Ratgeber Mineralstoffe

Autorin: Theres Eisenreich ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 12. Oktober 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 12. Oktober 2021

 

MINERALSTOFFE

Bedeutende Substanzen für unseren Körper

Gesundheit ist das höchste Gut! Auch wenn dieser Satz schon etwas abgedroschen daherkommt, stimmt er mehr denn je. Denn unser Lebenswandel hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert: Viele Faktoren, wie Umwelteinflüsse, unsere moderne Ernährung mit vielen Lebensmitteln, die aufgrund der Demineralisierung der Böden leider immer ärmer an Nährstoffen sind, und ein gestiegenes Stresslevel, sind Herausforderungen für unseren Körper. Und wenn uns das Wohlbefinden fehlt, wird alles beschwerlich. Um unserem Körper die Chance zu geben, lange gesund und leistungsfähig zu bleiben, benötigt er unter anderem verschiedene Vitalstoffe, um damit all seine Organsysteme optimal versorgen zu können. Und dazu gehören in bedeutendem Maße die Mineralstoffe.

Was sind Mineralstoffe?
Mineralstoffe – Funktion und Wirkung
Der Tagesbedarf an Mineralstoffen
Mineralstoffprodukte – ­das ist wichtig
Mineralstoffprodukt von TISSO

das hilft beim verdauenWas sind Mineral­stoffe?

Mineralstoffe, oder auch Mineralien genannt, sind wertvolle Substanzen, ohne die unser Körper nicht funktionieren würde. Sie sorgen dafür, dass alles im Organismus so arbeitet, wie es soll, und Stoffwechselabläufe nicht gestört werden. Doch wo genau kommen sie im Körper vor? Kurz gesagt: überall. Calcium beispielsweise ist unter anderem für die Festigkeit von Knochen zuständig. Es wird dafür im Darm aus der Nahrung aufgenommen, im Blut zu den Knochen transportiert und unter anderem mithilfe von Vitamin D in den Knochen eingebaut.

Mineralstoffe und Spurenelemente – was ist der Unterschied?

In der Welt der gesunden Ernährung geistern einige Begriffe herum, die man vielleicht schon einmal gehört hat, aber immer noch nicht richtig zuordnen kann. Daher wird jetzt Licht ins dunkle Substanzen-Universum gebracht. Um den Körper gut mit allem zu versorgen, kann es nämlich von Vorteil sein, sich hier ein bisschen auszukennen. Grundsätzlich machen es die Begriffe selbst schon deutlich: Ein Spurenelement benötigt der Körper eher in Spuren, das heißt weniger als 50 mg/kg Körpergewicht. Ein Mengenelement hingegen wird vom Organismus in größeren Mengen gebraucht, also mehr als 50 mg/kg Körpergewicht.

Zu den Mineralstoffen zählen ganz bekannte, wie beispielsweise Magnesium oder Calcium, aber auch Zink, Selen und Kupfer. Da der Körper Mineralstoffe nicht selbst herstellen kann, diese jedoch lebensnotwendig sind, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Das klappt in der Regel auch ganz gut, vorausgesetzt man ernährt sich abwechslungsreich mit guten Lebensmitteln, bestenfalls in Bio-Qualität, die noch am meisten Nährstoffe mit sich bringen, und hat keinen erhöhten Bedarf.

Welche Mineralstoffe gibt es?Mineral­stoffe – Funktion und Wirkung

Wirft man einen Blick auf die folgende Grafik und die Funktion der Mineralstoffe im Körper, fällt direkt auf, dass sie wirklich viele essenzielle Aufgaben im Körper erledigen und dass sie immer Hand in Hand arbeiten. Nie ist nur eine Substanz für eine Funktion im Organismus zuständig. In Teamarbeit sind all diese Stoffe ‒ welche zusammen mit Vitaminen und anderen im Überbegriff übrigens Mikronährstoffe genannten werden ‒ für bestimmte Stoffwechselvorgänge notwendig oder haben eine Cofaktor-Funktion, damit im Körper alles rund läuft.

