzen selbst bilden Resveratrol als Stress-Metabolit bei erhöhter Belastung – zum Beispiel durch hohe Ozonbildung, UV-Strahlung, Insekten- und Pilzbefall, Infektionen und Schadstoffe.

Quercetin ist ein Bioflavonoid, welches zur Untergruppe der Polyphenole gehört. Bioflavonoide sind Wachstumsregulatoren und Farbstoffe verschiedener Pflanzen und kommen in etwa 8.000 chemischen Strukturen vor. Diese Stoffe schützen Pflanzen vor schädlichen äußeren Einflüssen und kommen daher vor allem in der Randschicht und den äußeren Blättern von Pflanzen vor

Carotinoide sind fettlösliche Farbpigmente, welche sich in den Chromoplasten pflanzlicher Organismen befinden und vielen Pflanzen und Früchten ihre gelbe bis rötliche Farbe verleihen. Sie kommen auch in den Chloroplasten grüner Pflanzen vor, deren Farbe durch die grüne Farbe des Chlorophylls überdeckt wird. Heute sind 500 bis 600 verschiedene Carotinoide bekannt, von denen etwa 10 % durch den menschlichen Stoffwechsel in Vitamin A umgewandelt werden können. Das bekannteste Carotinoid ist das Beta-Carotin. Dieses Carotinoid hat die höchste Vitamin-A-Aktivität. Vitamin A kommt ausschließlich in tierischen Organismen vor und kann neben Beta-Carotin auch aus anderen Carotinoiden wie Alpha-Carotin und Beta-Cryptoxanthin gebildet werden.

Carotinoide können nur von pflanzlichen Organismen synthetisiert werden. Dort sind sie, als Teil der Photosynthese, an der Absorption von Licht und der Übertragung von dessen Energie auf das Chlorophyll beteiligt. Darüber hinaus schützen Carotinoide als Antioxidantien Chlorophyllmoleküle der Pflanzen vor photooxidativen Schäden.

Empfohlene Zufuhr an sekundären Pflanzen­stoffen

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Bei einer gemischten Ernährung nimmt der Mensch etwa 1,5 Gramm sekundäre Pflanzenstoffe pro Tag zu sich. Bei Vegetariern liegt die Zufuhr in der Regel deutlich höher. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen folgende Zufuhr: (Quelle: DGE)

Flavonoide
50 - 100 mg/Tag
Phenolsäuren
200 - 300 mg/Tag
Carotinoide
5 - 6 mg/Tag
Phytoöstrogene
Erwachsene = ca. 5 mg/Tag
Kinder und Jugendliche = 1,1 ± 4,7 mg/Tag
Glucosinolate
15 mg/Tag
Monoterpene
ca. 2 mg/Tag
Saponine
ca. 15 mg/Tag
Phytosterole
100 – 400 mg/Tag

Biov­erfügbar­keit

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Die Bioverfügbarkeit von sekundären Pflanzenstoffen ist sehr unterschiedlich und verändert sich bei der Verarbeitung. Dazu gehören z. B. Hitzeeinwirkung, Partikelzerkleinerung und die An- bzw. Abwesenheit bestimmter Nährstoffe. Ein höherer Fettanteil und die Anwesenheit weiterer sekundärer Pflanzenstoffe können sich beispielsweise positiv auf die Bioverfügbarkeit auswirken.
Bioverfügbarkeit aus erhitzten Lebensmitteln (Quelle DGE):

Hoch (> 15 %)

Carotinoide
Glucosinolate
Flavonoide ohne Anthocyane und Flavone
Phytoöstrogene
Monoterpene
Sulfide

Mittel (3 – 15 %)

Phenolsäuren

Niedrig (< 3 %)

Carotinoide aus unerhitzten Lebensmitteln
Saponine
Anthocyane Flavone
Phytostanole 0,02 – 0,3%
Phytosterole 0,4 – 3,5 %

WIR SIND FÜR SIE DA.

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Tisso Telefon+49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Curcumin

Curcumin

Hier geht's zum Ratgeber.
L-Carnitin

L-Carnitin

Hier geht's zum Ratgeber.

Immunsystem


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 14. Oktober 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 08. April 2022

 

Immunsystem

Unser Immunsystem leistet täglich lebenswichtige Aufgaben: Es schützt unseren Körper vor Eindringlingen wie Bakterien, Viren oder Pilzen. Wenn es einwandfrei funktioniert, nehmen wir seine Arbeit kaum wahr.

Können die Eindringlinge jedoch durch die natürlichen Abwehrreaktionen eines gesunden Immunsystems nicht erfolgreich abgewehrt werden, was sich z. B. durch kurzzeitiges schlapp fühlen, Fieber, Schnupfen und Husten zeigen kann, werden wir anfällig für Infekte und es dauert sehr lange, bis wir wieder fit sind. Die Erkrankung könnte allerdings auch einen chronischen Verlauf nehmen.

Wie unser Immunsystem aufgebaut ist, wie es mit unserem Darm verknüpft ist und welche Mikronährstoffe unsere Immunabwehr wirklich braucht, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Immunsystem

DER TISSO PODCAST

Wie funktioniert das Immunsystem?

Die Aufgabe des Immunsystems besteht darin, Fremdstoffe und Eindringlinge zu erkennen und abzuwehren. Egal ob bakterieller Infekt, hochinfektiöses Virus oder verdorbenes Essen: Starke, aktive Abwehrkräfte können uns vor all diesen Belastungen schützen und ist so für unsere Gesundheit und für eine hohe Lebensqualität und optimale Leistungsfähigkeit verantwortlich.

Das Immunsystem kann durch sogenannte Antigene – also körperfremde Stoffe – aktiviert werden. Dazu gehören auch Proteine, die sich auf der Oberfläche von Bakterien, Pilzen und Viren befinden. Wenn diese Antigene an spezielle Rezeptoren von Immunzellen andocken, werden eine Reihe von zellulären Prozessen in Gang gesetzt. Nach dem ersten Kontakt mit einem Krankheitserreger werden in der Regel die entsprechenden Informationen gespeichert. Bei erneutem Kontakt können die Informationen sofort wieder abgerufen werden und der Körper kann den Erreger schneller abwehren.

Auch die Körperzellen besitzen solche Oberflächenproteine. Das Immunsystem kann da aber normalerweise unterscheiden und wirkt in der Regel nicht auf sie ein. Klassifiziert es die Zellen seines Körpers fälschlicherweise als Fremdkörper, spricht man von einer Autoimmunreaktion. Diese Abwehr kämpft dann gegen körpereigene und gesunde Zellen.

Immunzelle

Schutzbarrieren des Körpers: Was hat der Darm mit unserer Immunabwehr zu tun?

Der Darm gehört zum Immunsystem

Im Gegensatz zu Herz, Lunge oder Leber ist das Immunsystem kein abgeschlossenes Organ. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel unterschiedlicher Bestandteile im Körper. Dazu gehören Haut und Schleimhäute sowie Milz, Mandeln und Lymphknoten. Gerade letztere machen sich schnell als Schwellung bemerkbar.

Das wichtigste Organ der körpereigenen Immunabwehr ist jedoch der Darm. Bis zu 80 % unserer Immunzellen befinden sich dort. Auch die Darmflora spielt eine wichtige Rolle, wenn es um unseren Immunschutz geht.

Es gibt viele Faktoren, die unsere Abwehrkräfte beeinflussen können und vor allem unseren Darm. Die Ernährung spielt dabei eine sehr große Rolle. Denn verschiedene Nährstoffe, Vitamine oder Spurenelemente übernehmen unterschiedliche Aufgaben in unserem Körper und tragen zum Beispiel zu einem gesunden Immunsystem bei. Dazu gehören unter anderem Vitamin C, welches besonders viel in Sanddornbeeren, Paprika, schwarzen Johannisbeeren und Petersilie enthalten ist, und Zink, welches besonders in Rindfleisch, Eiern, Pekannüssen und Roggenkeimlingen zu finden ist. Auch lösliche Ballaststoffe unterstützen als „Futter" für die guten Darmbakterien das Darmmilieu und die Verdauung. So können wir unsere Ernährung gezielt anpassen und über unseren Darm das Immunsystem positiv beeinflussen.

