Autorin: Leonie Kraus ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎Veröffentlicht am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎|‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎‏‏‎ ‎Aktualisiert am: 11. Mai 2021‎‎‏‏‎

Vitamin C

Vitamin C - auch als Ascorbinsäure bekannt - zählt neben den B-Vitaminen und Folsäure zu den wasserlöslichen Vitaminen. Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen können sie nur sehr begrenzt im Körper gespeichert werden. Das heißt, sie müssen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Kurzzeitig wird Vitamin C im menschlichen Körper in Organen und Geweben wie Nebenniere, Hypophyse, Augenlinse, Milz und Gehirn gespeichert.

Vitamin C – Wirkung

Vitamin C Lebensmittel

Vitamin C ist lebensnotwendig und regelt verschiedene Stoff­wechselvorgänge in unserem Körper. So trägt es zur Kollagen­bildung in unserem Körper bei und ist somit am Aufbau des Binde­gewebes, der Knochen, der Knorpelfunktion, der Zähne und des Zahnfleisches beteiligt und hilft bei der Bildung von Botenstoffen und Hormonen. Darüber hinaus trägt es zu einer gesunden Funk­tion des Energiestoffwechsels, des Nervensystems und der psy­chischen Funktion bei und kann helfen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Das heißt, es schützt die Zellen in unserem Körper vor freien Radikalen. Eine erhöhte Konzentration an freien Radikalen entsteht zum Beispiel durch eine einseitige Ernährung, Bewegungsmangel, Umweltgifte, Medikamente und körperliche Belastung. Vitamin C unterstützt außerdem die Aufnahmen von Eisen während der Verdauung.

Vitamin C – Lebensmittel

Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung kann der Vitamin C Bedarf gedeckt werden. Dabei sollten folgende Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen:

Vitamin C Acerola Kirsche
Vitamin C Petersilie
Vitamin C Hagebutten
Vitamin C Kiwi
Vitamin C Sanddorn Beere
Vitamin C Paprika
Vitamin C Schwarze Johannisbeere
Vitamin C Grünkohl

Vitamin C – Mangel

Es gibt jedoch verschiedene Faktoren, welche die Vitamin C Aufnahme beeinflussen und so einen Mangel hervorrufen können. Eine Risikogruppe sind Raucher. Sie weisen oft eine geringere Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma auf, trotz einer ausreichenden Zufuhr über die Nahrung. Aber auch chronische Entzündungen im Körper können zu einem Mangel führen, da Entzündungen meist mit einem Mehrbedarf an diesem Vitamin einhergehen. Eine besonders häufige Ursache für einen Vitamin C Mangel sind auch Magen-Darm-Erkrankungen mit Entzündungen der Schleimhäute. Diese Erkrankungen sind oft verantwortlich dafür, dass Vitamin C - welches in ausreichenden Mengen über die Nahrung aufgenommen wird - nicht mehr von den Darmschleimhäuten aufgenommen werden kann und somit dem Blut und den Körperzellen nicht zur Verfügung gestellt werden kann.

Wenn ein Vitamin C Mangel über längere Zeit andauert kann das die Krankheit Skorbut zur Folge haben.

Anfangs äußern sich eher unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung und Muskelschwäche.
Ist der Vitamin C Mangel schon weiter ausgeprägt, kommen Symptome wie entzündetes Zahnfleisch, schlechtere Wundheilung oder auch Gelenkschmerzen zum Vorschein. Aber auch eine verminderte Fähigkeit zur Kollagenbildung kann eine Folge sein. Das führt zu Blutungen in Haut, inneren Organen, Muskeln, sowie Bindehaut oder Netzhaut. Sicher feststellen lässt sich ein Vitamin C Mangel durch eine Blutuntersuchung.

Um einem solchen Mangel vorzubeugen kann ein Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein. Das führt bei einer nicht ausreichend gesunden und abwechslungsreichen Ernährung zu einer gesunden Vitamin C Zufuhr im Körper.

Skorbut ist eine „Seefahrerkrankheit”. Früher waren Seeleute wochenlangen auf Seereisen und hatten dort kaum die Möglichkeit, frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Daraus resultierte ein gravierender Vitamin C Mangel.

Vitamin C – Tagesbedarf

Kann man Vitamin C denn auch überdosieren?
Ein gesunder Mensch muss sich über eine Überdosierung keine Sorgen machen. Denn zu viel Vitamin C wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Bei Menschen die körperlich angeschlagen sind, kann eine zu hohe Dosierung an Vitamin C zu Durchfall führen. Dies ist allerdings erst bei sehr hohen Mengen an Vitamin C zu beobachten.

Die empfohlene Zufuhr von Vitamin C ist abhängig von Alter und Geschlecht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:

Kindern bis 4 Jahren 20 mg/ pro Tag 13 bis 15 Jahre 85 mg/  pro Tag Männlich 15 bis 19 Jahre 105 mg/ pro Tag Weiblichen 15 bis 19 Jahre 90 mg/ pro Tag Männer 110 mg/ pro Tag Frauen 95 mg/ pro Tag Schwangeren 105 mg/ pro Tag Stillenden 125 mg/ pro Tag  Raucherinnen 135 mg/ pro Tag Raucher 155 mg/ pro Tag

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