Mineralstoffe sind wertvoll für den Körper  Energiestoffwechsel  Calcium Magnesium Phosphor Eisen Jod Kupfer Mangan Fruchtbarkeit und Reproduktion     Selen Zink Haut, Haare und Nägel  Jod Kupfer Selen Zink Immunsystem     Eisen Kupfer Selen Zink Knochen  Calcium Magnesium Phosphor Mangan Zink Kognitive Funktionen   Jod Zink Eisen Muskelfunktion  Calcium Kalium Magnesium Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung     Magnesium Eisen Nervensystem    Kalium Magnesium Jod Kupfer Schilddrüse  Jod Selen Schutz vor oxidativem Stress  Kupfer Mangan Selen Zink Stoffwechsel   Chrom Molybdän Zink Testosteronspiegel     Zink Zellteilung und -spezialisierung  Calcium Magnesium Eisen Zink Zähne  Calcium Magnesium Phosphor

das hilft beim verdauenDer Tages­bedarf an Mineral­stoffen

Dass die Aufnahme von Mineralstoffen ein Leben lang wichtig ist, haben wir nun gelernt. Jetzt stellt sich noch die Frage: Wer braucht wie viel von was? Der Tagesbedarf von Mineralstoffen und Spurenelementen kann nämlich maßgeblich vom Alter und Geschlecht eines Menschen und seiner Lebenssituation abhängig sein.

Calcium
1.000‒1.200 mg
Kalium
2.000 mg
Magnesium
300‒400 mg
Natrium
1.500 mg
Phosphor
1.250 mg (Jugendliche),
700 mg (Erwachsene)
Chrom
30‒100 µg
Eisen
12‒15 mg (Jugendliche),
10 mg (Männer),
15 mg (Frauen)
Jod
200 µg
Kupfer
1‒1,5 mg
Mangan
2‒5 mg
Molybdän
50‒100 µg
Selen
30‒70 µg
Zink
7‒10 mg

Mineralstoffreiche Lebensmittel: Diese gehören auf den Teller

Burger, Fritten und Co. sind beliebtes Fast Food, um Hunger und Appetit zu stillen. Als sogenanntes Soul Food darf das auch mal sein. Dass diese Art von Mahlzeiten jedoch eher wenig Mineralstoffe liefern, dürfte an dieser Stelle klar sein. Um den täglichen Bedarf an Mineralstoffen zu decken, liefert uns die Natur wunderbare alternative Quellen, an denen wir uns täglich bedienen und unseren Speiseplan bereichern können. In erster Linie gehören hier sämtliche Arten von Gemüsen, Obst und Vollkorngetreide dazu. Aber auch Nüsse, Kerne, Samen sowie Sprossen, gutes Fleisch und Fisch sind tolle Lebensmittel mit einem hohen Mineralstoffanteil.

Calcium
Hartkäse (Magerstufe), Emmentaler (45 % F. i. Tr.), Grünkohl (frisch, gegart), Joghurt (Vollfett)
Kalium
Aprikosen (getrocknet), weiße Bohnen, Blattspinat (gegart), Bananen
Magnesium
Kürbiskerne, Cashewnüsse, Mandeln, Bitter­schokolade
Natrium
Gouda (45 % F. i. Tr.), Pommes Frites, Tomatenmark, Oliven (mariniert)
Phosphor
Emmentaler (45 % F. i. Tr.), weiße Bohnen, Hirse, Lachs
Chrom
Paranüsse, Gouda (45 % F. i. Tr.), Mais, Honig, weiße Bohnen
Eisen
Schweineleber, Kakaopulver (schwach entölt), Hirse, Linsen
Jod
Schellfisch, Kabeljau, Garnelen (frisch), Rotbarsch, jodiertes Speisesalz
Kupfer
Cashewkerne, Krabben, Linsen, Artischocken
Mangan
Haselnüsse (geröstet), Grünkohl, Heidelbeeren, weiße Bohnen
Molybdän
Buchweizen, Rotkohl, Kakaopulver, Zander
Selen
Schweinenieren, Paranüsse, Rinderfilet, Naturreis
Zink
Austern, Emmentaler (45 % F. i. Tr.), Paranüsse, Linsen

Mineralstoffmangel ‒ So kann es dazu kommen

Es gibt einige Lebenssituationen, in denen lässt sich der tägliche Bedarf an Mineralstoffen nicht nur schwer über die Nahrung abdecken, der Bedarf an den lebenswichtigen Substanzen steigt sogar. Nun kann es schnell passieren, dass sich dann ein Mangel einschleicht, der anfangs gar nicht bemerkt wird.