Da ein gesunder Darm maßgeblich zu einem intakten Immunsystem beiträgt, kann andererseits ein dysfunktionaler Darm auch die körpereigenen Abwehrkräfte schwächen. Der Darm reagiert zum Beispiel sehr empfindlich auf psychische Belastungen wie Stress. Um diesen kurzzeitigen Anstieg unserer Leistungsfähigkeit zu ermöglichen, wird die Energie aus dem Magen-Darm-Trakt entzogen und da eingesetzt, wo sie gebraucht wird. Das führt dazu, dass die normalen Darmtätigkeiten reduziert werden und sich die Bewegung des Darms verlangsamt. Die Darmzellen stellen außerdem weniger Sauerstoff und Nährstoffe zur Verfügung, was auch die Funktion der körpereigenen Abwehr beeinträchtigen kann.

Umgekehrt können aber auch schwache Abwehrkräfte Darmprobleme verursachen. Das heißt, wenn unsere Immunabwehr geschwächt ist, können sich Krankheitserreger im Darm schneller vermehren, was zu einer Verschlechterung unseres Darmmilieus führt und wir so leichter erkranken können.

4 Tipps, wie wir unser
Immunsystem stärken können:

Bringen Sie Abwechslung auf Ihren Teller, insbesondere mit saisonalen Lebensmitteln. Dinge, die keine langfristige Lagerung und keinen Transport benötigen, sind nährstoffreicher.

Bewegung ist besonders wichtig für ein gesundes Immunsystem. Am besten mehrmals in der Woche und an der frischen Luft.

Auch ausreichend Schlaf ist für ein gesundes Immunsystem wichtig. Im Durchschnitt sind sechs bis acht Stunden ideal. Dies ist jedoch bei jedem individuell. Bei einem gesunden Schlaf haben Zellen und Prozesse in unserem Körper Zeit, sich zu erholen. Wer viel Stress hat, kann auch durch Yoga oder autogenes Training für einen Ausgleich sorgen.

Ein gesunder Lebensstil bedeutet, Dinge von dem eigenen Körper fernzuhalten, die ihm nicht guttun. Nikotin verringert zum Beispiel die Anzahl unserer Antikörper, was zu einer Schwächung der körpereigenen Abwehr beiträgt. Auch unter Alkoholeinfluss werden die Immunzellen langsamer und können nicht so schnell auf Eindringlinge reagieren. Daher sollte auf Nikotin und Alkohol möglichst verzichtet werden.

Schwaches Immunsystem – das trägt dazu bei

Ein schwaches Immun­system kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Grund­erkrankungen, aber auch eine ungesunde Lebens­weise beeinträchtigen seine Leistungs­fähigkeit. Weitere Faktoren, die unser Abwehrsystem schwächen können, sind:
• Schlafmangel
• nährstoffarme Ernährung
• Stress
• Bewegungsmangel
• häufiger Konsum von Alkohol und Nikotin
• bestimmte Medikamente

Schwaches Immunsystem: Das sind die Faktoren

Immunsystem aufbauen: Welche Mikronährstoffe braucht mein Körper?

Neben den oben genannten Tipps können Sie Ihr Immunsystem auch durch die Aufnahme von Mikronährstoffen stärken.
Eine ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen ist für ein gesundes Leben immer wichtig. Hier haben wir zusammengefasst, was für unser Immunsystem besonders wichtig ist:

Vitamin C
trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hilft dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Dies ist in der kalten Jahreszeit besonders wichtig. Außerdem unterstützt es einen normalen Energiestoffwechsel und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Vitamin D
ist wichtig für das Immunsystem und der Körper braucht das ganze Jahr über Vitamin D. Gerade im Herbst und Winter ist auf eine ausreichende Versorgung zu achten, denn Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für ein gesundes Immunsystem.

Zink
trägt nicht nur zu einer normalen Funktion unseres Immunsystems bei, sondern wirkt auch als Antioxidans, um den Körper vor oxidativem Stress zu schützen. Zink kann der Körper nicht selbst herstellen, weshalb eine regelmäßige Zufuhr von außen besonders wichtig ist.

Selen
fördert neben einer gesunden Funktion des Immunsystems auch den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress sowie eine gesunde Funktion unserer Schilddrüse.

B-Vitamine
unterstützen rundum ein starkes Immunsystem: Sie sind wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel ‒ das Immunsystem benötigt sehr viel Energie ‒ und können zur Reduzierung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen. Darüber hinaus schützt Vitamin B2 den Körper vor oxidativem Stress, der das Immunsystem schwächen kann.

Vitamin A
trägt zur Erhaltung gesunder Haut und Schleimhäute bei. Das ist wichtig, da unser Abwehrsystem neben Immunzellen auch aus Haut und Schleimhäuten besteht.

WIR SIND FÜR SIE DA.

TISSO Blatt Trennlinie

Tisso Telefon+49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Ratgeber Mineralstoffe

Autorin: Theres Eisenreich ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 12. Oktober 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 12. Oktober 2021

 

MINERALSTOFFE

Bedeutende Substanzen für unseren Körper

Bedeutende Substanzen für unseren Körper

Gesundheit ist das höchste Gut! Auch wenn dieser Satz schon etwas abgedroschen daherkommt, stimmt er mehr denn je. Denn unser Lebenswandel hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert: Viele Faktoren, wie Umwelteinflüsse, unsere moderne Ernährung mit vielen Lebensmitteln, die aufgrund der Demineralisierung der Böden leider immer ärmer an Nährstoffen sind, und ein gestiegenes Stresslevel, sind Herausforderungen für unseren Körper. Und wenn uns das Wohlbefinden fehlt, wird alles beschwerlich. Um unserem Körper die Chance zu geben, lange gesund und leistungsfähig zu bleiben, benötigt er unter anderem verschiedene Vitalstoffe, um damit all seine Organsysteme optimal versorgen zu können. Und dazu gehören in bedeutendem Maße die Mineralstoffe.

Was sind Mineralstoffe?
Mineralstoffe – Funktion und Wirkung
Der Tagesbedarf an Mineralstoffen
Mineralstoffprodukte – ­das ist wichtig
Mineralstoffprodukt von TISSO

das hilft beim verdauenWas sind Mineral­stoffe?

Mineralstoffe, oder auch Mineralien genannt, sind wertvolle Substanzen, ohne die unser Körper nicht funktionieren würde. Sie sorgen dafür, dass alles im Organismus so arbeitet, wie es soll, und Stoffwechselabläufe nicht gestört werden. Doch wo genau kommen sie im Körper vor? Kurz gesagt: überall. Calcium beispielsweise ist unter anderem für die Festigkeit von Knochen zuständig. Es wird dafür im Darm aus der Nahrung aufgenommen, im Blut zu den Knochen transportiert und unter anderem mithilfe von Vitamin D in den Knochen eingebaut.

Mineralstoffe und Spurenelemente – was ist der Unterschied?

In der Welt der gesunden Ernährung geistern einige Begriffe herum, die man vielleicht schon einmal gehört hat, aber immer noch nicht richtig zuordnen kann. Daher wird jetzt Licht ins dunkle Substanzen-Universum gebracht. Um den Körper gut mit allem zu versorgen, kann es nämlich von Vorteil sein, sich hier ein bisschen auszukennen. Grundsätzlich machen es die Begriffe selbst schon deutlich: Ein Spurenelement benötigt der Körper eher in Spuren, das heißt weniger als 50 mg/kg Körpergewicht. Ein Mengenelement hingegen wird vom Organismus in größeren Mengen gebraucht, also mehr als 50 mg/kg Körpergewicht.

Zu den Mineralstoffen zählen ganz bekannte, wie beispielsweise Magnesium oder Calcium, aber auch Zink, Selen und Kupfer. Da der Körper Mineralstoffe nicht selbst herstellen kann, diese jedoch lebensnotwendig sind, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Das klappt in der Regel auch ganz gut, vorausgesetzt man ernährt sich abwechslungsreich mit guten Lebensmitteln, bestenfalls in Bio-Qualität, die noch am meisten Nährstoffe mit sich bringen, und hat keinen erhöhten Bedarf.

