Probiotika – der Ratgeber


Autorin: Dr. Beate Fuchs ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 03. Juni 2020‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 10. Mai 2021

 

Probiotika

So können Sie Ihre Gesundheit mit Darmbakterien unterstützen

Probiotika sind für einen gesunden Darm sehr wertvoll. Sie können die Darmflora in Balance halten und sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Zudem braucht ein starkes Immunsystem einen gut funktionierenden Darm. Ein gesunder Darm wiederum braucht eine intakte Darmflora. Die Darmflora, auch Mikrobiom genannt, stellt, ein einzigartiges Zusammenspiel aus unzähligen Darmbakterien dar.

Neben einer Vielzahl von Immunzellen beherbergt unser Darm auch eine große Anzahl an Nervenzellen, weshalb er nicht ganz unbegründet als „zweites Gehirn” bezeichnet wird. Wir zeigen Ihnen, was genau die Darmflora ist, wie sie mit Ihrem Wohlbefinden zusammenhängt und wie Sie eine gesunde Darmflora fördern können.

Probiotika-Wirkung
Gestörte Darmflora
Das Mikrobiom
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Welche Darmbakterien gibt es und welchen Einfluss haben sie auf die Gesundheit? Probiotika-Wirkung

Probiotika enthalten “gute”, also gesundheitsfördernde Darmbakterien und unterstützen so die natürliche Darmflora in ihren vielfältigen Funktionen.

Eine intakte Darmflora ist wichtig für:
• die Verdauung
• die Darmperistaltik
• die Immunmodulation
• die Herstellung von kurzkettigen Fettsäuren
• die Versorgung mit Vitaminen
• die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit

Sobald nun die „schlechten“, d. h. pathogenen Bakterien überwiegen, kann die Darmflora schnell aus dem Gleichgewicht geraten und einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben.

Welche Darmbakterien gibt es und welchen Einfluss haben sie auf die Gesundheit? Welche Ursachen gibt es für eine gestörte Darmflora?

Die Ursachen einer gestörten Darmflora, auch Dysbiose genannt, können äußerst vielfältig sein. Der häufigste Grund ist eine unausgewogene und ballast­stoffarme Ernährung, die vor allem aus zuckerhaltigen Lebens­mitteln, Weißmehl, Backwaren, frittierten Produkten, Fast Food und Fertigprodukten besteht. Neben der Ernährung gibt es jedoch noch weitere Faktoren, die die Darmgesundheit negativ beein­flussen. So können zum Beispiel Antibiotika die Besiedlung des Darms stören und zu einer Abnahme der guten Bakterien führen.

Dies geht meist mit einer Vermehrung der krankmachenden Bakterien einher und kann sich schließlich auf die Verdauung und das Wohlbefinden auswirken. Auch Umwelttoxine, die direkt oder indirekt in unseren Organismus gelangen, können Darmprobleme verursachen. Anhaltender Stress versetzt zudem den Körper in eine Ausnahmesituation und kann ebenfalls die Darmfunktion beeinflussen.

Das Mikrobiom Das Mikrobiom

Wussten Sie, dass Ihr Körper in der Regel etwa zur Hälfte aus Bakterien besteht? Rund 38 Billionen Bakterien und andere Mikroorganismen tummeln sich nach aktuellem Forschungsstand auf und vor allem im menschlichen Organismus –
mehr als eine Mikrobe pro Körperzelle. Nur nach dem Stuhlgang, mit dem sich jeweils ein bis zwei Billionen Bakterien verabschieden, sind die menschlichen Zellen kurz in der Überzahl.
Rund 99 Prozent unserer Mitbewohner leben im Verdauungstrakt und hier vor allem im Dickdarm. Gemeinsam bilden sie das intestinale, d. h. im Darm zu findende, Mikrobiom.

Das Image von Bakterien hat sich gewandelt. Lange Zeit galten sie beinahe ausschließlich als zu bekämpfende Eindringlinge. Heute weiß man, dass wir ohne sie nicht einmal überleben könnten. Das Miteinander ist so eng, dass Forscher inzwischen den Menschen und sein Mikrobiom als gemeinsame funktionelle Einheit, eine Art Superorganismus, begreifen. Bildhaft gesprochen unterstützen die Bakterien als winzige Gäste unseren Darm und gesamten Organismus gegen „Kost und Logis” bei seinen beiden entscheidenden Aufgaben: Verdauung und Immunabwehr.