Folgende Faktoren, Lebensumstände und Ernährungsweisen bewirken u. a. einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen:

Lebensweise/allgemeine Faktoren

Blutspenden: Eisen
Frauen in der Menopause: Calcium
Junge Frauen: Calcium
Menstruation: Eisen
Orale Kontrazeptiva: Magnesium
Oxidativer Stress: Mangan, Selen, Zink
Rauchen: Calcium, Selen
Seniorenalter: Chrom, Zink
Selen-, Zink- oder Eisenmangel: Jod
Stress: Magnesium
Verbrennungen: Phosphor
Vitamin-D-Mangel: Phosphor, Calcium
Wachstum/Kindheit: Eisen, Jod, Kupfer, Zink

Ernährung

Einseitige Diäten: Zink
Fettreiche Ernährung: Chrom
Hoher Kaffee- und Teekonsum: Jod, Eisen, Kalium, Magnesium
Hoher Konsum einfacher Kohlenhydrate (Alkohol, Weißmehlprodukte): Mangan, Molybdän, Chrom
Kaliumarme Ernährung (wenig Obst und Gemüse): Kalium
Milchprodukte: Eisen
Salzreiches Essen: Kalium
Vegane/vegetarische Ernährung: Jod, Zink, Selen

Sport
Calcium, Chrom, Eisen, Magnesium (Ausdauersport), Jod, Kalium (starkes Schwitzen), Kupfer, Phosphor, Selen (Bodybuilder, Leistungssportler), Zink
Krankheiten
Bei den aufgelisteten Krankheiten geht es um einen ggf. erhöhten Bedarf des Mineralstoffs und nicht um Linderung, Heilung oder Vorbeugung der Krankheit.

Akne: Zink
Akute/chronische Infekte: Zink
Alkoholismus: Calcium, Phosphor, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Selen, Zink
Allergien: Zink
Arthrose: Mangan
Diabetes mellitus: Chrom, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan
Durchfall: Kalium, Magnesium
Krebs: Magnesium, Selen
Magersucht: Calcium
Mukoviszidose: Calcium, Kupfer
Nierenerkrankungen: Magnesium, Phosphor, Selen, Calcium
Rheuma: Selen

Überdosierung von Calcium vermeiden ‒ ein gutes Verhältnis zu Magnesium ist wichtig

Tatsächlich kann es sogar vorkommen, dass manche Mineralstoffe in zu großen Mengen im Körper vorliegen. Einige überschüssige Mineralstoffe wird der Körper zwar über den Urin los, andere jedoch werden von ihm gespeichert oder verlagert. Calcium und Magnesium beispielsweise sollten nicht nur in einer guten Bedarfsmenge im Körper vorkommen, sondern auch in einem optimalen Verhältnis zueinander. Das Dream-Team zur Unterstützung eines normalen Energiestoffwechsels und der Erhaltung gesunder Knochen und Zähne braucht einander, um dem Körper zu nutzen.

Das perfekte Verhältnis von Calcium zu Magnesium wurde von modernen Studien nun neu definiert: Statt 2:1 wird nun das gleichwertige Verhältnis von 1:1 als sinnvoll betrachtet ‒ so, wie es unsere steinzeitlichen Ahnen mit ihrer ursprünglichen und natürlichen Steinzeit- oder Paleo-Ernährung ohne calciumreiche Milchprodukte schon vormachten. In unserer heutigen Ernährung ist der Calciumgehalt nämlich wesentlich höher als der Magnesiumgehalt. Das oft beworbene 2:1 Verhältnis der beiden Mengenelemente war ursprünglich auch nur eine Mindestempfehlung für den Magnesiumanteil.