Welche Mineralstoffe gibt es? Mineral­stoffe – Funktion und Wirkung

Wirft man einen Blick auf die folgende Grafik und die Funktion der Mineralstoffe im Körper, fällt direkt auf, dass sie wirklich viele essenzielle Aufgaben im Körper erledigen und dass sie immer Hand in Hand arbeiten. Nie ist nur eine Substanz für eine Funktion im Organismus zuständig. In Teamarbeit sind all diese Stoffe ‒ welche zusammen mit Vitaminen und anderen im Überbegriff übrigens Mikronährstoffe genannten werden ‒ für bestimmte Stoffwechselvorgänge notwendig oder haben eine Cofaktor-Funktion, damit im Körper alles rund läuft.

Mineralstoffe sind wertvoll für den Körper  Energiestoffwechsel  Calcium Magnesium Phosphor Eisen Jod Kupfer Mangan Fruchtbarkeit und Reproduktion     Selen Zink Haut, Haare und Nägel  Jod Kupfer Selen Zink Immunsystem     Eisen Kupfer Selen Zink Knochen  Calcium Magnesium Phosphor Mangan Zink Kognitive Funktionen   Jod Zink Eisen Muskelfunktion  Calcium Kalium Magnesium Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung     Magnesium Eisen Nervensystem    Kalium Magnesium Jod Kupfer Schilddrüse  Jod Selen Schutz vor oxidativem Stress  Kupfer Mangan Selen Zink Stoffwechsel   Chrom Molybdän Zink Testosteronspiegel     Zink Zellteilung und -spezialisierung  Calcium Magnesium Eisen Zink Zähne  Calcium Magnesium Phosphor

das hilft beim verdauen Der Tages­bedarf an Mineral­stoffen

Dass die Aufnahme von Mineralstoffen ein Leben lang wichtig ist, haben wir nun gelernt. Jetzt stellt sich noch die Frage: Wer braucht wie viel von was? Der Tagesbedarf von Mineralstoffen und Spurenelementen kann nämlich maßgeblich vom Alter und Geschlecht eines Menschen und seiner Lebenssituation abhängig sein.

Calcium
1.000‒1.200 mg
Kalium
2.000 mg
Magnesium
300‒400 mg
Natrium
1.500 mg
Phosphor
1.250 mg (Jugendliche),
700 mg (Erwachsene)
Chrom
30‒100 µg
Eisen
12‒15 mg (Jugendliche),
10 mg (Männer),
15 mg (Frauen)
Jod
200 µg
Kupfer
1‒1,5 mg
Mangan
2‒5 mg
Molybdän
50‒100 µg
Selen
30‒70 µg
Zink
7‒10 mg

Mineralstoffreiche Lebensmittel: Diese gehören auf den Teller

Burger, Fritten und Co. sind beliebtes Fast Food, um Hunger und Appetit zu stillen. Als sogenanntes Soul Food darf das auch mal sein. Dass diese Art von Mahlzeiten jedoch eher wenig Mineralstoffe liefern, dürfte an dieser Stelle klar sein. Um den täglichen Bedarf an Mineralstoffen zu decken, liefert uns die Natur wunderbare alternative Quellen, an denen wir uns täglich bedienen und unseren Speiseplan bereichern können. In erster Linie gehören hier sämtliche Arten von Gemüsen, Obst und Vollkorngetreide dazu. Aber auch Nüsse, Kerne, Samen sowie Sprossen, gutes Fleisch und Fisch sind tolle Lebensmittel mit einem hohen Mineralstoffanteil.

Calcium
Hartkäse (Magerstufe), Emmentaler (45 % F. i. Tr.), Grünkohl (frisch, gegart), Joghurt (Vollfett)
Kalium
Aprikosen (getrocknet), weiße Bohnen, Blattspinat (gegart), Bananen
Magnesium
Kürbiskerne, Cashewnüsse, Mandeln, Bitter­schokolade
Natrium
Gouda (45 % F. i. Tr.), Pommes Frites, Tomatenmark, Oliven (mariniert)
Phosphor
Emmentaler (45 % F. i. Tr.), weiße Bohnen, Hirse, Lachs
Chrom
Paranüsse, Gouda (45 % F. i. Tr.), Mais, Honig, weiße Bohnen
Eisen
Schweineleber, Kakaopulver (schwach entölt), Hirse, Linsen
Jod
Schellfisch, Kabeljau, Garnelen (frisch), Rotbarsch, jodiertes Speisesalz
Kupfer
Cashewkerne, Krabben, Linsen, Artischocken
Mangan
Haselnüsse (geröstet), Grünkohl, Heidelbeeren, weiße Bohnen
Molybdän
Buchweizen, Rotkohl, Kakaopulver, Zander
Selen
Schweinenieren, Paranüsse, Rinderfilet, Naturreis
Zink
Austern, Emmentaler (45 % F. i. Tr.), Paranüsse, Linsen

Mineralstoffmangel ‒ So kann es dazu kommen

Es gibt einige Lebenssituationen, in denen lässt sich der tägliche Bedarf an Mineralstoffen nicht nur schwer über die Nahrung abdecken, der Bedarf an den lebenswichtigen Substanzen steigt sogar. Nun kann es schnell passieren, dass sich dann ein Mangel einschleicht, der anfangs gar nicht bemerkt wird.

Folgende Faktoren, Lebensumstände und Ernährungsweisen bewirken u. a. einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen:

Lebensweise/­allgemeine Faktoren

Blutspenden: Eisen
Frauen in der Menopause: Calcium
Junge Frauen: Calcium
Menstruation: Eisen
Orale Kontrazeptiva: Magnesium
Oxidativer Stress: Mangan, Selen, Zink
Rauchen: Calcium, Selen
Seniorenalter: Chrom, Zink
Selen-, Zink- oder Eisenmangel: Jod
Stress: Magnesium
Verbrennungen: Phosphor
Vitamin-D-Mangel: Phosphor, Calcium
Wachstum/Kindheit: Eisen, Jod, Kupfer, Zink

Ernährung

Einseitige Diäten: Zink
Fettreiche Ernährung: Chrom
Hoher Kaffee- und Teekonsum: Jod, Eisen, Kalium, Magnesium
Hoher Konsum einfacher Kohlenhydrate (Alkohol, Weißmehlprodukte): Mangan, Molybdän, Chrom
Kaliumarme Ernährung (wenig Obst und Gemüse): Kalium
Milchprodukte: Eisen
Salzreiches Essen: Kalium
Vegane/vegetarische Ernährung: Jod, Zink, Selen

Sport
Calcium, Chrom, Eisen, Magnesium (Ausdauersport), Jod, Kalium (starkes Schwitzen), Kupfer, Phosphor, Selen (Bodybuilder, Leistungssportler), Zink
Krankheiten
Bei den aufgelisteten Krankheiten geht es um einen ggf. erhöhten Bedarf des Mineralstoffs und nicht um Linderung, Heilung oder Vorbeugung der Krankheit.

Akne: Zink
Akute/chronische Infekte: Zink
Alkoholismus: Calcium, Phosphor, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Selen, Zink
Allergien: Zink
Arthrose: Mangan
Diabetes mellitus: Chrom, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan
Durchfall: Kalium, Magnesium
Krebs: Magnesium, Selen
Magersucht: Calcium
Mukoviszidose: Calcium, Kupfer
Nierenerkrankungen: Magnesium, Phosphor, Selen, Calcium
Rheuma: Selen

Überdosierung von Calcium vermeiden ‒ ein gutes Verhältnis zu Magnesium ist wichtig

Tatsächlich kann es sogar vorkommen, dass manche Mineralstoffe in zu großen Mengen im Körper vorliegen. Einige überschüssige Mineralstoffe wird der Körper zwar über den Urin los, andere jedoch werden von ihm gespeichert oder verlagert. Calcium und Magnesium beispielsweise sollten nicht nur in einer guten Bedarfsmenge im Körper vorkommen, sondern auch in einem optimalen Verhältnis zueinander. Das Dream-Team zur Unterstützung eines normalen Energiestoffwechsels und der Erhaltung gesunder Knochen und Zähne braucht einander, um dem Körper zu nutzen.