Welche Darmbakterien gibt es?

Der Darm eines Erwachsenen ist ungefähr 5,5 bis 7,5 Meter lang. Seine Oberfläche ist etwa hundertmal größer als die unserer Haut. Das lässt erahnen, welche Bedeutung dem Darm und damit auch der Darmflora zukommt. Unsere Darmflora wird sowohl von guten als auch von schlechten Bakterien besiedelt, die in ihrer Gesamtheit als Mikrobiom bezeichnet werden.

Zu den guten Darmbakterien zählen z. B. die
• Laktobazillen und Bifidobakterien
und die schlechten Darmbakterien sind beispielsweise
• Staphylokokken und Clostridioides difficile.

Bei einem gesunden Menschen geht man von etwa 38 Billionen Bakterien im Darm aus, die aus mindestens 500 bis 1.000 verschiedenen Bakterienarten zusammengesetzt sind und insgesamt ein Gewicht von etwa 1‒2 Kilogramm ausmachen. Neben dieser Vielzahl an Bakterien befinden sich rund 80 % Prozent der Immunzellen unseres Körpers im Darm.

Dies macht deutlich, dass die Darmflora einen großen Einfluss auf unser Immunsystem und unsere Abwehrkräfte hat.

ProbiotikaDarmflora aufbauen

Probiotische Lebensmittel
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die eine große Rolle für unsere Darmgesundheit spielen. Sie produzieren Milchsäure, welche die guten Bakterien stärkt und die schlechten in Schach hält. Probiotische Bakterien kommen zum Beispiel in fermen­tierten Lebensmitteln vor, zum Beispiel in
• Joghurt
• Kombucha
• Kefir
• Sauerkraut
• Tempeh

Wenn von probiotischen Bakterien die Rede ist, rücken zwei Bakterienarten ganz besonders in den Vordergrund:

Laktobazillen
Laktobazillen – die ebenso wie die Bifidobakterien zu den Milchsäurebakterien gehören – sind hauptsächlich für die Produktion von Milchsäure zuständig, die zu einem gesunden Darmmilieu beiträgt und den Darm vor schädlichen Bakterien schützt.
Damit der Darm auch langfristig mit guten Bakterien versorgt wird und die Darmflora im Gleichgewicht bleibt, sollten Sie regelmäßig probiotische Nahrungsmittel essen, die von Natur aus viele gute Mikroorganismen enthalten.
Auch ein Nahrungsergänzungsmittel mit lebenden probiotischen Mikroorganismen kann dabei unterstützen, die Darmflora aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Bei der Auswahl sollten Sie darauf achten, dass das Produkt eine möglichst große Vielfalt an Bakterienstämmen enthält.

Bifidobakterien
Diese Bakterien können uns durch die Herstellung von Milchsäure vor krankmachenden Keimen schützen. Außerdem sind sie für die Produktion von essenziellen Enzymen und Vitaminen zuständig und deshalb ganz besonders wichtig für unsere Gesundheit. Insbesondere bei Neugeborenen spielen Bifidobakterien eine große Rolle für das Immunsystem. Während ihr Anteil an der Darmflora erwachsener Menschen etwa 25 Prozent beträgt, machen sie bei Neugeborenen sogar 90 Prozent der Darmflora aus.

Präbiotika Das sollten Sie bei Kauf eines Probiotikums beachten:

Ein gutes Probiotikum liefert mindestens eine Milliarde Mikroorganismen (109 KBE = koloniebildende Einheiten) pro Tagesdosis und enthält möglichst viele Bakterienstämme. Multispezies-Probiotika erzielen deutlich bessere Ergebnisse als Präparate mit nur einer oder wenigen Kulturen.

Für ein breites Wirkspektrum sollten vor allem die Laktobazillen und Bifidobakterien mit mehreren Unterstämmen vertreten sein, dazu ein paar Lactococcus-, Enterococcus- oder Streptococcus-Arten. Flüssig-Probiotika mit fermentierten Pflanzen und Heilkräutern liefern dazu Polyphenole, die den Darmbakterien zusätzlich guttun.

Welche Tipps gibt es für eine ballaststoffreiche Ernährung?Das Probiotikum von TISSO

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