Was ist für die Auswahl eines
Mineralstoff-Produktes wichtig? Mineralstoff­produkte – das ist wichtig

Alles Wichtige sollte enthalten sein
Die richtige Kombination und ein sinnvolles Mengenverhältnis von allen essenziellen Mineralstoffen und Spurenelementen zeichnet ein gutes Produkt aus. Die Spurenelemente Eisen und Jod allerdings substituiert man besser individuell.

Sinnvolle Mengenverhältnisse von Calcium und Magnesium
Im Verhältnis 1:1 statt 2:1 sollten die beiden Mengenelemente Calcium und Magnesium in Nahrungsergänzungsmitteln vorliegen, da Calcium meist mehr als ausreichend mit der Nahrung aufgenommen wird.

Auf eine gute Bioverfügbarkeit achten
Liegen die Mineralstoffe in einer guten Kombination aus mehreren Quellen im Produkt vor, kann der Körper sie optimal aufnehmen und verwerten.

das hilft beim verdauen Welches Mineralstoff-Produkt
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Enthält alle wichtigen Mineralstoffe
Pro Mineral Complete liefert bei einem erhöhten Mineralstoffbedarf alle wichtigen Mineralstoffe in perfekter Dosierung. Es sorgt dazu mit der Bandbreite an insgesamt 17 hervorragend bioverfügbaren Verbindungen für deren optimale Aufnahme im Körper. Abgerundet wird die Rezeptur mit einem Multimineral-Komplex aus der Lithothamnium-Rotalge, die nachhaltig vor den Westfjorden Islands geerntet wird. Die Meeresalge liefert Calcium, Magnesium und zusätzlich 72 Spurenelemente.

PRO MINERAL COMPLETE

ohne Zusatzstoffe Glutenfrei Laktosefrei Fruktosefrei Frei von Schadstoffen
Natürliche Inhaltsstoffe Hefefrei Hypoallergen Vegan

Darum ist weder Eisen noch Jod zugesetzt

Eisen wie auch Jod sind sehr bedarfsabhängig. So ist zusätzliches Eisen zum Beispiel eher für Frauen im Menstruationsalter sinnvoll. Daher sollte man diese beiden Spurenelemente besser bedarfsorientiert und separat substituieren. So kann Pro Mineral Complete als sinnvolles Kombinationspräparat von allen Menschen mit erhöhtem Mineralstoffbedarf eingenommen werden.

Calcium zu Magnesium in optimalem Verhältnis

Calcium und Magnesium liegen im Verhältnis 1:1 vor und entsprechen damit der ursprünglichen Steinzeit-Ernährung. Eine Tagesdosis deckt außerdem vollständig den Magnesiumbedarf ab.

Optimale Bioverfügbarkeit

Wichtige Mineralstoffe stehen bei Pro Mineral Complete gleich aus mehreren Quellen bereit: Es enthält drei Formen Magnesium und jeweils zwei Formen Calcium, Kalium, Zink und Mangan. Durch die gezielte Kombination anorganischer Salze mit ausgewählten organischen Amino- und Fruchtsäure-Chelaten können die Mineralstoffe im Körper besonders gut aufgenommen und verwertet werden.

Für eine bessere Verträglichkeit wurde außerdem bewusst auf die gängigen Citrat-Verbindungen verzichtet, da sie bei empfindlichen Menschen schon in geringen Mengen abführend wirken können.

Natürliche Carbonate aus der Lithothamnium-Rotalge

Alle Carbonat-Verbindungen in Pro Mineral Complete stammen aus der Rotalge Lithothamnium calcareum. Die Algen-Carbonate lösen sich dank ihrer natürlichen, porösen Oberflächenstruktur besser in Salzsäure als isolierte Carbonat-Verbindungen. So kommen mit derselben Menge Magensäure mehr Carbonate im Körper an.

Quellen

https://flexikon.doccheck.com/de

https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/inhaltsstoffe/mineralstoffe

http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php

Gröber, U. Mikronährstoffe: Metabolic Tuning-Prävention-Therapie; 3. Auflage (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2011).

Gröber, U. Mikronährstoffe: Beratungsempfehlungen für die Praxis. (Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2006).

Böhm, U. & Muss, C.Rationelle Therapie in der Mikronährstoffmedizin. (UNI-MED-Verlag, 2011).

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