Das perfekte Verhältnis von Calcium zu Magnesium wurde von modernen Studien nun neu definiert: Statt 2:1 wird nun das gleichwertige Verhältnis von 1:1 als sinnvoll betrachtet ‒ so, wie es unsere steinzeitlichen Ahnen mit ihrer ursprünglichen und natürlichen Steinzeit- oder Paleo-Ernährung ohne calciumreiche Milchprodukte schon vormachten. In unserer heutigen Ernährung ist der Calciumgehalt nämlich wesentlich höher als der Magnesiumgehalt. Das oft beworbene 2:1 Verhältnis der beiden Mengenelemente war ursprünglich auch nur eine Mindestempfehlung für den Magnesiumanteil.

Was ist für die Auswahl eines
Mineralstoff-Produktes wichtig? Mineralstoff­produkte – das ist wichtig

Alles Wichtige sollte enthalten sein
Die richtige Kombination und ein sinnvolles Mengenverhältnis von allen essenziellen Mineralstoffen und Spurenelementen zeichnet ein gutes Produkt aus. Die Spurenelemente Eisen und Jod allerdings substituiert man besser individuell.

Sinnvolle Mengenverhältnisse von Calcium und Magnesium
Im Verhältnis 1:1 statt 2:1 sollten die beiden Mengenelemente Calcium und Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln vorliegen, da Calcium meist mehr als ausreichend mit der Nahrung aufgenommen wird.

Auf eine gute Bioverfügbarkeit achten
Liegen die Mineralstoffe in einer guten Kombination aus mehreren Quellen im Produkt vor, kann der Körper sie optimal aufnehmen und verwerten.

das hilft beim verdauen Welches Mineralstoff-Produkt
gibt es von TISSO?

Enthält alle wichtigen Mineralstoffe
Pro Mineral Complete liefert bei einem erhöhten Mineralstoffbedarf alle wichtigen Mineralstoffe in perfekter Dosierung. Es sorgt dazu mit der Bandbreite an insgesamt 17 hervorragend bioverfügbaren Verbindungen für deren optimale Aufnahme im Körper. Abgerundet wird die Rezeptur mit einem Multimineral-Komplex aus der Lithothamnium-Rotalge, die nachhaltig vor den Westfjorden Islands geerntet wird. Die Meeresalge liefert Calcium, Magnesium und zusätzlich 72 Spurenelemente.

Pro Mineral Complete

ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Frei von Schadstoffen
Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegan

Darum ist weder Eisen noch Jod zugesetzt

Eisen wie auch Jod sind sehr bedarfsabhängig. So ist zusätzliches Eisen zum Beispiel eher für Frauen im Menstruationsalter sinnvoll. Daher sollte man diese beiden Spurenelemente besser bedarfsorientiert und separat substituieren. So kann Pro Mineral Complete als sinnvolles Kombinationspräparat von allen Menschen mit erhöhtem Mineralstoffbedarf eingenommen werden.

Calcium zu Magnesium in optimalem Verhältnis

Calcium und Magnesium liegen im Verhältnis 1:1 vor und entsprechen damit der ursprünglichen Steinzeit-Ernährung. Eine Tagesdosis deckt außerdem vollständig den Magnesiumbedarf ab.

Optimale Bioverfügbarkeit

Wichtige Mineralstoffe stehen bei Pro Mineral Complete gleich aus mehreren Quellen bereit: Es enthält drei Formen Magnesium und jeweils zwei Formen Calcium, Kalium, Zink und Mangan. Durch die gezielte Kombination anorganischer Salze mit ausgewählten organischen Amino- und Fruchtsäure-Chelaten können die Mineralstoffe im Körper besonders gut aufgenommen und verwertet werden.

Für eine bessere Verträglichkeit wurde außerdem bewusst auf die gängigen Citrat-Verbindungen verzichtet, da sie bei empfindlichen Menschen schon in geringen Mengen abführend wirken können.

Natürliche Carbonate aus der Lithothamnium-Rotalge

Alle Carbonat-Verbindungen in Pro Mineral Complete stammen aus der Rotalge Lithothamnium calcareum. Die Algen-Carbonate lösen sich dank ihrer natürlichen, porösen Oberflächenstruktur besser in Salzsäure als isolierte Carbonat-Verbindungen. So kommen mit derselben Menge Magensäure mehr Carbonate im Körper an.

Quellen

https://flexikon.doccheck.com/de

https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/inhaltsstoffe/mineralstoffe

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php

Gröber, U. Mikronährstoffe: Metabolic Tuning-Prävention-Therapie; 3. Auflage (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2011).

Gröber, U. Mikronährstoffe: Beratungsempfehlungen für die Praxis. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2006).

Böhm, U. & Muss, C.Rationelle Therapie in der Mikronährstoffmedizin. (UNI-MED-Verlag, 2011).

WIR SIND FÜR SIE DA.

TISSO Blatt Trennlinie

Tisso Telefon +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Proteine


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 5. Juni 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 5. Juni 2021‎‎‏‏‎

Proteine

tisso naturprodukte

Die lebenswichtigen Proteine, umgangssprachlich auch Eiweiße genannt, bestehen aus Aminosäuren und gehören zu den Grundbausteinen menschlicher Zellen.
Unser Körper setzt die Proteine aus 20 verschiedenen Aminosäuren zusammen.
Diese unterteilt man in drei verschiedene Kategorien:

Proteine-

Essenzielle Aminosäuren:
Acht Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, das heißt, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Semi-essenzielle Aminosäuren:
Mindestens vier Aminosäuren kann der Körper zwar selbst herstellen, in einigen Situationen jedoch nicht in ausreichender Menge. Das ist zum Beispiel bei einem gesteigerten Proteinbedarf ‒ wie im Wachstum, in der Schwangerschaft beim Sport oder im Alter ‒ der Fall.

Nicht-essenzielle Aminosäuren:
Zwölf nicht-essenzielle Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden.

Essenzielle Aminosäuren

Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan Valin

Semi-essenzielle Aminosäuren

u. a. Arginin, Histidin, Cystein, Tyrosin,

Nicht-essenzielle Aminosäuren

Alanin, Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Prolin, Serin, Tyrosin

Welche Funktionen übernehmen Proteine im Körper?

tisso naturprodukte

Proteine fördern beispielsweise:

• die Erhaltung von Muskelmasse
• eine Zunahme an Muskelmasse
• die Erhaltung normaler Knochen

Proteine lassen sich unterteilen in:

Strukturproteine sind vor allem in Bindegewebe, Knochen und Knorpel sowie Muskeln zu finden, die für die Aufrechterhaltung der Körperstruktur sehr wichtig sind.

Immunproteine sind beispielsweise die Antikörper unseres Immunsystems, welches für die Bekämpfung von Krankheitserregern verantwortlich ist.

Transportproteine werden in zwei Kategorien eingeteilt: Transmembranproteine und Plasmaproteine. Transmembranproteine kommen in Biomembranen vor, durch die Substanzen transportiert werden können. Plasmaproteine befinden sich im Blut, in welchem Stoffe wie Lipide, Hormone und Sauerstoff transportiert werden und die Blutgerinnung reguliert wird.

Motorproteine, wie Aktin und Myosin, kommen im Muskel vor, der stets für Muskelkontraktionen bereitstehen muss.

Welche Lebensmittel sind besonders proteinreich?

tisso naturprodukte

Die Proteinaufnahme sollte weitestgehend über die Nahrung reguliert werden. Es gibt sehr viele Lebensmittel, die als hochwertige Proteinquellen genutzt werden können. Dazu gehören folgende Nahrungsmittel:

Hülsenfrüchte sind leckere und vielseitige Proteinquellen und enthalten zu rund ei­nem Viertel hochwertiges Eiweiß. Ganz vorne mit dabei sind Linsen (26 g pro 100 g), Erbsen (23 g pro 100 g) und Kicher­erbsen (20 g pro 100 g). Sie sind eine hochwertige Proteinquelle, insbesondere für Vegetarier und Veganer. Sie schme­cken als Suppe, als Hummus-Zubereitung oder auch im Salat.

Sie gehören seit Jahrhunderten zu den Superfoods und das nicht ohne Grund. Hanfsamen enthalten viele wertvolle Stoffe und Eiweiße (37 g pro 100 g). Sie passen zu Pasta, Protein-Shakes und Porridge.

