Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 12. Mai 2021‎‎‏‏‎

Nährstoffe für die Frau

Bei einer ausgewogenen Ernährung ist es nicht nur wichtig, den Bedarf an Makronährstoffen- wie Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen zu decken, sondern auch auch den Bedarf an essenziellen Mikronährstoffen - wie Vitaminen und Mineralstoffen. Der Bedarf ist abhängig von Alter, Lebensstil und vor allem auch dem Geschlecht. Zwar haben Frauen einen geringeren Energiebedarf als Männer, jedoch ist der Bedarf an Mikronährstoffen meistens genauso hoch oder teilweise sogar noch höher.

Daher ist es für Frauen besonders wichtig, einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil zu führen, damit der Nährstoffbedarf auch bei einer geringeren Energiezufuhr gedeckt wird.

Aber nicht nur der geringere Energiebedarf, sondern auch andere Faktoren können den eigenen Nährstoffbedarf erhöhen. Dazu zählen beispielsweise:

Pubertät:
Zu dieser Zeit verändert sich der weibliche Körper extrem. Es beginnt die Geschlechtsreife und der Körper bereitet sich jeden Monat auf eine Schwanger­schaft vor. Durch die Periode und oftmals auch psychischen Ver­änderungen, entsteht ein erhöhter Nährstoffbedarf.

Anti-Baby-Pille:
Sie greift in den Nährstoffhaushalt ein und entzieht dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Stress:
Beruf und Familie gleicher­maßen gerecht zu werden erzeugt oftmals Stress. Dieser führt zu einem erhöhten Cortisol­spiegel, welcher unserem Körper einige Nähr­­stoffe raubt.

Diäten:
Dauerhafte Kalorien­restriktion führen oft zu einem Nährstoff­mangel. Werden dazu noch fett­arme Produkte zugeführt, bekommt der Körper auch nicht genügend essenzielle Omega-3-Fettsäuren.

Intensives Training:
Sport und Bewegung sind natürlich uner­lässlich für unseren Körper. Jedoch in Maßen. Denn Sport­liches Training erhöht den Bedarf an essenziellen Nähr­stoffen. Man sollte immer auf ausreichende Regeneration und Schlaf achten.

Schwangerschaft und Stillzeit:
Durch das erschaffen eines neuen Lebens, hat der weibliche Körper in der Schwanger­schaft und auch in der Still­zeit einen erhöhten Mikro­nährstoff­bedarf. Denn in dieser Zeit werden Nähr­stoffe für zwei Personen benötigt.

Wechseljahre:
Während der Wechseljahre verändert sich der weibliche Körper noch­mals extrem. Der Beginn ist meis­tens ein Mangel an Pro­gesteron und erweitert sich mit einem Östrogen­mangel.
Die Produktion der männlichen Hormone fällt aus und führt schlussendlich dazu, dass die Frau unfruchtbar wird. Dadurch wird der Hormon­haushalt komplett durch­einander gewirbelt - das zeigt sich in Hitze­wallungen, Schlafstörungen und Schwindelanfällen.

Jetzt ist natürlich die Frage, welche Nährstoffe für den weiblichen Körper besonders wichtig sind und auf welche Frauen besonders achten sollten. Grundsätzlich sind alle Mikronährstoffe lebensnotwendig für uns, jedoch gibt es einige Nährstoffe die einen besonderen Stellenwert im weiblichen Körper haben. Dazu zählen:

Für ein gesundes Immunsystem
Vitamin C und D, Folat sowie Zink sind wichtig für eine gesunde Funktion des Immunsystems.

Für eine normale Kollagenbildung
Vitamin C leistet einen Beitrag zu einer normalen Kollagenbildung.

Für die Zellteilung
Folat hat eine Funktion bei der Zellteilung.

Für eine normale Reproduktion
Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei. Zink leistet einen Beitrag zur Erhaltung normaler Knochen, Haut, Haare und Nägel

Zur Erhaltung der Knochen
Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt und Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei.

Für eine normale Funktion des Nervensystems
Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

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