Mageres Rindfleisch (Filet, Hüftsteak, Oberschale) liefert 26 g Proteine pro
100 g Fleisch. Ein wertvoller Unterstützer für Muskeln und Knochen.

Der Proteingehalt von Erdnüssen beträgt 26 g pro 100 g. Das ist im direkten Vergleich höher als der Proteingehalt von Mandeln, Cashewnüssen und Walnüssen. Auch wenn Erdnüsse zu etwa 50 Prozent aus Fett bestehen, sind sie sehr gesund, denn der Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist sehr hoch.

Auch Fische weisen einen hohen Eiweißgehalt auf. So enthalten 100 g Makrele 24 g Eiweiß oder 100 g Thunfisch 22 g Eiweiß. Ebenfalls gute Eiweißlieferanten sind Meeresfrüchte wie Scampi, Garnelen oder Miesmuscheln. Außerdem enthalten Fische viel von den guten Omega-3-Fettsäuren, die eine gesunde Gehirnfunktion, Herzfunktion und Sehkraft unterstützen.

Tierisches oder pflanzliches Eiweiß ‒ was ist besser?

tisso naturprodukte

Grundsätzlich sind in tierischen und pflanzlichen Produkten dieselben Aminosäuren enthalten. Dabei unterscheiden sie sich nur in ihrer Zusammensetzung und Menge. Sie alle werden im Magen und Darm abgebaut und gelangen auf gleichem Wege in den Blutkreislauf.

Proteine ​​aus tierischen Quellen haben üblicherweise einen hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren. Sie ähneln somit den Proteinen im menschlichen Körper. Zudem kann der menschliche Körper tierisches Eiweiß leichter verwerten und in körpereigene Proteine umwandeln. Insgesamt bedeutet das, dass tierische Proteine eine besonders hohe Wertigkeit haben.

Pflanzliches Eiweiß gilt dennoch als gesünder, da tierische Quellen oft mehr gesättigte Fette enthalten und viel mehr Harnsäure im Körper entstehen lassen. Pflanzliche Proteinquellen sind zudem reich an wertvollen Substanzen wie Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen.

Ist es sinnvoll, Proteine zu supple­ment­ieren?

tisso naturprodukte

Die Aufnahme von Proteinen über die Nahrung reicht bei einer ausgewogenen Ernährung grundsätzlich aus. Das erfordert jedoch, dass wir uns mit unseren Lebensmitteln aus­einander­setzen, um eine ausreichende Zufuhr an Proteinen zu garantieren.

Es gibt neben der Ernährung auch die Möglichkeit, unseren Körper bei der Proteinversorgung mit einem Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen. Das kann besonders sinnvoll sein, wenn ein erhöhter Bedarf an Proteinen vorliegt. Wer sich dazu entscheidet, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, sollte beim Kauf auf einige Dinge achten.

Was ist bei der Auswahl eines Protein-Pulvers
zu beachten?

tisso naturprodukte

Wenige Zusatzstoffe
Die Zutatenlisten von Protein-Produkten sind oft sehr lang. Je kürzer die Liste der verwendeten Zutaten, desto unverarbeiteter ist meist das Eiweißpulver. Süßstoffe, Aromen, Emulgatoren oder Verdickungsmittel sollten unter den Inhaltsstoffen nicht auftauchen.

Hergestellt in Deutschland
Besonders wichtig ist es, auf gute Qualität und transparente Herkunft der Rohstoffe zu achten. Die Herstellungs- und Produktionsprozesse auf deutschem Boden unterliegen strengsten Richtlinien nach DIN ISO Normen und dem HACCP-Konzept. Diese legen unter anderem Hygienevorschriften und ein strenges Qualitätsmanagement-System für Produktionsstätten fest.

Hoher Proteingehalt
Protein-Produkte sollten möglichst viel Eiweiß enthalten. Als Richtwert lässt sich hier ein Eiweißgehalt ab 75 Gramm je 100 Gramm Pulver festlegen. Der Proteingehalt ist in den Nährwertangaben des Produkts angegeben.

WIR SIND FÜR SIE DA.

TISSO Blatt Trennlinie

Tisso Telefon +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 6. Juni 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 6. Juni 2021‎‎‏‏‎

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

tisso naturprodukte

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen gesättigten
und ungesättigten Fettsäuren?

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, Fette zu klassifizieren. Die häufigste Unterteilung ist in Fette mit gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.
Darüber hinaus können Fette auch nach der Kettenlänge der Fettsäuren, also kurzkettig, mittelkettig oder langkettig, oder aber nach der Herkunft, d. h. pflanzliches oder tierisches Fett, unterteilt werden. Im Weiteren schauen wir uns die gesättigten und ungesättigten Fettsäuren genauer an.

DER TISSO PODCAST

Einfach ungesättigte Fettsäuren

tisso naturprodukte

Einfach ungesättigte Fettsäuren können von unserem Körper selbst hergestellt werden und sind auch in Pflanzenölen und bestimmten Nüssen enthalten.

Der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einfach sowie auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei, wenn die Lebensmittel einen hohen Gehalt an diesen Fettsäuren haben.

Zu den besten Lieferanten gehören:
• Olivenöl
• geröstete Pekannüsse
• Mandeln
• Cashewmus

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

tisso naturprodukte

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell. Dazu zählen vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Unser Körper benötigt jedoch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Das optimale Verhältnis ist 1:1 bis höchstens 5:1.

Früher hat unsere Nahrung selbst für ein Gleichgewicht zwischen den beiden Fettsäuren gesorgt. Unsere veränderten Ernährungsgewohnheiten haben das Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis jedoch stark verändert. So nehmen wir heute meist ca. 15-mal mehr Omega-6-Fettsäuren zu uns als Omega-3-Fettsäuren. Das resultiert aus einer Ernährung, in der Fisch immer seltener auf dem Speiseplan steht. Dafür werden Fastfood und Fertiggerichte sowie süße und salzige Snacks immer beliebter.

Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind insbesondere fettreiche Fische wie Dorsch, Hering, Makrele, Lachs oder Sardinen sowie Algen. Da Fische ihren Omega-3-Gehalt über Algen anreichern, ist es entscheidend, welches Futter sie zu sich nehmen. So enthalten Fische aus Wildfang durch deren reichhaltigen Verzehr von Algen, Shrimps und kleinen Krebsen eine hohe Menge an Omega-3-Fettsäuren.

Pflanzenöle wie Leinöl, Chiaöl und Walnussöl enthalten einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Jedoch enthalten diese vegetarischen Quellen vor allem die Omega-3 Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure). Aus dieser können in unserem Körper die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren DHA und EPA gebildet werden. Wieviel ALA der Körper allerdings in EPA und DHA umwandelt, ist sehr individuell. Im Schnitt sind es nur 5 bis circa 15 Prozent.

Die Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA haben
folgende Wirkung auf unseren Körper

tisso naturprodukte

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den menschlichen Körper essenziell. Dazu zählen vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Da der Körper diese Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Unser Körper benötigt jedoch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Das optimale Verhältnis ist 1:1 bis höchstens 5:1.

Für eine gesunde Gehirnfunktion
DHA leistet bei einer täglichen Aufnahme
von 250 mg einen Beitrag zum Erhalt einer
normalen Gehirnfunktion und einer
normalen Sehkraft.

Für eine gesunde Herzfunktion
EPA und DHA tragen bei einer täglichen Aufnahme
von 250 mg zu einer normalen Herzfunktion bei.

Für die Entwicklung des Gehirns &
der Augen des Säuglings
Die tägliche Aufnahme von 200 mg DHA durch
die Mutter zusätzlich zu der für Erwachsene
empfohlenen Tagesdosis trägt zur normalen
Entwicklung des Gehirns und der Augen beim
Fötus und beim gestillten Säugling bei.

Für eine normale Sehkraft
Die tägliche Aufnahme von mindestens
250 mg DHA trägt zur Erhaltung
normaler Sehkraft bei.

Gesättigte Fettsäuren

tisso naturprodukte

Gesättigte Fettsäuren sind überwiegend in tierischen Lebensmitteln wie fettem Fleisch, Wurst und Vollmilchprodukten sowie in Chips und Backwaren enthalten. Sie können sich ungünstig auf unseren Cholesterinhaushalt auswirken, da sie die Menge des guten Transportmoleküls HDL senken und die des schlechten Lipoproteins LDL erhöhen.

Durch die heutige Ernährungsweise nehmen die meisten Menschen deutlich zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich.

Man sollte deshalb darauf achten, dass die Gesamtkalorienmenge an gesättigten Fettsäuren weniger als 10 Prozent des täglichen Bedarfs ausmacht.

Ein Sonderfall dabei ist das Kokosöl. Es gehört zwar zu den gesättigten Fettsäuren, aber enthält die gesunden mittelkettigen Fettsäuren. Diese werden direkt in Energie umgewandelt und machen länger satt. Kokosöl eignet sich hervorragend zum Braten, da es bis zu 200 Grad hitzestabil ist.

Fazit

tisso naturprodukte

Man kann also sagen, dass bestimmte Fette auf jeden Fall gesund sind und vom Körper benötigt werden. Gesunde Fette – also ungesättigte Fettsäuren – tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Aber auch gesättigten Fettsäuren haben ihre Berechtigung. Denn gesättigte Öle sind besser zum Braten als ungesättigte, da keine Transfette entstehen können. Bei tierischen Fetten sollten Sie unbedingt auf die Tierhaltung achten, da ökologische Fleischprodukte – aufgrund der Fütterung – höhere Mengen an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren enthalten, als konventionell produzierte Nahrungsmittel. Auch bei Fisch schwankt der Anteil an Omega-3-Fettsäuren je nach Fanggebiet und Jahreszeit. Daher sollten Sie beim Fischkauf auf die Herkunft achten.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Nährstoffe für die Frau


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎

Nährstoffe für die Frau

Bei einer ausgewogenen Ernährung ist es nicht nur wichtig, den Bedarf an Makronährstoffen- wie Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu decken, sondern auch auch den Bedarf an essenziellen Mikronährstoffen - wie Vitaminen und Mineralstoffen. Der Bedarf ist abhängig von Alter, Lebensstil und vor allem auch dem Geschlecht. Zwar haben Frauen einen geringeren Energiebedarf als Männer, jedoch ist der Bedarf an Mikronährstoffen meistens genauso hoch oder teilweise sogar noch höher.

Daher ist es für Frauen besonders wichtig, einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil zu führen, damit der Nährstoffbedarf auch bei einer geringeren Energiezufuhr gedeckt wird.

Aber nicht nur der geringere Energiebedarf, sondern auch andere Faktoren können den eigenen Nährstoffbedarf erhöhen. Dazu zählen beispielsweise:

Pubertät:
Zu dieser Zeit verändert sich der weibliche Körper extrem. Es beginnt die Geschlechtsreife und der Körper bereitet sich jeden Monat auf eine Schwanger­schaft vor. Durch die Periode und oftmals auch psychischen Ver­änderungen, entsteht ein erhöhter Nährstoffbedarf.

Anti-Baby-Pille:
Sie greift in den Nährstoffhaushalt ein und entzieht dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Stress:
Beruf und Familie gleicher­maßen gerecht zu werden erzeugt oftmals Stress. Dieser führt zu einem erhöhten Cortisol­spiegel, welcher unserem Körper einige Nähr­­stoffe raubt.

Diäten:
Dauerhafte Kalorien­restriktion führen oft zu einem Nährstoff­mangel. Werden dazu noch fett­arme Produkte zugeführt, bekommt der Körper auch nicht genügend essenzielle Omega-3-Fettsäuren.

Intensives Training:
Sport und Bewegung sind natürlich uner­lässlich für unseren Körper. Jedoch in Maßen. Denn Sport­liches Training erhöht den Bedarf an essenziellen Nähr­stoffen. Man sollte immer auf ausreichende Regeneration und Schlaf achten.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Durch das erschaffen eines neuen Lebens, hat der weibliche Körper in der Schwanger­schaft und auch in der Still­zeit einen erhöhten Mikro­nährstoff­bedarf. Denn in dieser Zeit werden Nähr­stoffe für zwei Personen benötigt.

Wechseljahre:
Während der Wechseljahre verändert sich der weibliche Körper noch­mals extrem. Der Beginn ist meis­tens ein Mangel an Pro­gesteron und erweitert sich mit einem Östrogen­mangel.
Die Produktion der männlichen Hormone fällt aus und führt schlussendlich dazu, dass die Frau unfruchtbar wird. Dadurch wird der Hormon­haushalt komplett durch­einander gewirbelt - das zeigt sich in Hitze­wallungen, Schlafstörungen und Schwindelanfällen.

Jetzt ist natürlich die Frage, welche Nährstoffe für den weiblichen Körper besonders wichtig sind und auf welche Frauen besonders achten sollten. Grundsätzlich sind alle Mikronährstoffe lebensnotwendig für uns, jedoch gibt es einige Nährstoffe die einen besonderen Stellenwert im weiblichen Körper haben. Dazu zählen:

Für ein gesundes Immunsystem
Vitamin C und D, Folat sowie Zink sind wichtig für eine gesunde Funktion des Immunsystems.

Für eine normale Kollagenbildung
Vitamin C leistet einen Beitrag zu einer normalen Kollagenbildung.

Für die Zellteilung
Folat hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Für eine normale Reproduktion
Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei. Zink leistet einen Beitrag zur Erhaltung normaler Knochen, Haut, Haare und Nägel

Zur Erhaltung der Knochen
Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt und Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.

Für eine normale Funktion des Nervensystems
Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

WIR SIND FÜR SIE DA.

TISSO Blatt Trennlinie

Tisso Telefon+49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!<

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Vitamin C


Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎

Vitamin C

Vitamin C – Steckbrief

Vitamin C - auch als Ascorbinsäure bekannt - zählt neben den B-Vitaminen und Folsäure zu den wasserlöslichen Vitaminen. Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen können sie nur sehr begrenzt im Körper gespeichert werden. Das heißt, sie müssen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Kurzzeitig wird Vitamin C im menschlichen Körper in Organen und Geweben wie Nebenniere, Hypophyse, Augenlinse, Milz und Gehirn gespeichert.

Vitamin C – Wirkung

Vitamin C Lebensmittel

Vitamin C ist lebensnotwendig und regelt verschiedene Stoff­wechselvorgänge in unserem Körper. So trägt es zur Kollagen­bildung in unserem Körper bei und ist somit am Aufbau des Binde­gewebes, der Knochen, der Knorpelfunktion, der Zähne und des Zahnfleisches beteiligt und hilft bei der Bildung von Botenstoffen und Hormonen. Darüber hinaus trägt es zu einer gesunden Funk­tion des Energiestoffwechsels, des Nervensystems und der psy­chischen Funktion bei und kann helfen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Das heißt, es schützt die Zellen in unserem Körper vor freien Radikalen. Eine erhöhte Konzentration an freien Radikalen entsteht zum Beispiel durch eine einseitige Ernährung, Bewegungsmangel, Umweltgifte, Medikamente und körperliche Belastung. Vitamin C unterstützt außerdem die Aufnahmen von Eisen während der Verdauung.

Vitamin C – Lebensmittel

Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung kann der Vitamin C Bedarf gedeckt werden. Dabei sollten folgende Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen:

Vitamin C Acerola-Kirsche
Vitamin C Petersilie
Vitamin C Hagebutten
Vitamin C Kiwi
Vitamin C Sanddorn Beere
Vitamin C Paprika
Vitamin C Schwarze Johannisbeere
Vitamin C Grünkohl

Vitamin C – Mangel

Mit Lebensmitteln Vitamin-C-Mangel beheben

Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, welche die Vitamin C Aufnahme beeinflussen und so einen Mangel hervorrufen können. Eine Risikogruppe sind Raucher. Sie weisen oft eine geringere Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma auf, trotz einer ausreichenden Zufuhr über die Nahrung. Aber auch chronische Entzündungen im Körper können zu einem Mangel führen, da Entzündungen meist mit einem Mehrbedarf an diesem Vitamin einhergehen. Eine besonders häufige Ursache für einen Vitamin C Mangel sind auch Magen-Darm-Erkrankungen mit Entzündungen der Schleimhäute. Diese Erkrankungen sind oft verantwortlich dafür, dass Vitamin C - welches in ausreichenden Mengen über die Nahrung aufgenommen wird - nicht mehr von den Darmschleimhäuten aufgenommen werden kann und somit dem Blut und den Körperzellen nicht zur Verfügung gestellt werden kann.

Wenn ein Vitamin C Mangel über längere Zeit andauert kann das die Krankheit Skorbut zur Folge haben.

Anfangs äußern sich eher unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung und Muskelschwäche.
Ist der Vitamin C Mangel schon weiter ausgeprägt, kommen Symptome wie entzündetes Zahnfleisch, schlechtere Wundheilung oder auch Gelenkschmerzen zum Vorschein. Aber auch eine verminderte Fähigkeit zur Kollagenbildung kann eine Folge sein. Das führt zu Blutungen in Haut, inneren Organen, Muskeln, sowie Bindehaut oder Netzhaut. Sicher feststellen lässt sich ein Vitamin C Mangel durch eine Blutuntersuchung.

Um einem solchen Mangel vorzubeugen kann ein Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein. Das führt bei einer nicht ausreichend gesunden und abwechslungsreichen Ernährung zu einer gesunden Vitamin C Zufuhr im Körper.

Skorbut ist eine „Seefahrerkrankheit”. Früher waren Seeleute wochenlangen auf Seereisen und hatten dort kaum die Möglichkeit, frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Daraus resultierte ein gravierender Vitamin C Mangel.

Vitamin C – Tagesbedarf

Kann man Vitamin C denn auch überdosieren?
Ein gesunder Mensch muss sich über eine Überdosierung keine Sorgen machen. Denn zu viel Vitamin C wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Bei Menschen die körperlich angeschlagen sind, kann eine zu hohe Dosierung an Vitamin C zu Durchfall führen. Dies ist allerdings erst bei sehr hohen Mengen an Vitamin C zu beobachten.

Die empfohlene Zufuhr von Vitamin C ist abhängig von Alter und Geschlecht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:

Tabellarische Auflistung des Vitamin-C-Tagesbedarfs pro Personengruppe

WIR SIND FÜR SIE DA.

TISSO Blatt Trennlinie

Tisso Telefon+49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Bei Fragen und Bestellungen sind wir gerne persönlich für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns von Montag - Freitag 9:00 - 17:00 Uhr.

Tisso WhatsApp +49 (0) 27 62 - 98 36 - 0

Ihre Fragen beantworten wir auch gerne auf WhatsApp. Schreiben Sie uns!

Tisso Mail info@tisso.de

Jederzeit können Sie uns eine E-Mail schreiben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.

FOLGENDE ARTIKEL KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN:

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin D3, K2 und A

Vitamin D3, K2 und A

Hier geht's zum Ratgeber.
Vitamin B12

Vitamin B12

Hier geht's zum Ratgeber.

Coenzym-Q10


Autorin: Dr. Beate Fuchs ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 03. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 10. Mai 2021

 

COENZYM Q10

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Warum dieses Coenzym für den Körper so wichtig ist

Coenzym Q10, kurz auch Q10 genannt, wurde vor allem durch die Kosmetikindustrie bekannt. Es ist jedoch nicht nur für unsere Haut, sondern für jede einzelne unserer rund 37 Billionen Körperzellen wichtig. So kommt es besonders in den „Kraftwerken der Zellen" – den Mitochondrien – vor, in denen rund 90 % der gesamten Energie für unseren Körper gewonnen wird. Und diese Energie wird für fast alle Vorgänge in unserem Körper gebraucht – ohne Energie können diese nicht ablaufen.

Unser Körper kann Q10 zwar selbst bilden, jedoch zeigen Studien, dass die körpereigene Q10-Produktion etwa ab dem 20. Lebensjahr kontinuierlich abnimmt. Darüber hinaus können z. B. Stress, Leistungssport, eine ungesunde Lebensweise, Rauchen und die Einnahme bestimmter Medikamente diesen Prozess verstärken. Um einem Q10-Mangel gezielt entgegenzuwirken, kann neben einer gesunden Ernährung die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein.

Warum dieses Coenzym für den Körper so wichtig ist

Coenzym Q10
Ubiquinol und Ubiquinon – der Unterschied
Q10-Wirkung
Q10-Mangel
Coenzym-Q10-Tagesbedarf
Q10-Lebensmittel

DER TISSO PODCAST

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 Coenzym Q10

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 wurde 1955 entdeckt und ist eine fettlösliche, vitaminähnliche Substanz, die von unserem Körper selbst her­gestellt werden kann und zudem über die Nahrung aufge­nommen wird. Es handelt sich dabei um einen kristallinen Stoff ohne Geruch und Geschmack, der zur Familie der Ubiquinone gehört.

Q10 ist in allen Körperzellen zu finden und dort vor allem in den Mitochondrien. In diesen wird aus der Nahrung die lebenswichtige Energie gebildet. Organe mit einem hohen Energiebedarf wie Herz, Gehirn, Muskeln, Leber und Nieren weisen eine besonders hohe Konzentration an Q10 auf.

Q10 ist auch in besonderem Maße in Membranen vorhanden, die als Hülle das Innere von Zellen und Zellorganellen umgeben. Über diese Membranen wird u. a. der Austausch von Stoffen wie z. B. Natrium-, Kalium- und Calcium-Ionen sowie auch die Übermittlung von Informationen geregelt. Q10 bestimmt dabei – neben den eben­falls wertvollen Omega-3-Fettsäuren – maßgeblich die Qualität der Membranen.

Q10 ist in allen Körperzellen ‒ außer den roten Blutkörperchen ‒ zu finden und dort vor allem in den Mitochondrien. In diesen wird aus der Nahrung die lebenswichtige Energie gebildet. Organe mit einem hohen Energiebedarf wie Herz, Gehirn, Muskeln, Leber und Nieren weisen eine besonders hohe Konzentration an Q10 auf.

Ubiquinol und Ubiquinon – Unterschied Ubiquinol und Ubiquinon – der Unterschied

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 kommt in unserem Körper in zwei biochemischen Formen vor, und zwar in der oxidierten Form als Ubiquinon, das herkömmlich auch einfach als Coenzym Q10 bezeichnet wird, sowie in der reduzierten Form als Ubiquinol. Beide Formen spielen bei der Energieproduktion in den Mitochondrien eine Rolle.
In anderen Bereichen des Körpers, wie z. B. im Blut und in der Lymphe, kommt Q10 zu rund 90 % in der reduzierten Form als Ubiquinol vor.
Q10 wird in unserem Körper hauptsächlich in der Leber gebildet, wobei dies auch grundsätzlich in allen anderen Organen und Geweben möglich ist.

In einem mehrstufigen Prozess entsteht Q10 in Form von Ubi­quinon aus Mevalonsäure und den Aminosäuren Tyrosin und Methionin sowie mithilfe der Vitamine B3, B6, B12, Folsäure und Pantothensäure. Ubiquinon kann bei der Energieproduktion in den Mitochondrien als mobiles Transportmolekül Elektronen von einem Proteinkomplex aufnehmen und auf einen anderen über­tragen. Dabei entsteht Ubiquinol, das nach Abgabe der Elek­tronen wieder zu Ubiquinon wird und zur erneuten Aufnahme von Elek­tronen bereitsteht. In anderen Bereichen des Körpers kann Ubi­quinon auch mithilfe von drei körpereigenen Enzymen und den beiden Spurenelementen Selen und Zink in Ubiquinol umge­wandelt werden. Ubiquinol wiederum kann zu Ubiquinon zurück oxidiert werden.

Coenzym Q10 kommt in unserem Körper in zwei biochemischen Formen vor, und zwar in der oxidierten Form als Ubiquinon, das herkömmlich auch einfach als Coenzym Q10 bezeichnet wird, sowie in der reduzierten Form als Ubiquinol.

Q10-WirkungQ10-Wirkung

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Coenzym Q10 ist unverzichtbar für die Produktion von Zellenergie in den Mito­chondrien. In diesen wird aus den Kohlenhydraten, dem Fett und dem Eiweiß der Nahrung unter Beteiligung von Sauer­stoff Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) – der körpereigenen „Energiewährung” – gebildet. Diese Energie ist quasi der Treibstoff für unsere Zellen.

Während dieses Prozesses überträgt Q10 in der inneren Mitochondrienmembran Elektronen zwischen zwei Protein­komplexen und wechselt dabei viele Male pro Sekunde zwischen den beiden Q10-Formen Ubiquinon und Ubiquinol hin und her. Ohne Coenzym Q10 kommt der Elektronenfluss zum Erliegen – das Zellkraftwerk steht dann still.

Die Anzahl der Mitochondrien in einer Körperzelle kann je nach Gewebe und Zelltyp stark variieren. Zellen, die viel Energie benötigen, enthalten auch entsprechend mehr Mitochondrien, z. B.:
• Leberzelle: 500‒2.500
• Muskelzelle: 2.000
• Nervenzelle: 10.000
• Eizelle: > 100.000

Entsprechend unterschiedlich ist auch das Volumen, das die Mito­chondrien in den verschiedenen Zelltypen einnehmen. So liegt dies z. B. bei Herzmuskelzellen bei beachtlichen 36 % und bei Leberzellen sogar bei 52 % des gesamten Zellvolumens.
Und je mehr Mitochondrien eine Zelle besitzt, desto mehr Q10 enthält sie auch.

Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass die gewonnene Energie (ATP) im Körper nur zu einem ganz geringen Teil gespeichert werden kann und somit fortlaufend neu gebildet werden muss. Die ATP-Menge, die die Zellen tagtäglich verbrauchen, entspricht dabei etwa dem eigenen Körpergewicht! Bei 70 kg Körpergewicht bilden die Zellen jeden Tag rund 70 kg ATP.

Coenzym Q10 ist unverzichtbar für die Produktion von Zellenergie in den Mito­chondrien.

Vitamin D3 Wirkung Q10-Mangel

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Ein Q10-Mangel kann aufgrund verschiedener Faktoren entstehen, beispielsweise durch:

  • Stress 
  • Leistungssport
  • Reduktionsdiäten
  • fettarme Kost
  • Rauchen
  • die Einnahme bestimmter Medikamente, wie Cholesterinsenker (Statine), die die körpereigene Q10-Produktion verringern können
  • eine unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen, die für die körpereigene Q10-Bildung notwendig sind (z. B. Vitamin B3, B6, B12, Folsäure, Pantothensäure, Selen, Zink)
  • einen Verlust von Q10 in Lebensmitteln durch längere Transport- und Lagerzeiten, Konservierung oder starkes Erhitzen beim  Kochen
  • die kontinuierliche Abnahme der körpereigenen Q10-Bildung ab etwa dem 20. Lebensjahr

Ein erhöhter Q10-Bedarf besteht auch bei einigen Krankheiten* wie z. B.:

  • Burnout
  • Chronisches Fatigue Syndrom (CFS)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Morbus Parkinson
  • Morbus Alzheimer
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Diabetes mellitus
  • gastrointestinale Störungen
  • Störungen der Gallenfunktion
  • Asthma bronchiale
  • Infertilität

* Hierbei geht es um einen ggf. erhöhten Bedarf und nicht um Linderung, Heilung oder Vorbeugung der Krankheit.

Ein Q10-Mangel kann aufgrund verschiedener Faktoren entstehen

Vitamin d3 Coenzym-Q10-Tagesbedarf

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Q10 wird von unserem Körper selbst gebildet und zudem über die Nahrung aufgenommen. Wir besitzen in der Regel etwa 0,5 bis 2 g Q10 im eigenen Körper und zusätzlich sollten täglich rund 5 bis 10 mg über die Nahrung aufgenommen werden. Ab dem 20. Lebensjahr nimmt die körpereigene Q10-Bildung allmählich ab, sodass eine Aufnahme von 30 bis 90 mg empfehlenswert ist. Besteht ein erhöhter Q10-Bedarf wie z. B. bei Stress und Leistungssport ist der Verzehr von Q10 in einer Dosierung zwischen 100 und 300 mg pro Tag sinnvoll.

Wenn Sie gerne Ihren Coenzym-Q10-Spiegel wissen möchten, so können Sie diesen im Blut messen lassen – über Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Der Normalwert liegt dabei zwischen 0,67 und 0,99 µg/ml Blut.

Haben Sie einen erhöhten Cholesterinspiegel oder wissen das nicht genau, dann lassen Sie den Cholesterin korrigierten Coenzym-Q10-Wert bestimmen, um ein valides Ergebnis zu erhalten. Denn Q10 liegt im Blut an Cholesterin gebunden vor, so dass hohe Cholesterinwerte automatisch mit höheren Q10-Werten einhergehen und einen Q10-Mangel unter Umständen verstecken. Bei diesem Messverfahren wird Q10 auf Cholesterin bezogen und sollte mindestens einen Wert von 0,2 µmol/mmol Cholesterin erreichen.

Vitamin d3 Q10-Lebensmittel: Das sind
die besten Lieferanten für Coenzym Q10

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Q10 kommt in verschiedenen Lebensmitteln vor und ist besonders zu finden in:
• Fleisch (Rindfleisch, Geflügel, Leber)
• Fisch (besonders in Sardinen)
• Eiern
• einigen pflanzlichen Ölen
• Hülsenfrüchten
• Nüssen und Mandeln
• grünem Gemüse

Allerdings müsste man beispielsweise ca. 3 kg Rindfleisch, 1,5 kg Erdnüsse, 10 kg Broccoli oder etwa 60 Avocados verzehren, um den täglichen Bedarf zu decken. Für eine ausreichende Ver­sorgung des Körpers empfiehlt sich daher, neben einer gesunden Ernährung, die Ergänzung durch ein natürliches Q10-Präparat. Studien zeigen, dass bei gesunden Probanden durch eine 6‑wöchige Gabe von 30 mg Q10 pro Tag der Cholesterin korrigierte Q10-Wert von 0,16 auf 0,33 µmol/mmol Cholesterin ansteigen kann.

Q10 LEBENSMITTEL: DAS SIND DIE BESTEN LIEFERANTEN FÜR COENZYM Q10

Was ist für die Auswahl eines
Q10-Produktes wichtig?

Tisso Blatt Trennlinie Mitochondrien Sekundäre Pflanzenstoffe

Auf eine hohe Bioverfügbarkeit achten! Herkömmliches Q10 (Ubiquinon) als Pulver in einer Kapsel wird nur sehr schlecht – maximal zu etwa 5 bis 8 % – vom Darm aufgenommen. Dies hängt mit seiner kristallinen Struktur, seiner Molekülgröße und seinen Eigenschaften als fettlösliche Substanz zusammen. Wird Ubiquinon jedoch durch eine wasserlösliche, natürliche „Hülle” verpackt, so kann es deutlich besser vom Körper resorbiert werden. Dies lässt sich z. B. durch die Komplexierung mit Cyclodextrinen – spezielle, aus Pflanzenstärke gewonnene ringförmige Kohlenhydrate – erreichen. Darüber hinaus wird Q10 in seiner reduzierten Form, das heißt als Ubiquinol, etwa 3- bis 4- mal besser vom Körper aufgenommen als die oxidierte Form Ubiquinon. Ubiquinol ist allerdings sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und oxidiert leicht wieder zu Ubiquinon. Deshalb sollte Ubiquinol in Q10-Produkten immer vor Oxidation geschützt und dadurch stabil vorliegen.

Natürliche Herstellung bevorzugen!
Q10 kann sowohl synthetisch als auch natürlich durch Fermentation hergestellt werden. Eine natürliche Herstellung hat den Vorteil, dass sie ausschließlich Q10 in der sogenannten trans-Form enthält, die exakt dem körpereigenen Q10 entspricht. Dahingegen enthält die synthetische Form nicht nur die trans-Form, sondern zu 50 % auch die körperfremde cis-Form.

Synergieeffekte nutzen!
In der Natur kommen Substanzen immer im Verbund und nicht isoliert vor, da sie sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam einen höheren, synergistischen Effekt erzielen als die einzelnen Stoffe in Summe. Deshalb empfiehlt sich, bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels auf eine sinnvolle Kombination von Substanzen zu achten.

Welches Q10-Produkt gibt es von TISSO?